Zurich-Versicherung Trabitz spendet an Kinderkrebshilfe und Hospiz

Zurich-Versicherung Trabitz spendet an Kinderkrebshilfe und Hospiz
Wissen ist nicht nur Macht, es kann auch gutes Geld für soziale Zwecke bringen: Diese Erfahrung durfte die Trabitzer Regionaldirektion der Zurich-Versicherung machen. Die Teilnahme an einem versicherungsfachlichen Wissenstest der „Zurich Beteiligungs-AG“, der mit einer Verlosung für die Agenturen verknüpft war, bescherte der Niederlassung einen Geldpreis von 500 €, den das Unternehmen hernach noch verdoppelte – „weil uns der Vorstand gut kennt“, wie Karl Schecklmann augenzwinkernd mutmaßt, der gemeinsam mit Ehegattin Angela Schecklmann-Braunreuther die Regionalagentur leitet.
Spendenübergabe in Trabitz: Zurich-Versicherung unterstützt Kinderkrebshilfe und Hospiz Sankt Felix
Nach eingehender Beratung, so Schecklmann, habe man beschlossen, den Geldbetrag zwischen der Kinderkrebshilfe Oberpfalz Nord und dem Hospizzentrum Sankt Felix in Neustadt/WN aufzuteilen. Zur Spendenübergabe im Haus der Regionaldirektion waren auch die Vertriebskommunikations-Referentinnen Jeannette Fritsch und Sarah Haas von der deutschen Unternehmensleitung in Köln angereist, um insbesondere der Filialmitarbeiterin Andrea Hofmann-Bader zu gratulieren, die für ihre Arbeitsstelle an dem Wissenstest teilgenommen hatte. Für die Kinderkrebshilfe nahmen deren Vorsitzender Herbert Putzer und für die Palliativeinrichtung die Leiterin des stationären Hospizes, Susanne Wagner, die Geldzuwendungen von jeweils 500 € entgegen.
Wagner führte aus, dass ihre Einrichtung jährlich einen fünfprozentigen Betriebskostenanteil von rund 120.000 € aus eigenen Mitteln tragen müsse. Dies betreffe vornehmlich therapeutische Angebote abseits der Pflichtleistungen wie Kunst-, Atem- oder Klangschalentherapien, die den bewusst als „Gäste“ bezeichneten und behandelten Patienten „etwas von dem Stress nehmen, der mit dem Bewusstsein verbunden ist, bald sterben und nahestehende Menschen allein lassen zu müssen“, oder die Erfüllung „letzter Herzenswünsche“ wie Konzertbesuche. „Mit der Bezeichnung ‚Gäste‘ wollen wir verdeutlichen, dass sich diese Menschen nicht als Bittsteller fühlen sollen und ihre Autonomie als hohes Gut geachtet wird“, erläuterte die Hospizleiterin. Seit seiner Gründung 2019 habe das Zentrum mehr als 420 Menschen durch die letzte Lebensphase begleitet.
Hospiz- und Kinderkrebshilfe: Bedarf, Angebote und Zahlen
Das umfangreiche Hilfsleistungsangebot seines ehrenamtlich geleiteten Vereins zugunsten schwerstkranker Kinder und deren Familien beschrieb Kinderkrebshilfe-Vorstand Putzer. Zurzeit zählt die Kinderkrebshilfe 734 Mitglieder und betreut 116 Familien in finanziellen Notsituationen, indem sie Geld- oder Sachleistungen gewährt, Haushaltshilfen vermittelt, Erholungsurlaube oder Ausflüge organisiert und vieles mehr: „Seit unserer Gründung 2004 haben wir für 308 betreute Kinder rund 2,5 Millionen Euro ausgegeben.“
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