Außenseiter Etzenricht hofft auf Überraschung in Seebach

Außenseiter Etzenricht hofft auf Überraschung in Seebach
SV Etzenricht bei favorisiertem TSV Seebach. Gastgeber kommen theoretisch noch als Meister infrage, haben zumindest die Aufstiegsspiele als Alternative gesichert. Gelingt Etzenricht eine Überraschung? Vorletzte Aufgabe für die Wendl-Elf hat klare Außenseiterrolle. Erneut ein Ausflug am Freitagabend mit weit über 300 Kilometern Fahrtstrecke nach Niederbayern und retour. Spieltag 33 von 34.
Landesliga-Spannung vor dem vorletzten Spieltag in Seebach
Die Spannung steigt in der Landesliga am vorletzten Termin; es gibt klare Favoriten, aber bislang noch keine finalen Entscheidungen sowohl für ganz oben als auch für den Tabellenkeller. Zwei Teams, die davon unterschiedlich tangiert sind, treffen am Freitagabend um 18.15 Uhr auf der Waldsportanlage im Deggendorfer Gemeindeteil Seebach aufeinander. Der heimische TSV ist nach fünf guten Platzierungen in den Vorjahren im oberen Tabellenbereich aktuell der hartnäckigste Verfolger des Spitzenreiters SpVgg Landshut. Nur drei Pünktchen trennen den, vom Ex-Bundesliga-Trainer (Co bei Schalke 04, beim Jahn und dem FC Augsburg) Wolfgang Beller sportlich eingestellten Klub vom Tabellenersten, der am Wochenende parallel beim Schlusslicht Kosova Regensburg gastiert. Auch beim SV Etzenricht geht der Seitenblick am Samstag zwangsläufig in Richtung Donau nach Tegernheim. Die Gastgeber besitzen zwei Punkte mehr als der SV. In Tegernheim kann allerdings auch der Gast FC Teisbach den Relegationsrang festzurren und wird sich daher nach Kräften wehren.
Rückblick aufs Hinspiel: Später Sieg für Seebach
In der Hinserie holte Seebach im Kirchweihspiel nach einem wahren Krimi drei Punkte aus Etzenricht. Die Niederbayern spielten ihre Überlegenheit bis zur hektischen Schlussphase aus und führten vier Minuten vor dem Schlusspfiff mit 2:0. Ein von Noah Scheler (86.) verwandelter Elfer und ein Kopfballtor von Martin Pasieka (90.) schienen den Ausgleich zu bedeuten, ehe Kilian Schwarzmüller (90.+6) den Auswärtssieg noch deckelte. Zwei Schiedsrichterentscheidungen heizten die Stimmung bei den SVE-Fans an. Ein umstrittener Platzverweis für Michael Wexlberger als „letzter Mann“ und ein Wembley-Tor, das nach Urteil des weit entfernten Assistenten zum 0:2 gegeben wurde, führten zu energischen Protesten.
Aktuell scheint die Beller-Elf gut aufgelegt zu sein. In den zurückliegenden Partien feierte sie Erfolge. So gewann man auch die Heimspiele gegen Landshut und Verfolger Lam. Gegen die „Osserbuam“ bezog der Sportverein eine 0:2-Einbuße.
Kaderlage des SV Etzenricht und Stimmen von der Bank
Mit Andreas Wendl, Martin Pasieka, Johannes Janker, Damian Musiol, Andreas Koppmann, Bastian Strehl und Benjamin König war es eine Herkulesaufgabe, sich gegen den Tabellendritten gut zu verkaufen. Lukas Riebel rückte von der Bank nach, für die zuletzt fehlenden Jannik Herrmann und Deniz Bock reichte es zu einem Kurzeinsatz, Tom Griesbeck kam erstmals nach seinem langfristigen Ausfall zu einer Einwechslung und nicht zuletzt half Routinier Johannes Pötzl aus.
Aus der Perspektive von Andy Wendl bietet die Aufgabe folgendes Bild: „Wir haben jetzt natürlich mit dem TSV Seebach den nächsten Riesenbrocken vor der Brust. Ähnlich wie in der Vorwoche gegen Lam wollen wir uns bestmöglich dagegenstemmen und uns dadurch vielleicht auch das nötige Spielglück erarbeiten. Vielleicht können wir das Unmögliche möglich machen. Der Glaube daran besteht.“ Personell sollte es etwas besser aussehen als zuletzt, denn Pasieka und Koppmann stehen voraussichtlich im Aufgebot, ansonsten bleibt es wie gehabt.
Wenn Du OberpfalzECHO als bevorzugte Quelle hinterlegst, tauchen unsere Inhalte dort häufiger für Dich auf.
Füge jetzt OberpfalzECHO Deinen Quellen hinzu!






