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Außenseiter Etzenricht hofft auf Überraschung in Seebach

Seebach. Am Freitag um 18.15 Uhr empfängt der favorisierte TSV Seebach den SV Etzenricht am vorletzten Landesliga-Spieltag. Der Verfolger Landshuts will ganz oben angreifen, Etzenricht setzt als Außenseiter auf Spielglück.

Seebach. Am Freitag um 18.15 Uhr empfängt der favorisierte TSV Seebach den SV Etzenricht am vorletzten Landesliga-Spieltag. Der Verfolger Landshuts will ganz oben angreifen, Etzenricht setzt als Außenseiter auf Spielglück.
Der SV Etzenricht hat zuletzt alle Ressourcen bei der Besetzung des Landesligakaders genutzt. Erstmals in dieser Saison kam Routinier Johannes Pötzl, hier mit Elan im Luftduell mit Lams Torwart Max Weber, und Tom Griesbeck zu einem Kurzeinsatz in der Schlussphase. Foto: Pötzl h

Außenseiter Etzenricht hofft auf Überraschung in Seebach

SV Etzenricht bei favorisiertem TSV Seebach. Gastgeber kommen theoretisch noch als Meister infrage, haben zumindest die Aufstiegsspiele als Alternative gesichert. Gelingt Etzenricht eine Überraschung? Vorletzte Aufgabe für die Wendl-Elf hat klare Außenseiterrolle. Erneut ein Ausflug am Freitagabend mit weit über 300 Kilometern Fahrtstrecke nach Niederbayern und retour. Spieltag 33 von 34.

Landesliga-Spannung vor dem vorletzten Spieltag in Seebach

Die Spannung steigt in der Landesliga am vorletzten Termin; es gibt klare Favoriten, aber bislang noch keine finalen Entscheidungen sowohl für ganz oben als auch für den Tabellenkeller. Zwei Teams, die davon unterschiedlich tangiert sind, treffen am Freitagabend um 18.15 Uhr auf der Waldsportanlage im Deggendorfer Gemeindeteil Seebach aufeinander. Der heimische TSV ist nach fünf guten Platzierungen in den Vorjahren im oberen Tabellenbereich aktuell der hartnäckigste Verfolger des Spitzenreiters SpVgg Landshut. Nur drei Pünktchen trennen den, vom Ex-Bundesliga-Trainer (Co bei Schalke 04, beim Jahn und dem FC Augsburg) Wolfgang Beller sportlich eingestellten Klub vom Tabellenersten, der am Wochenende parallel beim Schlusslicht Kosova Regensburg gastiert. Auch beim SV Etzenricht geht der Seitenblick am Samstag zwangsläufig in Richtung Donau nach Tegernheim. Die Gastgeber besitzen zwei Punkte mehr als der SV. In Tegernheim kann allerdings auch der Gast FC Teisbach den Relegationsrang festzurren und wird sich daher nach Kräften wehren.

Rückblick aufs Hinspiel: Später Sieg für Seebach

In der Hinserie holte Seebach im Kirchweihspiel nach einem wahren Krimi drei Punkte aus Etzenricht. Die Niederbayern spielten ihre Überlegenheit bis zur hektischen Schlussphase aus und führten vier Minuten vor dem Schlusspfiff mit 2:0. Ein von Noah Scheler (86.) verwandelter Elfer und ein Kopfballtor von Martin Pasieka (90.) schienen den Ausgleich zu bedeuten, ehe Kilian Schwarzmüller (90.+6) den Auswärtssieg noch deckelte. Zwei Schiedsrichterentscheidungen heizten die Stimmung bei den SVE-Fans an. Ein umstrittener Platzverweis für Michael Wexlberger als „letzter Mann“ und ein Wembley-Tor, das nach Urteil des weit entfernten Assistenten zum 0:2 gegeben wurde, führten zu energischen Protesten.

Aktuell scheint die Beller-Elf gut aufgelegt zu sein. In den zurückliegenden Partien feierte sie Erfolge. So gewann man auch die Heimspiele gegen Landshut und Verfolger Lam. Gegen die „Osserbuam“ bezog der Sportverein eine 0:2-Einbuße.

Der SV Etzenricht hat zuletzt alle Ressourcen bei der Besetzung des Landesligakaders genutzt. Erstmals in dieser Saison kam Routinier Johannes Pötzl und *Tom Griesbeck* zu einem Kurzeinsatz in der Schlussphase. Tom Griesbeck stand 200 Spiele in der Stammformation war seit Mitte letzter Saison wegen einer komplizierten OP seit Mitte der Vorsaison nicht einsatzfähig. Samstag beendete er zusammen mit seinem Zwillingsbruder Mirko, ebenfalls Stammspieler beim SV, das vorletzte Heimspiel des Sportvereins. Foto: Griesbeck(s)
Für die nächsten Spiele, somit auch für die eventuell anstehenden Relegationsrunde in den noch zu bildenden Vierergruppen wird Bastian Strehl verletzungsbedingt seinem SV Etzenricht fehlen. Strehl ersetzte zuletzt trotz seines intensiven beruflichen Engagements Spielertrainer Andy Wendl einige Male im Abwehrzentrum des SV. Die Ausfälle des Landesligisten sind aktuell massiv. Foto: Rudi Walberer

Kaderlage des SV Etzenricht und Stimmen von der Bank

Mit Andreas Wendl, Martin Pasieka, Johannes Janker, Damian Musiol, Andreas Koppmann, Bastian Strehl und Benjamin König war es eine Herkulesaufgabe, sich gegen den Tabellendritten gut zu verkaufen. Lukas Riebel rückte von der Bank nach, für die zuletzt fehlenden Jannik Herrmann und Deniz Bock reichte es zu einem Kurzeinsatz, Tom Griesbeck kam erstmals nach seinem langfristigen Ausfall zu einer Einwechslung und nicht zuletzt half Routinier Johannes Pötzl aus.

Aus der Perspektive von Andy Wendl bietet die Aufgabe folgendes Bild: „Wir haben jetzt natürlich mit dem TSV Seebach den nächsten Riesenbrocken vor der Brust. Ähnlich wie in der Vorwoche gegen Lam wollen wir uns bestmöglich dagegenstemmen und uns dadurch vielleicht auch das nötige Spielglück erarbeiten. Vielleicht können wir das Unmögliche möglich machen. Der Glaube daran besteht.“ Personell sollte es etwas besser aussehen als zuletzt, denn Pasieka und Koppmann stehen voraussichtlich im Aufgebot, ansonsten bleibt es wie gehabt.

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