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Blue Devils Weiden: Aus und vorbei

Weiden. Es ist nicht geschafft, die Blue Devils Weiden bleiben in der Oberliga Süd. In der zweiten Overtime gab es im Spiel in Rosenheim den "Sudden Death".

Blue Devils Weiden: Aus und vorbei

Hielt die Blue Devils im ersten Drittel im Spiel: Torwart Jaroslav Hübl. Foto: W. Moller

Von Beginn an gaben die Hausherren aus Rosenheim den Ton in der Eishalle an. Die mitgereisten Fans aus Weiden mussten vielmals den Atem anhalten, als die Starbulls Angriffe in Richtung Torwart Jaroslav Hübl liefen. Die Blue Devils hatten sehr große Mühe überhaupt in das gegnerische Drittel zu kommen. Chancen gab es so gut wie keine in den ersten 20 Minuten für die Oberpfälzer. Anders dagegen die Starbulls, die in der 7. Spielminute in Unterzahl spielen mussten. Hier zeigte Hübl seine Klasse und verhinderte die Führung der Gastgeber. Ab Spielminute 10 kamen die Blue Devils etwas besser in die Partie, ohne jedoch Rosenheims Torwart Tomas Pöpperle ernsthaft in Gefahr zu bringen. Kurz vor der ersten Drittelpause hatten viele Rosenheimer Fans unter den über 5000 Zuschauern schon den Torschrei auf den Lippen. Lukas Laub lief alleine auf Hübl zu, der aber mit einem Big Save das 0:0 in die Drittelpause rettete. Das Torschussverhältnis im ersten Abschnitt lautete 16:5 für die Starbulls Rosenheim.

Ausgeglichenes Mitteldrittel

In das Mitteldrittel kamen die Blue Devils etwas besser in die Partie. Trainer Sebastian Buchwieser hatte anscheinend die richtigen Worte gefunden. In der 24. Spielminute musste ein Rosenheimer auf die Strafbank und die Weidener schlugen zu. Tomas Rubes spielte die Scheibe mit der Bande auf Martin Heinisch und der Torjäger überwindet Pöpperle zur 1:0 Führung. Weiden war nun im Spiel und schwächten sich wieder selbst. Erst musste Kurt Davis für zwei Minuten auf das Sünderbänkchen, doch die vier Blue Devils Spieler verteidigten sehr gut und ließen kaum etwas zu. Danach kam es noch schlimmer, denn mit Chad Bassen und Dominik Müller mussten gleich zwei Weidener raus und Rosenheim spielte zwei Minuten lang mit 5 gegen 3. Doch auch hier standen die drei Spieler der Blue Devils sicher und so wurde dieses prenzliche Situation ebenfalls überstanden. Danach wurde von den Schiedsrichtern zweimal der Videobeweis gebraucht, um mögliche Treffer der Weidener zu erkennen. Bei einer Situation kratzte ein Rosenheimer Verteidiger die Scheibe von der Linie, bei der noch spektakulärere Aktion von Luca Gläser verhinderte Pöpperle den Gegentreffer mit einer Glanzparade. Und so kam es dann doch, dass Rosenheim den Ausgleich erzielen konnte. Von die Scheibe prallte eher zufällig Tim Krüger vor den Schläger und dieser netzte zum 1:1 ein. So ging es mit einem Unentschieden in das letzte Drittel.

Weiden bestimmt das 3. Drittel

Das 3. Drittel gehörte nun vollständig den Blue Devils aus Weiden. Sie wollten es nun wissen und unbedingt die Führung erzielen. Doch erst einmal musste Nardo Nagzaam auf die Strafbank und wieder gab es eine Unterzahlsituation. Doch diese wurde fast mühelos überstanden. Danach spielte sich das Geschehen meistens im Rosenheimer Drittel ab. Am Ende gab es ein Schussverhältnis von 19:5 im letzten Abschnitt. Doch was man auch versuchte, entweder war ein Rosenheimer Spieler dazwischen oder Tomas Pöpperle im Gehäuse fischte die Scheibe weg. Zudem traf Robert Hechtl mit einem verdeckten Schuss noch den Pfosten. Und so ging das „Einbahnstraßen-Drittel“ ohne Tore zu Ende und wie auch bereits am Dienstag gab es Überstunden für beide Teams.

Genug Chancen zum Sieg für die Blue Devils

Die nächsten 20 Minuten waren an Spannung kaum zu überbieten. Vor allem, weil man merkte, die Blue Devils wollten den Sieg. Sie hatten, wie im 3. Drittel mehr vom Spiel und drängten auf das 2:1. Doch immer wieder war es der „Hexer“ im Rosenheimer Gehäuse, der alles hielt. In der 66. Spielminute dann auch Überzahl für Weiden, aber bei fast zweiminütiger Belagerung des Rosenheimer Tores, es fiel nicht. Mehr als Glück hatten die Blue Devils dann, als drei Starbulls Spieler plötzlich gegen einen Weidener liefen, aber die Großchance wurde, zum Glück für die Blue Devils, vergeben. In der 77. Spielminute die nächste Überzahl für die Oberpfälzer, aber wieder das Gleiche. Pöpperle machte die Tore dicht. Dann auch noch Strafzeit gegen Fabian Voit kurz vor dem Drittelende, aber hier war es Hübl, der zum Glück auf dem Posten war. So ging auch das vierte Drittel ohne Tore zu Ende.

Strafzeit führt zur Niederlage

Im letzten Drittel starteten die Blue Devils erst einmal in Unterzahl. Diese wurde zwar überstanden, doch gleich darauf bekam Müller noch eine Strafe und dann ging es schnell. Bradley McGowan marschierte durch und überwindet Hübl zum Siegtreffer.

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