Ehrungen und Erfolge prägen Schützenjahr in Weiden

Ehrungen und Erfolge prägen Schützenjahr in Weiden
Viele Ehrungen und reger Schießbetrieb sowie verdiente Ehrungen.
Jahreshauptversammlung der Schützengesellschaft Rehbühl im VfB-Sportheim
Die Schützengesellschaft Rehbühl hielt ihre Jahreshauptversammlung im VfB-Sportheim ab und blickte auf ein aktives und gelungenes Vereinsjahr zurück. Erster Schützenmeister Franz Fuhrmann begrüßte zahlreiche Mitglieder sowie Ehrengäste und freute sich über den guten Besuch. „Unser Verein lebt vom Mitmachen“, betonte er in seiner Ansprache. „Ich bin stolz darauf, wie geschlossen und engagiert wir auftreten.“
Traditionen gepflegt und Neues angestoßen
In seinem Rückblick zeichnete Fuhrmann die vielfältigen Aktivitäten nach. Der Verein zählte aktuell 47 Mitglieder. Das traditionelle Fischessen wollte man zum Jahresauftakt durchführen, doch das Vereinslokal wartete noch auf einen neuen Pächter. Eine Delegation nahm an der Gaujahreshauptversammlung in Schirmitz teil. Mit dem Osterschießen startete man schließlich schwungvoll in die Saison, die Beteiligung überzeugte.
Zum Frühlingsfestzug stellte die Gesellschaft zwar keine eigene Abordnung, doch eine Gruppe traf sich im Festzelt und pflegte die Kameradschaft. Zur Wiedereröffnung der Vereinsgaststätte durch den neuen Wirt erschien ebenfalls eine Abordnung. Damit schuf man die Grundlage für das Johannischießen, das an drei Abenden mit reger Beteiligung stattfand. Vier Wochen später überreichte man im Biergarten die Preise. Das Schützenmeisteramt gratulierte zudem bei zahlreichen runden Geburtstagen persönlich.
Im Juli nahm Fuhrmann an der Sportleitersitzung teil, ebenso an Besprechungen zum Rundenwettkampf 2025/26, bei dem ein neues Ergebnisprogramm eingeführt wurde. Auch beim Gau-Ehrenabend zeigte der Verein Präsenz. Höhepunkt im Herbst war das Königsschießen. Bei der Proklamation ehrte man Margit Gebhardt und Karl Schmid.
Dank an engagierte Mitglieder
Fuhrmann dankte allen, die sich an den verpflichtenden Reinigungsdiensten im Luftgewehr-, Kleinkaliber- und Großkaliberstand beteiligten. Sein besonderer Dank galt dem zweiten Schützenmeister Karl Schmid und Sportleiter Edi Egeter für die verlässliche Organisation des Schießbetriebs. „Ohne dieses ehrenamtliche Engagement könnten wir unseren Sport nicht in dieser Qualität ausüben“, sagte Fuhrmann wörtlich.
Grußworte sprachen Bürgermeister Lothar Höher, der Präsident des Stadtverbandes für Leibesübungen, Reinhard Meier, sowie zweiter Gauschützenmeister Harald Frischholz. Sie würdigten die kontinuierliche Arbeit des Schützenmeisteramtes und hoben die lebendige Vereinsgemeinschaft hervor.
Langjährige Treue ausgezeichnet
Im Mittelpunkt standen zahlreiche Ehrungen. Für 50 Jahre Mitgliedschaft im Verein sowie im Bayerischen Sportschützenbund und im Deutschen Schützenbund zeichnete der Schützenmeister Edith Bäumler und Christa Fuhrmann aus. Die Urkunde für Edith Bäumler wird krankheitsbedingt nachgereicht. Für 40-jährige Zugehörigkeit erhielt Doris Zetzl die verdiente Auszeichnung.
Den Kassenbericht legte Gerfried Mühlbauer vor. Er berichtete von einem soliden Stand mit einem kleinen Plus.
Die Kassenprüferinnen Sieglinde Rehm und Christa Fuhrmann bestätigten eine einwandfreie Führung.
Sportleiter Edwin Egeter informierte ausführlich über die Ergebnisse der beiden Mannschaften im Rundenwettkampf-Auflage. Besonders hob er den Erfolg von Margit Gebhardt hervor, die bei den Gaumeisterschaften im Luftgewehr-Auflage in der Seniorenklasse weiblich mit hervorragenden 305,9 Ringen den ersten Platz belegte. Auch die vereinseigenen Schießen fanden großen Zuspruch.
Neuwahlen standen nicht an; das bewährte Schützenmeisteramt blieb im Amt. Zum Erinnerungsfoto stellten sich die Verantwortlichen mit den Ehrengästen auf und dokumentierten damit ein Jahr, das von sportlichem Ehrgeiz, Gemeinschaftssinn und gelebter Tradition geprägt war.




