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Blue Devils mit Defensivproblemen vor hoher Auswärtshürde und dem Pink-Sonntag

Weiden. Nach der unnötigen Niederlage in Freiburg stehen die Blue Devils am Freitag vor einer weitaus kniffligeren Aufgabe: Es geht zum Tabellenzweiten Kassel Huskies, mit denen man in der Vergangenheit ziemlich schlechte Erfahrungen gemacht hat. Am Sonntag empfängt man die Lausitzer Füchse zum "Pink-Sonntag".

Blue Devils mit Defensivproblemen vor hoher Auswärtshürde und dem Pink-Sonntag

Ob die Blue Devils auch in Kassel jubeln dürfen? Foto: Blue Devils/Achim Keller

Die Blue Devils zeigen in dieser Saison zwei Gesichter: das schöne Heim-Gesicht und das hässliche Auswärts-Gesicht. Drei Siegen auf eigenem Eis stehen fünf, teils deftige Niederlagen in der Fremde gegenüber. So sieht Cheftrainer Dave Matsos besonders in dieser Hinsicht Verbesserungsbedarf bei seiner Truppe. „Auswärts sehe ich eine andere Mannschaft als zu Hause“, sagt Matsos und bemängelt hauptsächlich das fehlende Tempo und die zu geringe Körperlichkeit.

Defensive bereitet Dave Matsos Sorgen

Ausgerechnet jetzt steht das Gastspiel bei den Kassel Huskies an, gegen die man in der Vergangenheit teilweise deutliche Schlappen kassiert hat. Matsos verweist auf das Kardinalproblem seiner Truppe in der bisherigen Saison: die mangelhafte Defensivarbeit. 45 Gegentore hat man in zehn Spielen kassiert, 4,5 pro Partie, und damit so viele wie kein anderes Team der Liga. Am vergangenen Sonntag wurde der Ausfall der verletzten Verteidiger Tommy Muck und Mario Scalzo besonders deutlich. Zu allem Überfluss schied  Vladislav Filin in Freiburg angeschlagen aus, sein Einsatz am Wochenende: ungewiss. Die personellen Probleme konnte Neuzugang Benedikt Jiranek trotz starker Leistung so nur teilweise kompensieren.

Im Angriff hat Matos dagegen weiter weniger Sorgen. Auch durch die vielversprechenden ersten Auftritte von Maxim Golod haben die Devils jetzt mehr Optionen in der Offensive. Zu welchen Leistungen Brayden Tracey, Michael Regush, Alex-Olivier Voyer und Co. instande sind, haben sie in den jüngsten Partien eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Wenn jetzt noch die bisherigen Defizite abgestellt werden können, sind die Blue Devils durchaus in der Lage, mehr als ein Abstiegskandidat der DEL2 zu sein.

Leichtere Aufgabe gegen Weißwasser?

Die Kassel Huskies haben bislang acht Siege eingefahren, mussten dabei allerdings fünfmal in die Verlängerung oder ins Penaltyschießen. Die Weidener erwartet somit ein Gegner, der auch in engen Spielen erfolgreich sein kann. Um in der Probonio-Arena zu bestehen, wird es darauf ankommen, defensiv kompakt zu stehen und die eigenen Chancen konsequent zu nutzen. Spielbeginn ist um 19.30 Uhr.

Am Sonntag empfangen die Blue Devils die Lausitzer Füchse. Die Gäste aus Weißwasser stehen aktuell auf Rang 8 und traten zuletzt wechselhaft auf. Vor heimischem Publikum wollen die Weidener die Gelegenheit nutzen, nachzulegen und weitere Punkte einzufahren. Der erste Puck in der Hans-Schröpf-Arena fällt um 18.30 Uhr.

Am Sonntag heißt es „Pink in the Rink“

Neben dem Sportlichen steht das Heimspiel unter einem besonderen Motto: Mit „Pink in the Rink“ machen die Blue Devils auf Brustkrebs und die Bedeutung von Prävention aufmerksam. Bereits ab 15 Uhr erwartet die Fans ein Programm mit Live-Musik, Infoständen und besonderen Aktionen. Außerdem sind spezielle Fanartikel bereits jetzt im Online-Fanshop, am Samstag im „Devils Store“ und natürlich auch am Sonntag im Stadion erhältlich. Zum Heimspiel und der „Pink in the Rink“-Aktion am Sonntag ist das Devils Dienr ab 15 Uhr geöffnet.

Witron – Koch und Servicekraft gesucht
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Die pinkfarbenen Sondertrikots, mit denen die Blue Devils auflaufen, werden für den guten Zweck über die Website versteigert: https://www.bluedevilsweiden.de/