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Blue Devils Weiden: Den Schwung vom letzten Wochenende mitnehmen

Weiden. Die Blue Devils haben es gezeigt, sie leben noch. Nach vielen Niederlagen gab es am letzten Wochenende satte fünf Punkte, die die Teilnahme an den Pre-Playoffs am Leben hält.

Blue Devils Weiden: Den Schwung vom letzten Wochenende mitnehmen

Jürgen Rumrich (links) wird auch weiterhin als Coach bei den Blue Devils fungieren. Foto: Jürgen Masching

Am kommenden Wochenende warten gleich zwei sehr unterschiedliche Aufgaben auf die Blue Devils Weiden. Während im Heimspiel gegen den EHC Freiburg die Punkte fast schon fest eingeplant sind, reist das Team am Sonntag als klarer Außenseiter zu den Krefeld Pinguinen. Doch auch dort wollen die Oberpfälzer nicht kampflos die Zähler herschenken, sondern mit Einsatz und Leidenschaft dagegenhalten.

Personell gibt es dabei Licht und Schatten. Krankheitsbedingt muss die Mannschaft auf Fabian Ribnitzky verzichten. Dafür kehrt mit Paul Vinzens zumindest ein Spieler aus dem zuletzt stark ausgedünnten Kader zurück und steht dem Team wieder zur Verfügung.

DEL2, 40. Spieltag

Freitag, 30.01.2026, 20 Uhr

Blue Devils Weiden – EHC Freiburg

Im Tabellenkeller steht ein echtes Schlüsselspiel bevor, wenn die Blue Devils auf den EHC Freiburg treffen. Für beide Mannschaften geht es um weit mehr als nur Punkte, denn im Kampf um den Abstand zu den Pre-Playoff-Plätzen zählt aktuell jeder Zähler. Entsprechend groß ist der Druck auf beiden Seiten, in diesem Duell ein klares Zeichen zu setzen. Ein Blick auf die nackten Zahlen zeigt, dass sich beide Teams insgesamt auf Augenhöhe bewegen.

Sowohl Weiden als auch Freiburg erzielen im Schnitt rund 2,4 Tore pro Partie, auch die Powerplay-Quoten liegen mit etwa 21,5 Prozent nahezu gleichauf. In der Defensive lassen sich jedoch Unterschiede erkennen. Die Blue Devils mussten bislang 110 Gegentreffer hinnehmen und präsentieren sich vor allem in Unterzahl vergleichsweise stabil, wo sie mit einer Quote von 80,7 Prozent zu den solideren Teams zählen. Freiburg dagegen offenbarte defensiv größere Probleme, kassierte bereits 135 Gegentore und kommt im Penaltykilling nur auf 76,3 Prozent.

Auch der direkte Vergleich spricht leicht für die Oberpfälzer. Zwei der bisherigen drei Saisonduelle konnten die Blue Devils für sich entscheiden, was zusätzliches Selbstvertrauen geben dürfte. Hinzu kommt der aktuelle Trend: Während Weiden zuletzt mit wichtigen Erfolgen gegen Kaufbeuren und Rosenheim aufhorchen ließ und sich neues Selbstbewusstsein erarbeitete, musste der EHC Freiburg in den vergangenen beiden Spielen Niederlagen hinnehmen.

Die Ausgangslage verspricht somit ein intensives, hart umkämpftes Spiel, in dem Kleinigkeiten den Ausschlag geben könnten. Für beide Teams ist es eine richtungsweisende Partie – mit der Chance, sich im Tabellenkeller etwas Luft zu verschaffen und den Blick wieder nach oben richten zu können.

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DEL2, 41. Spieltag

Sonntag, 01.02.2026, 17 Uhr

Krefeld Pinguine – Blue Devils Weiden

Am Sonntag führt die weite Auswärtsreise die Blue Devils Weiden nach Nordrhein-Westfalen zu den Krefeld Pinguinen. Trotz der klaren Favoritenrolle der Gastgeber haben die Oberpfälzer in dieser Saison bereits bewiesen, dass sie auch gegen den aktuellen Tabellenführer bestehen können. Zwei Siege – ein 2:1-Erfolg nach Verlängerung sowie ein 3:2-Auswärtssieg – stehen bereits zu Buche. Die bislang letzte Begegnung ging jedoch denkbar knapp mit 0:1 nach Penaltyschießen verloren.

Die Aufgabe in Krefeld bleibt dennoch eine enorme Herausforderung. Die Mannschaft um das Trainerteam von Jürgen Rumrich trifft auf den souveränen Spitzenreiter der DEL2, der den Wiederaufstieg ins deutsche Eishockey-Oberhaus fest im Visier hat. Besonders im Fokus steht dabei Top-Scorer Max Newton, der mit beeindruckenden 56 Punkten aus 26 Toren und 30 Assists die ligaweite Scorerliste anführt. Auf Seiten der Blue Devils trägt weiterhin Alex-Olivier Voyer den Goldhelm. Der Angreifer kommt bislang auf 27 Scorerpunkte (12 Tore, 15 Assists) und ist damit der gefährlichste Offensivspieler der Weidener.

Auch auf der Torhüterposition sind die Pinguine erstklassig besetzt. Mit Felix Bick steht ein äußerst zuverlässiger Rückhalt zwischen den Pfosten, der mit einer Fangquote von 91,47 Prozent zu den besten Goalies der Liga zählt. Hinzu kommt die beeindruckende Formkurve der Gastgeber: Elf Siege in Folge sprechen eine deutliche Sprache. Vor durchschnittlich mehr als 6.100 Zuschauern wollen die Krefelder am Sonntag einmal mehr unterstreichen, dass der Weg in die DEL in dieser Saison über sie führt.

Für die Blue Devils heißt es daher, erneut über sich hinauszuwachsen, diszipliniert zu verteidigen und die wenigen sich bietenden Chancen konsequent zu nutzen, um dem Favoriten erneut Paroli bieten zu können.