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Die Blue Devils Weiden scheitern in Crimmitschau an der Chancenverwertung

Weiden. Am Ende feuerten die Blue Devils 41 Schüsse auf das Tor der Eispiraten ab, trafen aber nur einmal. Effektiver machten es die Gastgeber, die bei 14 Versuchen zweimal einnetzten.

Die Blue Devils Weiden scheitern in Crimmitschau an der Chancenverwertung

Auch Paul Vinzens brachte die Scheibe nicht an Keeper Schneider vorbei. Foto: Christian Kaminsky

Am 23. Spieltag der DEL2 trafen die Eispiraten Crimmitschau auf die Blue Devils Weiden. In Westsachsen wartete im Eisstadion im Sahnpark ein schweres Auswärtsspiel auf die Oberpfälzer. Mit nur drei Reihen liefen die Blue Devils von Coach Sebastian Buchwieser auf, während die Eispiraten von Jussi Tuores eine Grippewelle aus der Woche mitnahmen. Michael McNiven stand im Tor, Dominik Bohac fehlte krankheitsbedingt.

Für Crimmitschau bestritt Dominic Walsh, der auch für 14 Spiele in Weiden auflief, sein Jubiläumsspiel, die Verantwortlichen ehrten ihn vor dem ersten Bully. Zuvor betonte der Weidener Coach Sebastian Buchwieser: „Ich erwarte ein kampfbetontes Spiel, es geht schließlich um wichtige Punkte.”

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Weiden dominierte lange – Crimmitschau glich noch vor der Pause aus

Weiden startete gut und Tom Schwarz gab den ersten Schuss ab. Gegenüber vergab der Jubilar Dominic Walsh eine große Chance, doch Michael McNiven parierte in seinem zweiten Saisonspiel stark. Anschließend lief die Partie mit wenigen Unterbrechungen. Nach dem Powerbreak blieben die Blue Devils am Drücker und ließen die Gastgeber kaum zu Angriffen kommen. In der ersten Überzahl des Abends spielten sich die Oberpfälzer mit viel Druck: Luca Gläser kam zweimal frei zum Abschluss, aber Christian Schneider hielt für die Eispiraten die Null. Auch nach Ablauf des Powerplays bestimmten die Weidener das Geschehen und drängten auf den ersten Treffer.

Sechs Minuten vor der Sirene zogen sie erneut ein Powerplay auf, trafen jedoch nicht. Kurz darauf setzte sich Cedric Schiemenz stark durch und legte für Noah Samanski auf, der zur Führung verwandelte. Crimmitschau antwortete wütend und glich durch Dylan Wruck aus. Mit dem 1:1 ging es in die Kabinen, auch wenn die Blue Devils die Führung verdient hätten. So sah es auch Luca Gläser im Pauseninterview.

Veber trifft im Powerplay – Weiden treffen nicht

Die Eispiraten Crimmitschau erspielten sich zu Beginn des Mitteldrittels die ersten Möglichkeiten. Kurz darauf vergab Luca Gläser die große Chance für die Blue Devils Weiden, und Georg Thal scheiterte ebenfalls an Christian Schneider im Kasten der Gastgeber. Danach arbeiteten die Oberpfälzer weiter am Führungstreffer, doch auch die Westsachsen erhöhten das Tempo in der Offensive. Mitten in eine Weidener Drangphase kassierte Luis Marusch eine Strafe, Weiden verteidigte zunächst stark, doch Robin Veber traf im Überzahlspiel mit seinem ersten Tor für Crimmitschau zum 2:1.

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Anschließend setzten die Blue Devils mit Dauerdruck das Crimmitschauer Tor unter Beschuss, erspielten gute Möglichkeiten, blieben aber ohne Torerfolg. Einmal rettete der Pfosten für den bereits geschlagenen Schneider. Schließlich endete das zweite Drittel mit einem 1:2-Rückstand aus Weidener Sicht, was den Spielverlauf aber nicht wiedergab.

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Weidener Schlussoffensive prallte an Schneider ab

Gleich nach Wiederbeginn erspielten sich die Blue Devils Weiden die Großchance zum Ausgleich, doch Christian Schneider parierte reaktionsschnell. Den Nachschuss setzte Daniel Schwaiger freistehend neben das Tor. Auf der Gegenseite tauchte Dominic Walsh gefährlich auf, verzog aber ebenfalls. In der Folge blieb die Partie eng, und die ersten Kräftespuren zeigten sich. Dennoch warfen die Oberpfälzer alles nach vorn, feuerten Schuss um Schuss auf das Crimmitschauer Gehäuse, während die Eispiraten gefährlich konterten. Dann bremste eine Strafzeit gegen Neal Samanski den Weidener Vorwärtsdrang.

Nach überstandener Unterzahl erhöhten die Blue Devils wieder den Druck und arbeiteten sich in Wellen vors Tor, doch Schneider fing alles, was auf ihn zuflog. Kurz vor Schluss setzte Sebastian Buchwieser auf volles Risiko und nahm Michael McNiven vom Eis. Weiden schnürte Crimmitschau phasenweise ein und kreierte mehrere Hochkaräter, nur die Scheibe fand nicht die Linie. So blieben die Blue Devils trotz über weiter Strecken überlegen geführter Schlussphase und zahlreicher Möglichkeiten ohne Punkte.

Eispiraten Crimmitschau – Blue Devils Weiden 2:1 (1:1/1:0/0:0)

Tore:

0:1 Noah Samanski (16:09), 1:1 Dylan Wruck (17:57), 2:1 Robin Veber (29:57),

Schüsse:

14 : 41

Strafen:

4 – 4

Zuschauer:

2547