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Disziplinierte und kampfstarke Blue Devils ringen starke Bietigheimer nieder

Weiden. Dank einer unglaublich disziplinierten und enorm kampfstarken Leistung feierten die Blue Devils am Blaulichttag einen verdienten, aber am Ende zu hoch ausgefallenen 4:1-Sieg gegen die Bietigheim Steelers.

Disziplinierte und kampfstarke Blue Devils ringen starke Bietigheimer nieder

“Schau mir in die Augen…” scheint hier Luis Marusch (links) dem Bietigheimer Fonstad zu bedeuten. Foto: Christian Kaminsky

DEL 2, 21. Spieltag

Blue Devils Weiden – Bietigheim Steelers 4:1 (0:0, 2:1, 2:0)

Tore: 32. Min. Luca Gläser (Paul Vinzens, Tomas Schmidt) 1:0, 33. Min. Tom Schwarz (Daniel Schwaiger) 2:0, 40. Min. Fonstad 2:1, 53. Min. Luca Gläser (Neal Samanski, Fabian Voit), 3:1 (5/4), 19. Min. Constantin Vogt (Empty net) 4:1. – Strafminuten: Weiden: 6, Bietigheim 8., – Zuschauer: 2560 (ausverkauft). Diesen Sieg in einem rassigen und lange Zeit völlig ausgeglichenen Spiel hatten die Gastgeber ihrer großen Disziplin, ihrem aufopfernden Einsatz und ihrer starken Chancenverwertung zu verdanken. Damit kletterten die Devils in der Tabelle auf Platz acht vor der Düsseldorfer EG. Auch wenn noch einige Spiele zu absolvieren sind in der Hauptrunde: Wer hätte das gedacht vor der Saison?

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Devils trotz Hiobsbotschaft unbeeindruckt

Die Blue Devils hatten zwei Tage vor dem Spiel die nächste Hiobsbotschaft zu verkraften: Topscorer und Captain Tomas Rubes fällt mehrere Wochen verletzt aus. Weil auch Tyler Ward nach wie vor nicht einsatzbereit ist, minimierte sich die Devils-Angriffsreihe noch einmal deutlich. Wieder dabei waren dagegen Dominic Bohac nach zweieinhalb Monaten Verletzungspause und Luis Marusch. Simon Wolf hütete diesmal das Devils-Gehäuse und um es vorweg zu nehmen: Der junge Goalie bot eine überragende Leistung und war einer der Sieggaranten. Die Zuschauer sahen ein unglaublich intensives und komplett ausgeglichenes erstes Drittel. Gegen Ende kam Weiden aber auf und hatte zwei, drei Hochkaräter in Person von Paul Vinzens, Calvin Pokorny und Fabian Voit. Auf der anderen Seite erwies sich Wolf als bärenstarker Rückhalt seines Teams.

Jetzt fallen auch Tore

Der zweite Abschnitt ähnelte dem ersten exakt. Fast. Denn jetzt kamen zu einem höchst interessanten Match zweier gleichwertiger Teams auch die Kirschen auf der Sahne mit Toren hinzu. Die Blue Devils brachen mit einem Doppelschlag den Bann, ehe sie zwei Sekunden vor der Drittelpause den unnötigen, aus Sicht der nie aufsteckenden Gäste aber verdienten Anschlusstreffer hinnehmen mussten. Für Spannung in diesem hochklassigen und rassigen Match war also weiterhin gesorgt.

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Entscheidung durch Luca Gläser

In den letzten 20 Minuten waren die Gäste das deutlich aktiver Team, bestürmten das Tor von Simon Wolf ohne Unterlass, bissen sich aber am überragenden Devils-Goalie die Zähne aus. Doch auch Wolfs Vorderleute puschten einander zu Höchstleistungen, man warf sich in die Schüsse, brachte immer wieder einen Schläger in die Schussbahn und kämpfte bis zum Umfallen. Eine Vorentscheidung war das 3:1 durch Luca Gläser, der seine eigene Vorarbeit eiskalt nutzte. Als die Gäste zwei Minuten vor Schluss den Goalie zogen, nutze dies Constantin Vogt zum entscheidenden empty net-Goal. Am Ende stand ein verdienter, aber zwei Tore zu hoch ausgefallener Sieg gegen alles andere als enttäuschenden Bietigheimer. Damit ist Weiden die Revanche für die 1:6-Niederlage bei den Steelers gelungen.

In der Pressekonferenz bedauerte Devils-Coach Sebastian Buchwieser die Personalsituation in seinem Aufgebot. “Es ist unglaublich stark, was meine dezimierte Truppe abliefert. Immer kann das aber nicht gutgehen. Wir brauchen unbedingt neue Spieler, sonst kann das ganz schnell kippen. Aber es ist nicht meine Aufgabe, diese Frage zu beantworten”, so der Coach vielsagend.

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