Feiert der EHC Stiftland-Mitterteich gegen Waldkirchen den dritten Saisonsieg?
Feiert der EHC Stiftland-Mitterteich gegen Waldkirchen den dritten Saisonsieg?
Eishockey-Landesliga, Gruppe B: EHC Stiftland-Mitterteich – Waldkirchen Crocodiles
Die Stiftland Dragons können mit dem Saisonstart sehr zufrieden sein: Einer (erwartbaren) Niederlage gegen den haushohen Meisterschaftsfavoriten ESC Haßfurt stehen zwei Siege gegen Ottobrunn (5:4 n.V.) und am vergangenen Sonntag gegen den EV Moosburg (2:1) gegenüber. Mit fünf Punkten aus drei Spielen liegt die Truppe von Trainer Vaclav Drobny voll im Soll. Jetzt gastiert an Allerheiligen (17 Uhr) mit Waldkirchen ein Team, das nur sehr schwer einzuschätzen ist.
Waldkirchener Sensation in Haßfurt
Die Crocodiles starteten aus ihrer Sicht schrecklich in die neue Spielzeit, kassierten vier teilweise deftige Niederlagen. Unter anderem mussten sie mit einer 3:12‑Packung bei den Bayreuth Tigers die Heimreise antreten. Nur 48 Stunden nach dieser deftigen Pleite feierten die Krokodile einen nie erwarteten Erfolg beim damaligen Spitzenreiter und scheinen sich damit gefangen zu haben. Dennoch sollten die Dragons die Chance nutzen, im vierten Heimspiel in Folge den dritten Sieg zu feiern. Das Torverhältnis der Gäste von 15:38 zeigt, wo es anzusetzen gilt: Die ESV-Abwehr von Beginn an unter Druck setzen und möglichst in Führung gehen.
Neuzugänge gut integriert
Angesichts der heuer wesentlich breiter aufgestellten Offensive der Dragons ist das kein unmögliches Unterfangen. Die Torgaranten der Vorsaison, Marius Schmidt und Felix Köbele, müssen jetzt nicht mehr die Alleinunterhalter spielen, weil die beiden tschechischen Neuzugänge Ondrej Kvasnovsky und Roman Svik dem EHC mehr offensive Optionen ermöglichen. Weil sich auch der neue Goalie Ondrej Pesek als würdiger Nachfolger seines Landsmanns Filip Grancarov erwiesen hat, können die Dragons recht zuversichtlich auf die Saison blicken. Nicht zuletzt haben sich auch die anderen Neuzugänge wie Marc Schwartling, Thomas Schreier, Lukas Pressl oder Josef Horvath bestens ins Teamgefüge integriert.


