Kreisklasse West: Bleibt es im Spitzenfeld weiterhin spannend
Kreisklasse West: Bleibt es im Spitzenfeld weiterhin spannend
Kreisklasse West, 14. Spieltag
Samstag, 31.12.2026
TSV Pressath – SC Kirchenthumbach
Für den TSV Pressath wartet die nächste schwere Aufgabe im Abstiegskampf. Nach den Begegnungen mit Neusorg und Kemnath kommt mit dem SC Kirchenthumbach erneut ein Spitzenteam nach Pressath. Dennoch sieht Markus Zibell durchaus Chancen: „Nach Neusorg und Kemnath kommt das nächste Topteam und wieder können wir nur gewinnen. Wir müssen mit der gleichen Intensität wie in den letzten Partien ins Spiel gehen und Dumbas Offensive mit Leidenschaft bearbeiten.“
Auf der Gegenseite ist man mit dem bisherigen Saisonverlauf mehr als zufrieden. Die junge Mannschaft von Trainer Christian Ringler möchte ihre gute Serie fortsetzen. „Wir wollen natürlich weiter punkten. Uns erwartet allerdings ein intensives und umkämpftes Spiel. Pressath steht unter Druck und wird sicherlich alles in die Waagschale werfen. Wir müssen von Beginn an dagegenhalten und über 90 Minuten konzentriert bleiben“, so Ringler. Die Rollen sind verteilt, doch der Gastgeber will sich keinesfalls kampflos geschlagen geben. Hinspiel: 2:6
SV Hahnbach II – SVSW Kemnath
Ein besonderes Duell steht in Hahnbach an. Die Gastgeber sind bislang die einzige Mannschaft, die dem souveränen Spitzenreiter Kemnath Punkte abnehmen konnte. Daran möchte die Bezirksliga-Reserve anknüpfen und dem Favoriten erneut einen heißen Kampf liefern. Holger Fleck weiß um die Qualität des Gegners und fordert von seiner Mannschaft erneut eine geschlossene Leistung. Disziplin, Leidenschaft, Zweikampfhärte und unbändiger Wille seien notwendig, um gegen die offensivstarken Kemnather bestehen zu können. Gleichzeitig betont er, dass sein Team ohne Ehrfurcht antreten werde und nichts zu verlieren habe.
Auf Kemnather Seite entspannt sich die personelle Situation etwas. Tobias Gradl aus Kemnath sieht sein Team gut aufgestellt: „Hahnbach ist das einzige Team, das uns bisher Punkte abnehmen konnte. Dementsprechend sind wir gewarnt und wollen im Rückblick aufs Hinspiel Wiedergutmachung betreiben und mit der vollen Punktzahl die Heimreise antreten.“ Der Spitzenreiter ist gewarnt, möchte seine Erfolgsserie aber unbedingt fortsetzen. Hinspiel: 2:2
DJK Ebnath – SV Neusorg
Das Nachbarschaftsduell zwischen Ebnath und Neusorg zählt seit Jahren zu den Höhepunkten der Kreisklasse. Auch diesmal verspricht die Partie reichlich Emotionen, zumal die Gäste aufgrund der Tabellensituation favorisiert sind. Florian Horn erwartet ein intensives Derby: „Man kennt sich untereinander, schätzt sich gegenseitig und weiß um die Stärken des anderen. Gerade deshalb freuen wir uns auf ein emotionales Spiel, bei dem die Freundschaft für 90 Minuten ruht.“ Seine Mannschaft müsse vor allem die offensive Qualität des SVN in den Griff bekommen. Gleichzeitig wolle man den Heimvorteil nutzen und die Punkte in Ebnath behalten.
Auch in Neusorg ist die Vorfreude groß. Trainer Patrick Müller betont, dass für ein solches Nachbarschaftsduell keine zusätzliche Motivation notwendig sei. Besonders freut man sich auf das Wiedersehen mit Horn, der noch in der vergangenen Saison das Trikot des SVN getragen hatte. Trotz der schwierigen Aufgabe wollen die Gäste unbedingt einen Derbysieg feiern. Hinspiel: 1:3
SV Riglasreuth – SV Wildenreuth
Unterschiedliche Ausgangslagen prägen das Landkreisduell in Riglasreuth. Während die Gastgeber mit einem Heimsieg weiter Abstand zu den Abstiegsplätzen gewinnen möchten, wartet Wildenreuth noch immer auf den ersten Saisonsieg. Nach dem Spielausfall am vergangenen Wochenende konnte Riglasreuths Trainer Lukas Emmerich seine Mannschaft intensiv auf die Begegnung vorbereiten. Er erwartet einen hochmotivierten Gegner, der um jeden Zentimeter kämpfen werde. Deshalb wolle man sich keinesfalls am Tabellenplatz des SV Wildenreuth orientieren, sondern die eigene Trainingsleistung auf den Platz bringen und als geschlossene Einheit auftreten.
Auf Gästeseite kennt Trainer Thomas Bayer die schwierige Situation: „Wir werden natürlich versuchen, den Sieg zu holen, aber die Voraussetzungen sind Woche für Woche schwierig. Wenn man so lange nicht gewinnt, dann ist irgendwann auch der Kopf mit im Spiel und macht es zusätzlich schwer.“ Dennoch wollen die Gäste endlich den ersehnten Befreiungsschlag schaffen. Hinspiel: 3:0
SG Seugast/Freihung – SV Immenreuth
Die SG Seugast/Freihung hat sich mit einer starken Serie zum hartnäckigsten Verfolger des Spitzenreiters aus Kemnath entwickelt. Diese Erfolgsbilanz soll nun auch gegen den SV Immenreuth ausgebaut werden. Dabei möchte Trainer Timo Nürnberger den Fokus bewusst auf die eigene Mannschaft richten: „Wir möchten gar nicht so sehr auf den Gegner schauen. Es tut uns aktuell einfach gut, bei uns zu bleiben. Wir versuchen, bis zum Winter noch die positive Stimmung mitzunehmen und so viele Punkte wie möglich einzusammeln.“
Ganz anders ist die Ausgangslage bei den Gästen, die tief im Tabellenkeller stecken und dringend Zähler benötigen. Allerdings wartet in Seugast eine besonders schwierige Aufgabe. Zudem ist die personelle Situation angespannt. Trainer Matthias Müller bringt die Lage kurz auf den Punkt: „Eine ganz schwere Aufgabe, zumal der Kader mal wieder sehr dezimiert ist.“ Die Favoritenrolle liegt damit eindeutig bei der heimischen Spielgemeinschaft. Hinspiel: 5:1
SV Waldeck – VfB Mantel
Der SV Waldeck hat sich als Aufsteiger bislang ordentlich in der Kreisklasse etabliert und belegt einen Platz im gesicherten Mittelfeld. Diesen möchte die Mannschaft nun auch gegen den VfB Mantel verteidigen. Mit einem Heimsieg könnten die Gastgeber ihre Position weiter festigen und die nächsten wichtigen Punkte einfahren. Die Gäste aus Mantel haben sich nach einem zwischenzeitlichen Hoch etwas Luft im unteren Tabellendrittel verschafft.
Allerdings ist die Situation weiterhin angespannt, denn eine Niederlage könnte den VfB wieder näher an die Abstiegszone heranbringen. Entsprechend wichtig wäre es für Mantel, zumindest einen Zähler aus Waldeck mitzunehmen. Die Gastgeber wollen dagegen ihren Heimvorteil nutzen und den nächsten Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Somit dürfte eine umkämpfte Begegnung auf Augenhöhe bevorstehen. Hinspiel: 1:1
Germania Amberg – TSG Weiherhammer
Nach der Niederlage in Kirchenthumbach möchte Germania Amberg vor heimischer Kulisse wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Gegen die abstiegsbedrohte TSG Weiherhammer sollen die verlorenen Punkte möglichst schnell wettgemacht werden. Die Gäste stehen dagegen unter Zugzwang und benötigen dringend Zähler, um den Tabellenkeller zu verlassen.
Trainer Christoph Hermann weiß allerdings um die Schwierigkeit der Aufgabe: „Wir haben am kommenden Samstag die nächste schwere Aufgabe vor uns. Es wartet ein Gegner auf uns, der gegen uns im Hinspiel bislang den stärksten Eindruck gemacht hat. Von daher sind wir uns der Schwere der Aufgabe bewusst, wenngleich wir selbst auch zum Punkten verdammt sind.“ Amberg geht aufgrund der Tabellenkonstellation als Favorit in die Partie, darf die Gäste aber keinesfalls unterschätzen. Weiherhammer wird alles daransetzen, die Überraschung zu schaffen und etwas Zählbares mitzunehmen. Hinspiel: 6:0




