Taxi-Zentrale Weiden
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Zwei dicke Brocken warten auf die Blue Devils und den neuen Coach

Weiden. Knüppeldick kommt es für die Blue Devils am Wochenende: Am Freitag gastiert man im Derby bei den Eisbären Regensburg (6.), am Sonntag kommt der Fünfte Bietigheim in die Hans-Schröpf-Arena. Trotz der hohen Hürden sollte die Truppe des neuen Trainers Alan Letang dringend punkten, will sie sich ihre Pre-Play-off-Chancen bewahren.

Zwei dicke Brocken warten auf die Blue Devils und den neuen Coach

Luca Gläser will am Wochenende wieder treffen für sein Team. Zuvor muss er allerdings noch in die Tasche greifen: Für seine Schiedsrichterkritik nach dem Spiel bei den Lausitzer Füchsen verhängte die DEL 2 eine Geldstrafe gegen den Devils-Angreifer. Foto: Archiv Christian Kaminsky

Es gibt keine Ausreden mehr: Sechs Spieltage vor Ende der Hauptrunde heißt es für die Blue Devils Weiden: siegen, siegen, siegen. Egal, wie der Gegner heißt (in der DEL 2 gibt es ohnehin keine „leichten“ Gegner): Für die durch den überraschenden Bad Nauheimer Sieg am Dienstag in Düsseldorf auf den vorletzten Platz abgerutschte Mannschaft zählen nur noch Siege, um vielleicht doch noch den Playdowns zu entkommen.

Rumrichs Tipps für den Neuen

Dabei könnten die Herausforderungen für die Blue Devils kaum größer sein. Zunächst spielt man am Freitag (20 Uhr) bei den Eisbären Regensburg, ehe am Sonntag die Bietigheim Steelers in Weiden gastieren. Natürlich fährt man am Freitag nicht chancenlos nach Regensburg. Die Oberpfalzderbys waren immer eng und heiß umkämpft. Nicht anders wird es auch dieses Mal sein. Der neue Devils-Coach Alan Letang hat sich den Gegner per Videostudium ausführlich angeschaut und weiß: „Derbys sind immer emotional. Die Spieler sind da automatisch hochmotiviert. Wichtig wird sein, die Emotionen zu kontrollieren, damit wir keine unnötigen Fehler machen und Strafen ziehen.“ Taktisch wolle er bei den Grundlagen bleiben und nur Kleinigkeiten anpassen.

Wichtige Tipps wird dem neuen Coach sein Vorgänger an der Bande, Sportlicher Leiter Jürgen Rumrich, geben können. „Wir haben schon dreimal gegen Regensburg gespielt und kennen den Gegner in- und auswendig. Viel Neues gibt es da nicht. Es werden wohl Kleinigkeiten entscheiden“, ist sich Rumrich sicher. Das ist auch beim Sonntagsgegner, den Bietigheim Steelers, nicht viel anders. Man kennt sich und weiß um die Stärken und Schwächen des jeweils anderen. Die Sonntagsgäste kommen zusätzlich mit der Empfehlung von drei Siwegen in Folge.

Alan Letang wird sein Team bestmöglich auf die zwei wichtigen Spiele vorbereiten. Foto: Udo Fürst

„Spiel nicht komplett verändern“

In der kurzen Zeit sei es nicht sinnvoll, alles komplett zu verändern, denn dann würden die Spieler zu viel nachdenken, statt zu reagieren. Letang: „Ich muss nur das Spiel für sie etwas anpassen. Sie haben zuletzt defensiv sehr strukturiert gespielt und wenig zugelassen. Vielleicht können wir das Powerplay etwas verbessern und ein oder zwei Prozent mehr herausholen. Das könnte ein oder zwei Tore zusätzlich bedeuten. Wenn eine Saison schwierig ist und Tore fehlen, verkrampfen die Spieler oft. Wir wollen das durch mehr Verkehr vor dem Tor, mehr Rebounds und eine bessere Abschirmung des Torhüters ändern. Außerdem müssen wir den Puck besser schützen und länger in der Offensivzone bleiben, statt nur einmal zu schießen und dann den Gegenangriff zuzulassen. Wir müssen den Druck länger aufrechterhalten.“ Er werde nichts Komplexes verändern, dafür bleibe keine Zeit. „Es geht darum, den Spielern Selbstvertrauen und Leidenschaft zurückzugeben.“

Personell wird sich bei den Blue Devils nicht allzu viel ändern gegenüber dem vergangenen Wochenende. So muss man weiterhin auf Captain Tomas Rubes sowie die Langzeitverletzten Vladislav Filin und Nick Jermain verzichten.

OTH Amberg-Weiden
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