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Eric Frenzel-Kolumne: Weltcup trotz Corona?

Flossenbürg. In seiner heutigen Kolumne erzählt Eric Frenzel, wieso er es richtig findet den Weltcup auch während der Pandemie durchzuziehen.  Von Eric Frenzel “Abgeschieden von der Welt und damit von […]

Flossenbürg. In seiner heutigen Kolumne erzählt Eric Frenzel, wieso er es richtig findet den Weltcup auch während der Pandemie durchzuziehen.  Von Eric Frenzel “Abgeschieden von der Welt und damit von […]
Flossenbürg. In seiner heutigen Kolumne erzählt Eric Frenzel, wieso er es richtig findet den Weltcup auch während der Pandemie durchzuziehen.  Von Eric Frenzel “Abgeschieden von der Welt und damit von […]

Eric Frenzel-Kolumne: Weltcup trotz Corona?

Flossenbürg. In seiner heutigen Kolumne erzählt Eric Frenzel, wieso er es richtig findet den Weltcup auch während der Pandemie durchzuziehen. 

Eric Frenzel

Von Eric Frenzel

“Abgeschieden von der Welt und damit von den derzeitigen Umwerfungen durch die Corona-Pandemie liege ich in meinem Einzelzimmer in der Pension Tischlberger in Ramsau am Dachstein und bereite mich mental auf unsere zweite Weltcupstation vor. Der Blick geht durchs Fenster auf die Schneehöhen des Dachsteins, dort oben gibt es kein Virus, nur Ruhe!

Ganz leicht fällt es nicht, sich im Rahmen der Pandemie-Entwicklungen auf die anstehenden Weltcupwettkämpfe vorzubereiten. Wir alle sitzen auf unseren Zimmern, halten auch untereinander Abstand, wann es auch immer geht und hören uns die Nachrichten aus der Welt an: die Todeszahlen, die Zahl der Neuinfektionen, die Lockdowns und die einhergehenden Maßnahmen zur Eindämmung.

Weltcup trotz Pandemie?

Die Zahl der Telefonate ist höher als sonst. Ich möchte wissen, was die Kinder machen, die sich teilweise arg eingeschränkt fühlen und wo Erklärungen gegeben werden müssen.

Sollten wir innerhalb dieser Rahmenbedingungen überhaupt den Weltcup starten? Meine Auffassung ist ganz klar: Unbedingt!

OTH Amberg-Weiden
OTH Amberg-Weiden

Zunächst sind die Sicherheits-und Hygienekonzepte bei uns sehr ausgetüftelt und wenn alle sich an die Regeln und Standards halten, ist keine Gefahr der Virusverbreitung gegeben. Unter diesen Rahmenbedingungen springe ich zum zweiten Grund: Für alle, die nun überwiegend zu Hause sein müssen oder zu Hause sein wollen, bieten wir, wie viele andere Sportwettbewerbe den Zuschauern hoffentlich etwas Zerstreuung und Unterhaltung.

Wettkämpfe im TV als Ablenkung

Ich glaube, dass rührt Themen an, die innerhalb der Diskussionen um die Pandemie oft zu kurz kommen. Die seelische Bewältigung der Umstände bei jedem Einzelnen und in seiner Interaktion mit den Familienmitgliedern. Ängste und Frust führen schnell zu Aggressionen und anderen Dingen. Deshalb finde ich wichtig, dass wir auch durch unsere Wettkämpfe, die weiter am Fernseher zu verfolgen sind, einen Beitrag zur Ablenkung geben.

Wie gut das gelingen wird, wird natürlich durch den Verlauf der Wettkämpfe bestimmt und der Ramsauer Weltcup verspricht spannend zu werden Der Saisonauftakt in Ruka war für die deutsche Mannschaft ein Auftakt nach Maß. Zwar hatten die Norweger die Nase vorn, aber nicht so deutlich wie in den beiden vergangenen Jahren.

Den Norwegern auf den Fersen

Die Abstände auf den Schanzen haben sich spürbar verringert und waren so, dass wir in der Loipe auf Schlagweite herangekommen sind. Das hat uns Zuversicht gegeben für die Saison und die bevorstehende Heim-WM in Oberstdorf. Der Weltcup in Ramsau wird nun zur Nagelprobe und damit richtungsweisend für die Saison!

Ich hoffe, dass wir die Norweger zumindest in einem Wettbewerb hinter uns lassen und Sie damit zu Hause gut unterhalten.

Eric Frenzel Kampa Witron

Herzlichst Ihr Eric Frenzel”