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Etzenricht kommt unter die Räder: Ungleiches Aufsteigerduell mit klarem Sieg für DJK Vornbach

Vornbach. DJK Vornbach überrollt Aufsteiger SV Etzenricht im Duell am Inn mit einem klaren 5:0 und feiert vor 250 Zuschauern einen perfekten Heimauftakt. Selbst ein Foulelfmeter für den SVE brachte keinen Ehrentreffer.

Vornbach. DJK Vornbach überrollt Aufsteiger SV Etzenricht im Duell am Inn mit einem klaren 5:0 und feiert vor 250 Zuschauern einen perfekten Heimauftakt. Selbst ein Foulelfmeter für den SVE brachte keinen Ehrentreffer.
Vornbach. DJK Vornbach überrollt Aufsteiger SV Etzenricht im Duell am Inn mit einem klaren 5:0 und feiert vor 250 Zuschauern einen perfekten Heimauftakt. Selbst ein Foulelfmeter für den SVE brachte keinen Ehrentreffer.

Etzenricht kommt unter die Räder: Ungleiches Aufsteigerduell mit klarem Sieg für DJK Vornbach

DJK Vornbach – SV Etzenricht 5:0 (3:0)

DJK Vornbach: Weiß, Bruckbauer, Hager, Schacherbauer, Woyke (84. Knon), Fuchs, Kreilinger, Schopf, Stallmeier (66. Fuchs), Kimberger (60. Hutterer), Spannbauer (60. Pfandl)

SV Etzenricht: Pautsch, Koppmann, Strehl, Wexlberger, Bock, S. Herrmann (72. Neumeier), Riebel, Scheler, Schreml, Janker, Pasieka

Tore: 1:0 (5.) Daniel Fuchs, 2:0 (10./ Eigentor) Lukas Riebel, 3:0 (27./ FE) Daniel Fuchs, 4:0 (51.) Lukas Spannbauer, 5:0 (84.) Nicolas Hutterer

Grammer Solar
Grammer Solar

SR: Richard Bachmann (FC Aschheim)

Besondere Ereignisse: DJK-Torwart Weiß hält einen Foulelfmeter von Bastian Schreml (81.)

Zuschauer: 250

Frühe Drei-Tore-Führung entscheidet das Spiel

Der SV Etzenricht konnte die Auftaktniederlage gegen Roding am Samstag bei seinem Gastspiel am Inn nicht bestätigen, während Mitaufsteiger DJK Vornbach vor eigener Kulisse einen Auftakt nach Maß feierte und das unglückliche 2:3 im Passauer Derby vergessen machte. Der Beginn der Heimserie stimmte, war somit genauso perfekt wie der Start in das Match. Keine halbe Stunde zeigte die Stadionuhr als Spielzeit an, und die Truppe von Ex-Regionalliga- und Bundesligaspieler Heiko Schwarz lag schon uneinholbar mit drei Toren Vorsprung vorn. Kontrastreich verliefen die Vorgeschichten der drei Treffer.

Das 1:0 war mit Ballstafetten vorbereitet. Initiator war DJK-Spielgestalter Thomas Schopf. Zunächst per Doppelpass mit dem über rechts sich durchtankenden Lukas Spannbauer. Nach dessen Retoure legte er quer und Daniel Fuchs lochte mit einem Flachschuss ein.

Kaum fünf Minuten später klingelte es erneut im Tor von SVE-Torhüter Dominik Pautsch. Für ihn gab es keine Möglichkeit, den wuchtigen Köpfler von Lukas Riebel in das eigene Tor zu entschärfen. Damit nicht genug: Die dritte Tor-Variation, Schiri Richard Bachmann wertete ein Foul an Florian Kimberger als elfmeterwürdig, und Daniel Fuchs ließ sich die Gelegenheit mit der Ausführung des Strafstoßes und seinem vierten Saisontor nicht entgehen. Pautsch hatte die Ecke geahnt und die Fingerspitzen am Ball, der Schuss war aber zu hart getreten.

Zwischen dem zweiten und dritten Treffer versuchten es die Oberpfälzer mit langen Bällen und kamen zu zwei Gelegenheiten. Martin Pasieka wurde vom hochgewachsenen DJK-Abwehrrecken Thomas Schacherbauer gestört, gegen den nach einem Pass in die Schnittstelle der Deckung anstürmenden Etzenrichter Bastian Schreml klärte im Herauslaufen DJK-Keeper Elias Weiß. Weiß entschärfte auch eine Direktabnahme von Michael Wexlberger nach einem präzise in den Strafraum gezogenen Freistoß des SV.

Zweite Halbzeit: Hutterer setzt Schlusspunkt – Etzenricht vergibt Elfmeter

Mit der klaren Führung im Rücken diktierten die Platzherren auch den zweiten Abschnitt. Nach einem Einwurf legte der überragende Schopf das Spielgerät auf Lukas Spannbauer, und dieser fackelte nicht lange und erhöhte auf 4:0.

Nicolas Hutterer, bei der DJK kurz zuvor eingewechselt, traf in der Folge (72.) den Torpfosten. Wenig später (84.) stellte Hutterer sein Visier besser ein und vollendete zum Endergebnis. Zum „gebrauchten Spieltag“ für den SV Etzenricht passte noch, dass Schreml mit einem Elfmeter nach Foul an Pasieka am reaktionsschnellen Weiß scheiterte.

Personalsorgen beim SVE und Ausblick auf die Woche

Fazit: In das von den Voraussetzungen und Tabellenplätzen her ungleiche Spiel ging der SV mit dem Handicap, dass speziell aus der Abwehr mit Andy Wendl, Jannik und Max Herrmann, Ben König, Sebi Ermer und Damian Musiol doch zahlreiche Stammkräfte ausfielen. Offenbar konnte diese Lücke nicht geschlossen werden.

Die in der kommenden Woche anstehende Aufgabe des SVE ist nicht einfacher als am Samstag, denn am Wochenende kommt mit Schwandorf-Ettmansdorf ein Topteam der Liga auf den Siegfried-Merkel-Sportplatz.

Wegen der genannten Ausfälle in der Defensive und weiteren Engpässen durch Schichtarbeit und Urlauber wird das Totopokalspiel am Dienstagabend im Bayerwald bei Landesligakollegen Lam voraussichtlich abgeblasen. Zu der Fehlliste kommen frische Einschränkungen: Bastian Schreml verletzte sich und Andreas Koppmann war angeschlagen.