Flossenbürg verabschiedet seine Kombinierer
Flossenbürg verabschiedet seine Kombinierer
Mit einem Korb voll guter Wünsche, Obst und Glücksschokolade hat Bürgermeister Thomas Meiler die Flossenbürger Kombinierer Eric Frenzel und Terence Weber zu den olympischen Winterspielen verabschiedet.
Die beiden Top-Athleten aus Geyer im Erzgebirge haben ihre Heimat im oberpfälzischen Flossenbürg gefunden. Ihre Wettkampfvorbereitungen in Flossenbürg sind abgeschlossen. Vor ihrer Abfahrt zum letzten Weltcup vor Olympia in Seefeld machten Frenzel und Weber noch einen kleinen Abstecher ins Rathaus.
“Ganz Flossenbürg fiebert mit!”
Bürgermeister Meiler weiß, dass die olympischen Einsätze der beiden Spitzensportler nicht nur vom Flossenbürger Fanclub verfolgt werden, „der ganze Ort fiebert mit, an den drei Wettkampftagen wird es auf den Flossenbürger Straßen ruhig zugehen, weil viele eure Wettkämpfe vor dem Fernseher verfolgen und euch entsprechend anfeuern werden.“
Der Wettkampfkalender listet den Einzelwettbewerb von der Normalschanze am 9. Februar, von der Großschanze am 15. Februar und den 4-er Teamwettkampf am 17. Februar auf. Nach deutscher Zeit finden die Sprungwettbewerbe jeweils um 9 Uhr und der Langlauf um 12 Uhr statt. Frenzel startet zum vierten mal bei Olympia, drei Gold-, eine Silber- und zwei Bronzemedaillen hat er schon in seiner Sammlung, eine weitere Medaille möchte er gerne hinzufügen. Terence Weber gibt sein Olympiadebut und freut sich entsprechend darauf.
“Jetzt ist es wichtig, gesund zu bleiben!”
Weber zeigt sich zuversichtlich „die Form ist gut, wir sind fit, jetzt ist es wichtig, gesund zu bleiben“. Beide Topsportler haben ihr Training gemeinsam auf dieses Großereignis ausgerichtet. Nach dem Weltcup in Seefeld werden sie dort mit dem DSV-Team ihr Abschlusstraining absolvieren und sich dann direkt zum Abflug nach Peking aufmachen.
Die Wettkämpfe finden im Skizentrum Kuyangshu in Zhangjiakou, rund 180 Kilometer von Peking entfernt, statt. Hier ist alles neu, Frenzel erklärt: „Die Olympiaschanze kennt keiner von uns, jeder muss sich auf die dortigen Bedingungen erst einmal einstellen“. Die beiden Flossenbürger sind sich einig: In Peking zählt nicht nur der olympische Gedanke des Dabeiseins, sie haben sich das Ziel gesetzt, eine Medaille mit nach Hause zu bringen. „Flossenbürg wird euch nach eurer Rückkehr einen würdigen Empfang bereiten“, kündigt Meiler zum Abschied an.




