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Bayernligaderby SpVgg SV Weiden gegen Cham kann zum Flutlichtkrimi werden

Weiden. Freitagabend, Flutlicht, Derby – mehr geht nicht in der Bayernliga.

Bayernligaderby SpVgg SV Weiden gegen Cham kann zum Flutlichtkrimi werden

Viele Luftkämpfe wird es auch gegen den ASV Cham geben, hier dreht sich Patryk Bytomski (blaues Tirkot) in die Höhe. Foto: D. Nachtigall

Wenn die SpVgg SV Weiden um 19 Uhr den ASV Cham empfängt, ist alles angerichtet für ein echtes Fußball-Highlight in der Oberpfalz.

Sechs Siege in Folge sprechen für Weiden klare Sprache

Mit breiter Brust gehen die Hausherren in das Duell: Sechs Siege in Serie sprechen eine klare Sprache. Auch der jüngste 2:1-Erfolg beim Würzburger FV unterstreicht die aktuell beeindruckende Form der Weidener. Besonders der Last-Minute-Treffer von Niklas Lang, der in der Nachspielzeit auf kuriose Weise den Sieg perfekt machte, steht sinnbildlich für den Teamgeist und die Entschlossenheit dieser Mannschaft.

Akribische Arbeit und konsequente Entwicklung

Trainer Michael Riester sieht die Erfolgsserie als Ergebnis harter Arbeit:
„Sechs Siege in Serie – das ist das Ergebnis akribischer Arbeit und der konsequenten Entwicklung unserer jungen, einheimischen Spieler. Dass sich das jetzt auszahlt, freut uns enorm.“ Mit einem weiteren Sieg könnte Weiden bereits einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen – Motivation genug, gerade im Derby nachzulegen.

Faruk Maloku Rückkehr ins Wasserwerkstadion

Doch mit dem ASV Cham reist ein echter Prüfstein an. Die Gäste stehen mit 13 Saisonsiegen verdient auf dem dritten Tabellenplatz und haben ihre Qualität über die Saison hinweg konstant unter Beweis gestellt. Auch wenn zuletzt eine deutliche 0:3-Niederlage gegen den FC Ingolstadt II kassiert wurde, sollte das Team von Trainer Faruk Maloku keinesfalls unterschätzt werden. Allerdings fällt die jüngere Bilanz mit nur fünf Punkten aus den letzten fünf Spielen eher durchwachsen aus.

Emotionales Derby das Weiden Richtung Klassenerhalt bringen kann

Das Hinspiel endete 1:1 – mit Torschützen auf beiden Seiten, die wissen, wie man in solchen Spielen den Unterschied machen kann: Moritz Zeitler traf für Weiden, nachdem Nico Becker Cham in Führung gebracht hatte. Personell sieht es bei den Gastgebern derzeit ordentlich aus. Christoph Sibler konnte zuletzt sogar wieder erste Minuten sammeln, während Stefan Pühler weiterhin fehlt. Alles ist angerichtet für ein intensives, emotionales Derby unter Flutlicht. Formstarke Weidener treffen auf ambitionierte Chamer – und beide Teams haben gute Gründe, am Freitagabend alles auf dem Platz zu lassen.

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