Friedrich Lieder führt Amberg in Etzenricht zum klaren Sieg
Friedrich Lieder führt Amberg in Etzenricht zum klaren Sieg
Für die beiden beteiligten Teams war es am Freitag die Generalprobe; FC und SV starten bereits vorgezogen am Donnerstag, den 16. Juli, in die neue Saison. Im Austausch der Ligen: Der aufgestiegene FCA übernimmt die Stelle in der Landesliga, die der SVE nach dem Abstieg vor wenigen Wochen mit der Bezirksliga tauscht. Vom Ergebnis her können die Vilsstädter mit dem Ausgang der Generalprobe zufrieden sein. So äußerte sich Spielertrainer Friedrich Lieder auch von der Tendenz her in den Medien positiv und wurde mit „Es hat wirklich vieles sehr gut funktioniert.“ zitiert.
Sein Gegenüber, Andy Wendl, ebenfalls über 90 Minuten als Abwehrchef beim Sportverein aktiv, sah die Darbietung weit kritischer. Sein Statement: „Wie schon in den anderen Spielen machten wir auch gegen Amberg wieder viele einfache Fehler, die zu Gegentoren führten. Das zieht sich momentan durch und das müssen wir unbedingt in den Griff bekommen. Offensiv konnten wir uns kaum mal bis zum Tor durchsetzen und bauten zu wenig Druck für den Gegner auf.“ Mit Blick auf die „Weidner Wochen“: Donnerstagabend geht es an die Stresemannstraße nach Weiden Ost, und am Wochenende darauf kommt die Zweite der SpVgg Weiden nach Etzenricht. Auf diese Termine sind Wendl und seine Truppe fixiert, und er sagt dazu: „Die Hoffnung bleibt, dass wir am Donnerstag zum Auftakt ein anderes Gesicht zeigen können.“
Spielverlauf: Lieder glänzt als Regisseur und Torjäger
Fehlpässe, teils auch bei den Gästen, waren an der Tagesordnung und hemmten den Spielfluss. Eine Augenweide war dieser letzte Test bei auch am frühen Abend noch hochsommerlichen Bedingungen nicht. Herausragend war der Beitrag des mitspielenden Coaches der Gelb-Schwarzen, Friedrich Lieder. Der „Zehner“ des FC bereitete das 0:1 mit einem Spurt über die linke Außenbahn und einem Zuckerpass toll vor. Der Neuzugang aus Gebenbach, Dominik Späth, musste den Ball nur über die Linie drücken. Lieder erzielte zudem die beiden Tore nach dem Seitenwechsel selbst und überzeugte nach seinen wirkungsvollen Aktionen auf dem linken Flügel auch in einer zentraleren Rolle als Regisseur im offensiven Mittelfeld. Besonders sehenswert war der dritte Treffer, ein perfekt mit feinem Fuß ins lange Eck getimter Heber. Beim 4:0 nutzte er eine zu kurz geratene Abwehr und hämmerte die ungewollte Vorlage aus Höhe der Elfmetermarkierung zum Endergebnis unter den Querbalken.
Wie schon gegen Weiden stand die SV-Deckung lange Zeit sehr sicher und vereitelte diverse Angriffsversuche schon im Halbfeld. Ein Doppelschlag unmittelbar vor der Pause von zwei Neuzugängen im FC-Dress schuf das Halbzeitergebnis. Auf Späths Führungstor folgte ein cleverer Heber aus der zweiten Reihe von Dmytro Aksonov, der die weit vor dem Tor stehende Etzenrichter Deckung überwand. Der Schütze kam vor der Saison aus Raigering ans „Schanzl“. Auf beiden Seiten wurde reichlich gewechselt; die Angriffsaktionen der Hausherren waren kaum zwingend gestaltet, sodass Felix Hummel und Lukas Peterson wenig gefordert waren.
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