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Heute startet auch die Kreisklasse West in die Saison

Weiden. Die neue Saison in der Kreisklasse West verspricht diesmal etwas mehr Spannung, da sind sich viele Verantwortliche sicher. Mit zwei Spielen geht es am Freitag los.

Heute startet auch die Kreisklasse West in die Saison

Der neue Trainer des SC Kirchenthumbach, Christian Ringler, will mit seinem jungen Team in Amberg punkten. Foto: Jürgen Masching

Kreisklasse West, 1. Spieltag

Freitag, 24.07.2026

18:30 Uhr SG Seugast-Freihung – SV Wildenreuth

Für die neu gegründete SG Seugast-Freihung beginnt am Freitagabend mit dem Heimspiel gegen den SV Wildenreuth ein neues Kapitel. Nach dem Zusammenschluss der DJK Seugast und des FC Freihung steht zum Saisonauftakt gleich die erste Bewährungsprobe in der Kreisklasse an.

Für Florian Weiß stand die Vorbereitung vor allem im Zeichen des Zusammenwachsens. „Unser Hauptziel war es, die beiden Mannschaften zusammenzuführen. Das braucht natürlich Zeit, aber für die wenigen Wochen sieht das schon ganz ordentlich aus.“ Auch mit den Testspielen zeigte sich der Coach zufrieden und blickt optimistisch auf den Saisonstart. „Wir sind positiv gestimmt und wollen natürlich die ersten drei Punkte holen. Gleichzeitig wissen wir, dass Wildenreuth ein unangenehmer Gegner ist, der nie aufgibt und uns alles abverlangen wird.“

Beim SV Wildenreuth fällt das Fazit der Vorbereitung ebenfalls positiv aus. Trainer Thomas Bayer hätte sich zwar eine höhere Trainingsbeteiligung gewünscht, zeigte sich mit den Ergebnissen aber sehr zufrieden. „Wir haben vier Testspiele gewonnen und einmal unentschieden gespielt. Vor allem das 5:2 gegen die DJK Irchenrieth hat uns noch einmal Selbstvertrauen gegeben.“

Die neu formierte Spielgemeinschaft macht die Auftaktpartie für Bayer allerdings schwer einzuschätzen. „Durch den neuen SG-Partner wird sich die Mannschaft im Vergleich zur Vorsaison deutlich verändert haben.“ Dennoch erinnert er sich an die beiden Duelle der vergangenen Spielzeit, in denen Wildenreuth gut mithalten konnte. „Mit einem Punkt wären wir zufrieden, ich traue meiner Mannschaft aber auch einen Sieg zu, wenn wir unser Leistungslimit erreichen.“

18:30 Uhr DJK Ebnath – SV Riglasreuth

Gleich am ersten Spieltag wartet in der Kreisklasse West ein echtes Derby: Die DJK Ebnath empfängt den SV Riglasreuth. Beide Mannschaften gehen mit Zuversicht in die neue Saison und wollen sich zum Auftakt die ersten Punkte sichern.

Bei der DJK Ebnath blickt das Trainerteam auf eine gelungene Vorbereitung zurück. Co-Trainer Florian Horn zeigt sich mit der Einstellung seiner Mannschaft zufrieden: „Die Jungs haben wirklich gut mitgezogen. Jetzt gilt es, die Fehler aus den Vorbereitungsspielen abzustellen. Dann sehen wir uns gut gerüstet für die neue Saison.“ Kurz vor dem Anpfiff gibt es allerdings noch personelle Fragezeichen. „Durch Krankheiten und kleinere Blessuren stehen hinter einigen Spielern noch Fragezeichen.“ Ungeachtet dessen ist das Ziel klar: „Wir wollen mit breiter Brust auftreten und die ersten drei Punkte in Ebnath behalten. Das Trainerteam und die Mannschaft freuen sich riesig auf den Saisonstart.“

Pflege Oberpfalz
Pflege Oberpfalz

Auch beim SV Riglasreuth fällt das Fazit der Vorbereitung positiv aus. Trainer Lukas Emmerich war vor allem mit den Leistungen seiner Mannschaft zufrieden. „Die Ergebnisse waren vielversprechend. Selbst gegen einen starken Gegner wie die DJK Weiden konnten wir auf Augenhöhe mithalten. Mit etwas Glück wäre dort sogar ein Unentschieden möglich gewesen.“

Mit Respekt, aber ohne Angst reist Riglasreuth zum Nachbarn. „Das Derby zum Saisonauftakt ist natürlich gleich ein echter Kracher. Wir werden alles versuchen, den favorisierten Ebnathern das Leben so schwer wie möglich zu machen.“ Gleichzeitig verweist Emmerich auf den besonderen Charakter solcher Begegnungen: „Zum Saisonstart und in einem Derby gelten bekanntlich ohnehin eigene Gesetze.“ Personell kann der SV Riglasreuth nahezu aus dem Vollen schöpfen. „Alle einsatzfähigen Spieler stehen uns zur Verfügung.“

Samstag, 25.07.2026

14:00 Uhr: SV Hahnbach II – SV Neusorg

Gleich am ersten Spieltag der Kreisklasse West kommt es zu einem Duell zweier ambitionierter Mannschaften. Der SV Hahnbach II empfängt den SV Neusorg – eine Begegnung, die bereits in der vergangenen Saison Spitzenspielcharakter hatte und auch diesmal als richtungsweisend gilt.

Beim SV Hahnbach II blickt der neue Trainer Holger Fleck auf eine gelungene Vorbereitung zurück. „Unsere Vorbereitung ist insgesamt ordentlich verlaufen. Am ersten Spieltag geht es vor allem darum, gegen einen sehr spielstarken Gegner gut in die Saison zu starten und ein positives Ergebnis mitzunehmen. Dafür werden wir am Samstag alles investieren.“

Auch der SV Neusorg geht mit Zuversicht in die neue Spielzeit. Trainer Patrick Müller spricht von einer intensiven Vorbereitung, auch wenn einige Spieler zwischenzeitlich wegen kleinerer Verletzungen pausieren mussten. „Die Vorbereitung war gut. Die Ergebnisse konnten sich vor allem in den ersten Spielen sehen lassen. Die angeschlagenen Spieler sollten zum Saisonstart aber wieder zur Verfügung stehen.“

Mit Hahnbach II wartet für Neusorg ein bestens bekannter Gegner. Beide Teams standen sich bereits am letzten Spieltag der vergangenen Saison gegenüber und mussten anschließend den Gang in die Relegation antreten, in der beide den Aufstieg verpassten. „Das zeigt, dass zwei ambitionierte Mannschaften aufeinandertreffen. Ich erwarte ein spannendes Spiel“, so Müller.

Damit verspricht der Saisonauftakt in Hahnbach gleich ein echtes Topspiel, in dem beide Teams ihre Ambitionen auf eine erfolgreiche Spielzeit untermauern wollen.

16:00 Uhr Germania Amberg – SC Kirchenthumbach

Mit Germania Amberg betritt eine der großen Unbekannten der Kreisklasse West die Bühne. Viele Verantwortliche trauen Germania eine gute Rolle zu, doch wie konkurrenzfähig die Mannschaft tatsächlich ist, wird sich gleich zum Saisonstart gegen den Kreisliga-Absteiger SC Kirchenthumbach zeigen.

Trainer Remigiusz Szewczyk blickt zufrieden auf die Vorbereitung zurück. „Sie war insgesamt ganz ordentlich. Wir hatten viele Spieler im Training und konnten gut arbeiten. Vielleicht hätten uns noch ein oder zwei Testspiele gutgetan, aber insgesamt passt es.“ Als Neuling in der Liga sieht er seiner ersten Kreisklassen-Saison mit Spannung entgegen. „Wir wissen noch nicht genau, was uns erwartet, freuen uns aber, dass es endlich losgeht.“ Mit dem SC Kirchenthumbach wartet allerdings direkt ein harter Brocken. „Zum Auftakt bekommen wir es gleich mit einem Kreisliga-Absteiger zu tun. Das wird eine richtig schwere Aufgabe.“

Auch beim SC Kirchenthumbach hat sich im Sommer einiges verändert. Der neue Trainer Christian Ringler leitete nach dem Abstieg einen kleinen Umbruch ein und setzt verstärkt auf junge Spieler – darunter auch seinen Sohn. Die Entwicklung der neu formierten Mannschaft war in der Vorbereitung bereits erkennbar. Nach zwei Siegen und drei Niederlagen gelang zum Abschluss ein überzeugender 5:1-Erfolg gegen die SG Pegnitz.

Zwar steht beim SC Kirchenthumbach der sofortige Wiederaufstieg nicht im Mittelpunkt, dennoch verfügt die junge Mannschaft über großes Potenzial und zählt für viele Beobachter zu den stärkeren Teams der Liga. Entsprechend dürfen sich die Zuschauer auf ein interessantes Auftaktduell zwischen einem ambitionierten Underdog und einem Kreisliga-Absteiger mit viel Entwicklungspotenzial freuen.

Sonntag, 26.07.2026

15:00 Uhr SV Waldeck – TSG Weiherhammer

Gleich am ersten Spieltag der Kreisklasse West treffen mit dem SV Waldeck und der TSG Weiherhammer zwei Aufsteiger aufeinander. Während Waldeck als souveräner Meister der A-Klasse West den direkten Sprung schaffte, löste Weiherhammer das Kreisklassen-Ticket erst über die Relegation. Umso wichtiger dürfte das direkte Duell zum Saisonstart sein, denn beide Teams wollen früh wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt sammeln.

Die Gastgeber möchten ihren Heimvorteil nutzen und mit einem Erfolgserlebnis in die neue Liga starten. Ein Sieg gegen einen direkten Mitaufsteiger könnte gleich ein wichtiger Schritt sein, um sich frühzeitig Luft im Tabellenkeller zu verschaffen.

Bei der TSG Weiherhammer verlief die Vorbereitung laut Trainer Christoph Herrmann dagegen alles andere als optimal. „Die Vorbereitung war sehr durchwachsen. Die kurze Pause nach der Relegation hat einigen Spielern noch in den Knochen gesteckt, dazu kamen immer wieder kleinere Blessuren.“ Entsprechend seien auch die Ergebnisse nicht zufriedenstellend gewesen.

Trotzdem blickt Herrmann zuversichtlich auf den Saisonauftakt. „Ab Sonntag zählt es. Bis auf ein bis zwei Ausfälle und ein paar Fragezeichen sind wir gut aufgestellt und fahren optimistisch nach Waldeck. Unser Ziel ist es, beim Mitaufsteiger etwas Zählbares mitzunehmen.“

Damit verspricht das direkte Duell der beiden Neulinge gleich zum Auftakt viel Spannung. Beide Mannschaften wollen beweisen, dass sie in der Kreisklasse angekommen sind und die ersten wichtigen Punkte der Saison einfahren.

15:00 Uhr TSV Pressath – SVSW Kemnath

Gleich am ersten Spieltag der Kreisklasse West kommt es zu einem echten Spitzenspiel. Der TSV Pressath empfängt den SVSW Kemnath – für viele das Duell zwischen einem Geheimfavoriten und einem der Topanwärter auf die Meisterschaft.

Pressaths Trainer Daniel Käß blickt trotz personeller Probleme zufrieden auf die Vorbereitung zurück. „Die Vorbereitung war gut, personell aber holprig. Immer wieder sind wichtige Spieler ausgefallen und einige werden zum Saisonstart noch fehlen oder gerade erst fit.“ Mit der Entwicklung seiner Mannschaft zeigt er sich dennoch zufrieden: „Spielerisch und taktisch haben wir sehr ordentlich gearbeitet. Die Ergebnisse waren für uns zweitrangig.“ Mit dem SVSW Kemnath erwartet Käß den wohl schwerstmöglichen Gegner. „Für mich ist Kemnath der Topfavorit der Liga. Sie haben sich zu einer ohnehin starken Mannschaft noch einmal prominent verstärkt.“ Dennoch gibt der Pressather Trainer die Richtung klar vor: „Unser Ziel ist es immer, das Maximum herauszuholen – und das wäre ein Heimsieg.“

Auch beim SVSW Kemnath ist die Vorfreude auf den Saisonstart groß. Nachdem in den vergangenen Jahren mit der SpVgg Trabitz und dem FC Dießfurt jeweils andere Teams den Titel holten, möchten die Kemnather diesmal selbst ganz oben angreifen. „Insgesamt können wir mit der Vorbereitung zufrieden sein“, sagt Tobias Gradl. „Wir haben ordentlich gearbeitet und die Grundlagen für die Saison gelegt. Jetzt freuen wir uns, dass es endlich wieder um Punkte geht.“ Zum Auftakt wolle seine Mannschaft geschlossen auftreten und ihre Stärken auf den Platz bringen. Über die endgültige personelle Besetzung werde allerdings erst kurzfristig entschieden.

So dürfen sich die Zuschauer in Pressath auf ein hochklassiges Duell zweier ambitionierter Mannschaften freuen, die gleich zum Saisonstart ein erstes Ausrufezeichen setzen wollen.

15:00 Uhr: SV Immenreuth – VfB Mantel

Mit unterschiedlichen Voraussetzungen gehen der SV Immenreuth und der VfB Mantel in die neue Saison der Kreisklasse West. Während die Gäste in der vergangenen Saison in ihrem 100-jährigen Bestehens frühzeitig den Klassenerhalt sicherten, musste Immenreuth bis zum Saisonende um den Ligaverbleib bangen – vor allem aufgrund zahlreicher verletzungsbedingter Ausfälle.

Auch in dieser Spielzeit erwartet Immenreuths Trainer Matthias Müller keine leichte Saison. Dennoch stimmt ihn der Endspurt der Vorbereitung optimistisch. „Ich war mit den letzten beiden Testspielen sehr zufrieden, beide konnten wir erfolgreich gestalten. Auch unsere jungen Spieler haben ihre Chance genutzt und sich gezeigt.“

Mit dem VfB Mantel wartet zum Auftakt jedoch gleich ein anspruchsvoller Gegner. „Mantel wird uns alles abverlangen“, ist sich Müller sicher. Personell gibt es noch einige Fragezeichen. „Einige Spieler kämpfen noch mit Blessuren, deshalb werden wir erst kurzfristig entscheiden, wer auflaufen kann.“ Das Ziel für den Saisonstart ist dennoch klar: „Es ist ein Heimspiel, das wir natürlich positiv gestalten wollen.“

Der VfB Mantel möchte an die stabile Vorsaison anknüpfen und den Schwung aus dem Jubiläumsjahr mitnehmen, während der SV Immenreuth mit einem Heimsieg den Grundstein für eine ruhigere Spielzeit legen möchte.