Kellerduell in der Landesliga: Drei Punkte trennen den SV Etzenricht und den TB Roding

Kellerduell in der Landesliga: Drei Punkte trennen den SV Etzenricht und den TB Roding
Nach 16 Wochen Winterpause rollt der Ball auf dem Siegfried-Merkel-Sportplatz wieder. Mitte November fand die finale Partie im Vorjahr gegen den Top-Favoriten für den Bayernliga-Aufstieg, die SpVgg aus Landshut, statt und endete mit einem klaren 0:4. Mit einem 0:5 im Restart beim ASV Burglengenfeld hatte es der SV wiederum mit einem ähnlich ambitionierten Klub mit Potenzial für eine Liga höher zu tun. Im Kontrast dazu kommt es am Samstag, der Anstoß ist wieder auf 14 Uhr gelegt, zu einem Kellerduell der Landesliga, wenn der TB aus Roding anreist.
Kellerduell der Landesliga: TB Roding kommt nach Etzenricht
Nur drei Punkte trennen die beiden Vereine. 14 hat Etzenricht auf dem Habenkonto, elf der Gast. Die nicht überraschende Niederlage beim ASV war die zehnte der Wendl-Truppe; die hohe Quote an Punkteteilungen (acht) und zwei Siege zeigen Qualität und das Vermögen, mitzuhalten, bedeuten aber rechnerisch den Relegationsplatz 14 für den SV. 15-mal verlor der TB und rangiert auf Position 17, was den direkten Abstieg bedeuten würde. Brisanz ist also reichlich vorhanden, es geht um Big-Points.
„In der ersten Halbzeit haben wir gesehen, was möglich ist, und dementsprechend machen wir weiter“, nahm der leider längere Zeit ausfallende Abwehrchef und Trainer Andy Wendl auch positive Gesichtspunkte vom Naabtalpark mit.
Roding mit furiosem Teststart – Klebl an der Seitenlinie
Einen furiosen Start in Hälfte eins lieferten die „Turner“ am Sonntag im Test beim FC Wernberg ab, lagen nach zehn Minuten mit 3:0 vorne, mussten sich aber am Ende mit einem 3:3 begnügen. Coach beim Turnerbund ist Andreas Klebl, der 35-Jährige verfügt über eine lange sportliche Vorgeschichte beim ASV Cham. Für den TB ist es die vierte Saison in der Liga; bei relativ viel Fluktuation reichte es im Vorjahr für Rang 13. Das letzte Treffen dieser Paarung in Etzenricht fand 2002 statt.
SV-Abteilungsleiter Manfred Herrmann hofft, dass die in der Vorwoche fehlenden Leistungsträger Martin Pasieka und Noah Scheler wieder einsatzfähig sind. Jannik Herrmann, Sebi Ermer und Damian Musiol sind nicht verfügbar. Krank waren Ben König, Johannes Janker und Chris Ermer gemeldet. Max Herrmann brach das Training ab. Andy Wendl benötigt wenige Erklärungen für Spieler und Fans wegen der Brisanz: „Zum Spiel gibt es ja nicht viel zu deuten. Es ist allen bewusst, dass es jeweils gegen einen Konkurrenten im Abstiegskampf geht. Wir wollen unser Möglichstes tun, um die Punkte bei uns zu behalten.“
Landesliga Mitte
Weitere Infos gibt es auf den Seiten des BFV.


