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Kreisklasse West: Der TSV Pressath will mit neuem Trainer durchstarten

Weiden. Nachdem der TSV Pressath bisher noch keinen Sieg einfahren konnte, ist Daniel Käß nun kein Trainer mehr. Ein alter Bekannter in der Region übernimmt das Ruder.

Kreisklasse West: Der TSV Pressath will mit neuem Trainer durchstarten

Daniel Käß ist nicht mehr Trainer in Pressath. Foto: Jürgen Masching

Kreisklasse West, 8. Spieltag

Freitag, 11.09.2026

TSG Weiherhammer – VfB Mantel (Freitag, 17:45 Uhr)

Das ewig junge Nachbarschaftsduell elektrisiert die Fans: Zuletzt gab es diese brisante Paarung am 19. März 2017 in Mantel. Damals behielten die Hausherren vor über 250 begeisterten Zuschauern mit 2:0 die Oberhand. Fast ein Jahrzehnt später kreuzen sich nun wieder die Klingen – und die Vorzeichen sind klar: Beide Teams brauchen zwingend Punkte im Tabellenkeller. TSG-Trainer Christoph Herrmann gibt vor dem Heimspiel die klare Marschroute vor: „Zum kommenden Derby gegen den VfB Mantel kann ich nur so viel sagen, dass für uns nur ein Sieg zählt. Wir haben danach noch ein sehr schweres Restprogramm in der Hinrunde, weshalb wir unbedingt gewinnen müssen. Ansonsten wird es ein sehr schwerer Herbst für uns.“ Auch die Gäste aus Mantel, die noch immer auf den erlösenden ersten Saisonsieg warten, stehen enorm unter Zugzwang. Die Weichen sind für dieses Flutlicht-Derby auf puren Kampf und den absoluten Siegeswillen gestellt.

SV Neusorg – SV Waldeck (Freitag, 18:30 Uhr)

Spitzenspiel unter Flutlicht: Der Aufsteiger SV Waldeck fordert als Tabellenzweiter den favorisierten Gastgeber SV Neusorg heraus. Die Hausherren reiten aktuell auf einer Erfolgswelle und wollen ihre Siegesserie unbedingt fortsetzen. SVN-Trainer Patrick Müller warnt jedoch vor dem starken Aufsteiger: „Waldeck ist bisher ungeschlagen und das kommt nicht von ungefähr. Sie haben einen guten Lauf und werden mit viel Selbstvertrauen zu uns kommen. Wir haben uns in den vergangenen Wochen eine gute Ausgangslage erarbeitet und wollen unsere Serie natürlich fortsetzen. Dafür müssen wir aber wieder bereit sein, über 90 Minuten alles zu investieren. Auf ein Flutlichtspiel am Freitagabend freuen wir uns natürlich besonders.“

Gästetrainer Michael Sollfrank freut sich auf die harte Prüfung: „Nach dem verdienten Punktgewinn am vergangenen Wochenende steht uns nun sicherlich eine der schwierigsten Aufgaben, wenn nicht sogar die größte Hürde der Saison, bevor. Uns erwartet eine junge und hungrige Mannschaft. Wir können ohne Druck nach Neusorg fahren, alles in die Waagschale werfen und das Spiel einfach genießen. Wir werden alles dafür geben, etwas Zählbares mitzunehmen.“

SV Hahnbach II – DJK Ebnath (Sonntag, 13:15 Uhr)

Der SV Hahnbach II, im vergangenen Jahr noch Relegationsteilnehmer, hat den Saisonstart etwas verschlafen und sucht noch nach der Konstanz. Gegen die DJK Ebnath soll nun vor heimischer Kulisse endlich der Knoten platzen. SV-Trainer Holger Fleck fordert eine konzentrierte Leistung: „Wir rücken den Fokus klar auf unsere eigene Leistung. Meine Mannschaft zeigte bisher große Mentalität und investiert viel Leidenschaft. Mit Einsatz, Wille und der nötigen Konsequenz wollen wir die gute Teamarbeit nun endlich in drei Punkte ummünzen. Dass uns mit Ebnath ein kämpferisch starker Gegner bevorsteht, ist uns absolut bewusst.“

Die DJK Ebnath reist nach wichtigen Punktgewinnen in den letzten Wochen mit breiter Brust an. Florian Horn sieht sein Team gut gerüstet, warnt aber vor der Hürde Hahnbach: „Dort erwartet uns eine anspruchsvolle Aufgabe und sicherlich ein schweres Spiel. Wenn es uns gelingt, von Beginn an gut im Spiel zu sein und unsere Möglichkeiten konsequent zu nutzen, bin ich überzeugt, dass wir auch in Hahnbach die drei Punkte mitnehmen können. Wir werden alles daransetzen, erfolgreich zurückzukehren.“

SC Kirchenthumbach – SG Seugast/Freihung (Sonntag, 15:00 Uhr)

Der SC Kirchenthumbach spielt bislang eine bärenstarke Saison. Das Team von Trainer Christian Ringler ist nach sieben Spieltagen noch ungeschlagen und will diese makellose Bilanz auch im Heimspiel gegen die SG Seugast/Freihung wahren. Die SC-Fans, die zahlreich an die Eschenbacher Straße strömen, hoffen dabei wieder auf Tore ihres treffsicheren Torjägers Nico Mühlbauer. Die neu gegründete Spielgemeinschaft Seugast/Freihung hat nach zwei Niederlagen gegen Spitzenteams hingegen etwas den Anschluss verloren.

Witron Zoiglbrotzeit
Witron Zoiglbrotzeit

Timo Nürnberger aus dem SG-Lager weiß um die Schwere der anstehenden Aufgabe: „Mit dem SC Kirchenthumbach wartet eine junge und spielstarke Truppe auf uns. Wenngleich die Personalsituation durch zahlreiche Verletzungen aktuell sehr angespannt ist, gilt es, auf dem Platz wieder geschlossen aufzutreten und den Fokus auf unsere Grundtugenden zu legen. Nur so können wir zurück in die Spur finden und wieder positive Ergebnisse einfahren.“

SVSW Kemnath – SV Riglasreuth (Sonntag, 15:00 Uhr)

In der vergangenen Saison konnten die kampfstarken Riglasreuther dem favorisierten SVSW Kemnath am Ende einen wertvollen Punkt abtrotzen. Die Gastgeber sind daher mehr als gewarnt. SVSW-Trainer Klaus Schinner fordert höchste Konzentration: „Mit dem SV Riglasreuth erwartet uns heute jedoch die nächste anspruchsvolle Aufgabe. Unser Gast belegt aktuell den achten Tabellenplatz, ist aber unabhängig davon ein schwer zu bespielender Gegner. Wir dürfen uns von den vergangenen Ergebnissen nicht blenden lassen.“

Schinner gibt die Richtung vor: „Wir müssen von Beginn an wach sein, die Zweikämpfe annehmen und erneut mit der nötigen Konzentration auftreten. Unser Ziel ist klar: Wir wollen an die Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen, unsere positive Serie fortsetzen und die nächsten drei Punkte in Kemnath behalten. Dafür benötigen wir über die gesamte Spielzeit eine geschlossene Mannschaftsleistung.“

TSV Pressath – SV Wildenreuth (Sonntag, 15:00 Uhr)

Krisengipfel in Pressath: Am Sonntagnachmittag treffen zwei Teams aufeinander, die dringend auf der Suche nach einem Erfolgserlebnis sind. Beim TSV Pressath soll der Rückkehrer und alte Bekannte Fritz Betzl an der Seitenlinie nun den dringend benötigten Umschwung bringen. Der sportliche Leiter Markus Zibell verdeutlicht den Ernst der Lage: „Nach einer turbulenten Woche sollte jedem bewusst sein, welch enorm wichtige Spiele jetzt auf den Verein zukommen. Wildenreuth hat durchaus Qualität im Offensivspiel, da müssen wir mit Körperlichkeit und dem absoluten Willen dagegenhalten. Wir haben im Spiel nach vorne genügend Qualität, um den ersten Saisonsieg einzufahren. Wir müssen es nur endlich schaffen, die guten Trainingsleistungen ins Spiel zu übertragen.“

Auch beim SV Wildenreuth weiß man um die prekäre Tabellensituation. Trainer Thomas Bayer sieht den Druck eher beim Gegner: „Ich glaube aber schon, dass bei Pressath nochmal mehr Druck drauf ist als bei uns, auch wenn wir natürlich dringendst ein Erfolgserlebnis benötigen. Mit jeder Woche, in der wir als Verlierer vom Platz gehen, wird es etwas schwieriger, Motivation und Glaube aufrechtzuerhalten. Personell sieht es leider nicht besser aus, eher noch etwas dezimierter.“

Germania Amberg – SV Immenreuth (Sonntag, 15:00 Uhr)

Die Gastgeber von Germania Amberg kommen immer besser in Fahrt und haben sich bereits auf einen starken vierten Tabellenplatz vorgearbeitet, in direkter Schlagdistanz zum Spitzentrio. Vor allem Spielertrainer Remigiusz Szewczyk glänzt derzeit mit enormer Treffsicherheit. Gegen den SV Immenreuth sollen die nächsten drei Punkte her, um sich oben festzubeißen.

Die Gäste aus Immenreuth, bei denen Trainer Matthias Müller im letzten Spiel notgedrungen das Tor hüten musste, reisen als Außenseiter an. Müller blickt dem Duell kämpferisch entgegen: „Für uns ist es eine schwierige Aufgabe in Amberg. Das ist eines der letzten Wochenenden, wo wir vielleicht noch ein bisschen Personal im Aderlass haben. Nichtsdestotrotz werden wir alles versuchen, irgendwie auch einen Punkt mitzunehmen. Der letzte Sieg hat uns ein bisschen Auftrieb und Selbstvertrauen gegeben. Ich bin guter Dinge, dass wir dort eine ordentliche Leistung abrufen werden – und dann schauen wir am Schluss, was rauskommt.“