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Steinwald Allianz – Artenschutztag
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Kreisklasse West: Erstes Aufeinandertreffen der Spitzenteams

Weiden. Der SV Neusorg empfängt die SG Seugast/Freihung zum Topduell. Kemnath und Kirchenthumbach haben dagegen lösbare Heimaufgaben.

Kreisklasse West: Erstes Aufeinandertreffen der Spitzenteams

Neusorgs Simon Heser will mit seinem Team auch gegen die SG aus Seugast gewinnen. Foto: Dagmar Nachtigall

Kreisklasse West, Nachholspiel, 5. Spieltag

Freitag, 28.08.2026

18:30 Uhr DJK Ebnath – TSG Weiherhammer

Das Nachholspiel vom fünften Spieltag findet am Freitagabend in Ebnath statt. Dort treffen zwei Mannschaften aufeinander, die um Punkte kämpfen und diese auch dringend benötigen, um nicht ins hintere Tabellendrittel abzurutschen. Florian Horn von der DJK erklärte: „Am Freitag geht es für unsere Mannschaft wieder vor heimischem Publikum um wichtige Punkte. Gegen Weiherhammer soll nach der vergangenen Heimpartie Wiedergutmachung betrieben werden. Gegen den bislang unbekannten Gegner wollen wir von Beginn an die richtige Einstellung zeigen, kämpferisch auftreten und selbstbewusst in die Partie gehen. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung sollen die drei Punkte am Ende in Ebnath bleiben.“ Personell sehe es dabei gut aus, bis auf einige Urlauber stehe dem Trainerteam nahezu der komplette Kader zur Verfügung.

Christoph Herrmann aus Weiherhammer zeigte sich vor dem Auswärtsspiel zuversichtlich: „Wir sind fürs Wochenende gut gewappnet und wir wollen natürlich den Schwung aus den vergangenen beiden Spielen mitnehmen. Ich hoffe, dass wir die Startschwierigkeiten nach der letzten, langwierigen Saison nun endlich abgelegt haben.“ Auch wenn der Kader am Freitag etwas dezimiert sei, wolle man bei der weiten Auswärtsreise nach Ebnath natürlich etwas Zählbares mitnehmen, so Herrmann.

Kreisklasse West, 6. Spieltag

Samstag, 29.08.2026

15 Uhr TSV Pressath – SV Hahnbach II

Mit bisher nur einem Punkt steht der TSV Pressath im hinteren Bereich der Tabelle. Die Verantwortlichen hatten sich den Saisonauftakt, auch wenn es gegen starke Gegner ging, anders vorgestellt. Nun kommt am Samstag die nächste Mannschaft mit Ambitionen nach oben nach Pressath. Trainer Daniel Käß erklärte: „Wir konzentrieren uns auf die eigene Agenda, und das bedeutet, dass wir den Sieg brauchen. Wie wir das erreichen wollen, was wir dafür tun müssen, haben wir uns erarbeitet! Entscheidend wird sein, dass wir die Positivität wahren und trotzdem eine Schippe drauflegen.“

Hahnbachs Trainer Holger Fleck sprach vor dem Duell von eminent wichtigen Punkten und einem richtungsweisenden Spiel. „Die Pressather sind eine Mannschaft, die sehr unangenehm zu bespielen ist, wo man sich jeden Meter hart erarbeiten muss. Es ist am Samstag vor allem wichtig, dass wir wieder unsere Stärken als Team mit Leidenschaft, Disziplin und Geschlossenheit über die volle Distanz auf den Platz bringen. Wir wissen um die schwere Aufgabe und werden dementsprechend fokussiert ins Spiel gehen“, so Fleck.

Sonntag, 30.08.2026

15 Uhr SVSW Kemnath – VfB Mantel

Der SVSW Kemnath steht aktuell dort, wo viele Experten ihn auch am Saisonende erwarten, nämlich im Spitzenfeld. Auch das Auftreten der Mannschaft ist bislang sehr gut, wie Trainer Klaus Schinner zuletzt betonte: „Unser Ziel ist klar: Wir wollen an die Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen und die nächsten drei Punkte einfahren. Für uns gilt es deshalb, erneut mit der nötigen Konzentration, Intensität und Entschlossenheit aufzutreten. Wir wollen die Zweikämpfe annehmen, als geschlossene Einheit arbeiten und unser Spiel konsequent durchziehen.“

Der Gegner aus Mantel konnte bisher noch keinen Sieg einfahren und wird auch in Kemnath vor einer kaum zu überwindenden Hürde stehen. Dennoch könnte die Mannschaft von Trainer Michael Nordgauer mit Kampf und Einsatz für eine Überraschung sorgen. Kemnath geht als klarer Favorit in die Partie, weiß aber auch, dass Mantel mit wenig zu verlieren hat und entsprechend unbekümmert auftreten könnte. Für die Gastgeber gilt es deshalb, von Beginn an konzentriert zu bleiben und den Gegner nicht durch Nachlässigkeiten ins Spiel zu bringen, um die formstarke Serie fortzusetzen und die Tabellenführung weiter zu untermauern.

SSV Jahn
SSV Jahn

15 Uhr SV Neusorg – SG Seugast/Freihung

Das Spitzenspiel des sechsten Spieltags steigt am Sonntagnachmittag in Neusorg, wenn die beiden punktgleichen Mannschaften an der Tabellenspitze direkt aufeinandertreffen. Auch wenn die Saison noch jung ist, verspricht die Partie einen echten Härtetest für den SVN. Die SG Seugast/Freihung wird als starke Mannschaft eingeschätzt und hat sich nach der Neuformierung offenbar schnell zusammengefunden, was die bisherigen Ergebnisse unterstreichen.

Trainer Patrick Müller vom SV Neusorg erklärte: „Wir sind gut drauf, haben sehr ordentlich trainiert und wissen um unsere Qualität. Die SG aus Seugast/Freihung ist eine starke Mannschaft, die sich schnell zusammengefunden hat. Die Ergebnisse sprechen für sich. Für uns ist das am Sonntag ein richtiger Härtetest, bei dem wir mutig auftreten und alles reinwerfen müssen, um die Punkte zuhause zu behalten.“ Nach vier Siegen in Folge gehe man mit viel Selbstvertrauen in die Partie, personell sehe es beim SVN zudem gut aus.

Auf der Gegenseite ist man bei der SG mehr als zufrieden mit dem Saisonstart. Florian Weiß erklärte: „Wir fahren nach Neusorg ohne Angst und selbstbewusst. Vor der Saison war nicht zu erwarten, dass wir da ganz oben dabei sind. Umso mehr freut es mich für unsere Spieler, dass sie jetzt ein sogenanntes Spitzenspiel bestreiten dürfen. Neusorg ist eine absolute Topmannschaft für mich, sehr ausgeglichen. Aber wir haben keinen Druck und spielen einfach drauflos. Schauen wir mal, was rauskommt.“

15 Uhr SV Riglasreuth – SV Waldeck

Ein Nachbarschaftsduell mit zwei unterschiedlichen Ausgangslagen: Die Gastgeber sind eher durchwachsen in die Saison gestartet, haben zuhause aber noch nicht verloren, ein Sieg und ein Unentschieden unterstreichen die Heimstärke des SVR. Zum Derby kommt nun der SV Waldeck. Trainer Lukas Emmerich erklärte: „Waldeck wird uns im anstehenden Derby zu Hause sicherlich alles abverlangen. Wir werden natürlich alles daransetzen, das Spiel positiv für uns zu gestalten. Dann wird sich zeigen, was im Derby für uns möglich ist.“

In Waldeck hat man bereits mehr erreicht, als man sich als Aufsteiger erhofft hatte. Nach fünf Spieltagen ist man noch ungeschlagen und befindet sich im oberen Tabellendrittel. Trainer Michael Sollfrank warnte dennoch: „Auswärts in Riglasreuth erwartet uns sicherlich keine leichte Aufgabe, da der Gastgeber gerade zuhause sehr heimstark ist. Zudem müssen wir einige urlaubsbedingte Ausfälle verkraften, was die Herausforderung nicht gerade einfacher macht. Trotzdem wollen wir den positiven Schwung aus den letzten Spielen mitnehmen, im Derby alles raushauen und am Ende etwas Zählbares mitnehmen.“

15 Uhr Germania Amberg – DJK Ebnath

Die Germania aus Amberg hat bisher eine eher durchschnittliche Saison gezeigt, ist allerdings auch noch mit einem Nachholspiel im Rückstand. Vor heimischer Kulisse will sich die Mannschaft von ihrer besten Seite präsentieren und die Punkte in Amberg behalten. Die DJK aus Ebnath, die eine weite Anreise vor sich hat, will von dort aber keinesfalls punktlos wieder heimkehren.

Florian Horn blickte bereits mit einem Auge auf dieses zweite Spiel des Wochenendes: „Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt allerdings nicht, denn bereits am Sonntag steht die nächste Partie an. Dann geht es nach Amberg, wo ebenfalls ein bislang unbekannter Gegner wartet. Auch dort wollen wir selbstbewusst auftreten, alles in die Waagschale werfen und bestenfalls die drei Punkte mit nach Ebnath nehmen.“ Personell werde dem Trainerteam dabei voraussichtlich nahezu derselbe Kader wie schon am Freitag zur Verfügung stehen, sodass sich die Doppelbelastung des Wochenendes zumindest in dieser Hinsicht in Grenzen halte.

15 Uhr SC Kirchenthumbach – SV Immenreuth

Der SCK hat sich als Absteiger in der Kreisklasse mit einer verjüngten Mannschaft schnell zurechtgefunden und dabei bereits gute Leistungen gezeigt. Zwar konnte man gegen die DJK Ebnath nicht gewinnen, das war für Trainer Christian Ringler aber kein Beinbruch. Ähnlich dürfte es auch gegen den SV Immenreuth laufen, der sich voraussichtlich aufs Verteidigen konzentrieren wird. Ringler erklärte: „Zu Immenreuth kann ich so gar nichts sagen. Das Einzige, was ich von ihnen kenne, sind Infos aus der Videozusammenfassung. Wir spielen zuhause, und beide Mannschaften wollen unseren Fans wieder attraktiven Fußball zeigen.“

In Immenreuth wartet nach Neusorg, der SG Seugast/Freihung und Kemnath bereits der vierte Topgegner in Serie. Trainer Matthias Müller erklärte: „Unser Personalkarussell dreht sich weiterhin, es fallen wieder Spieler für Sonntag weg, dafür kommen wieder welche dazu. Man wird sehen, wer am Ende am Sonntag auf dem Platz stehen wird. Wir sind natürlich wieder der klare Außenseiter, Kirchenthumbach der große Favorit, aber wir fahren ohne Angst dorthin. Wir werden versuchen, gut zu stehen und eventuell auch Punkte mitzunehmen.“

15 Uhr TSG Weiherhammer – SV Wildenreuth

Die Doppelbelastung wird für den Aufsteiger aus Weiherhammer nicht einfach. Nach dem Nachholspiel am Freitag in Ebnath wartet mit dem SV Wildenreuth bereits am Sonntag ein weiterer Gegner auf Augenhöhe auf die Mannschaft von Christoph Herrmann. Dieser hofft, dass man die Startschwierigkeiten nach der langwierigen vergangenen Saison endlich abgelegt habe: „Am Sonntag ist der Kader, vorbehaltlich des Freitagsspiels, weitgehend vollzählig, sodass wir natürlich einen Heimdreier anpeilen.“

In Wildenreuth steht man aktuell mit null Punkten am Tabellenende der Kreisklasse West und will nun endlich die ersten Zähler einfahren. Ob dies in Weiherhammer gelingt, wird sich zeigen. Trainer Thomas Bayer machte den Ernst der Lage deutlich: „Es wird Zeit, endlich was auf die Habenseite zu bekommen! Dass es in den ersten Spielen der Saison schwer wird, war uns klar, wir hatten aber natürlich trotzdem gehofft, wenigstens irgendwo ein, zwei Punkte mitnehmen zu können. Das ist uns nicht gelungen, und von daher sind wir umso mehr unter Druck. Wir wollen offensiv agieren und möglichst gewinnen – was natürlich schwer werden wird.“