Ver.di-Senioren in Grafenwöhr kritisieren Sozialkürzungen
Ver.di-Senioren in Grafenwöhr kritisieren Sozialkürzungen

Betrachtet man die Diskussion um den Sozialstaat, so fällt auf, dass sich die Leistungskürzungen besonders auf die Sozialversicherten konzentrieren, so der Seniorensprecher von ver.di, Manfred Haberzeth, in der monatlichen Zusammenkunft in der Pension am Schönberg in Grafenwöhr. Verbesserungen sind nicht erkennbar, obwohl sie in der Gesundheitsversorgung und Pflege genauso notwendig wären wie bei der Rente und am Arbeitsmarkt.
Leistungskürzungen treffen Sozialversicherte besonders
Viele Veränderungen werden besonders in der Fläche spürbar. Die bereits erfolgte Reduzierung der stationären Gesundheitsversorgung, steigende Zuzahlungen sowie die massiven finanziellen Belastungen im Pflegefall bis hin zu Rentenkürzungen, die sich aus der Abschaffung der Rente nach 45 Beitragsjahren errechnen, sind besonders für Rentenbezieher und die Jüngeren sehr belastend.
Gewerkschafter rufen zum Protest in Nürnberg auf
Die Veränderungen bekommen besonders Berufseinsteiger zu spüren. Kettenbefristungen sind kein Beschäftigungsprogramm, monieren hier die Gewerkschafter. Wie Hans Dagner, ehemaliges Tarifkommissionsmitglied und Vertreter in der Selbstverwaltung der Krankenversicherung, deutlich macht, ist deshalb Protest die notwendige Antwort. Auf nach Nürnberg am 26. September 2026. Anmeldungen zentral unter dgb.de/aktionstag.
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