Kreisliga Nord: Einige Spiele mussten abgesagt werden
Kreisliga Nord: Einige Spiele mussten abgesagt werden
Kreisliga Nord, 14. Spieltag
Sonntag, 25.10.2026
TSV Erbendorf – FC Weiden-Ost II 1:1 (0:0)
Zum Rückrundenauftakt trennten sich der TSV Erbendorf und der FC Weiden-Ost II mit einem 1:1-Unentschieden. In einer insgesamt höhepunktarmen Begegnung haderten vor allem die Gastgeber mit ihrer Chancenverwertung. „Das Spiel ist leicht erzählt! Bis zur Halbzeit muss man klar führen. Viermal alleine vorm Torwart. Nach der Führung in Hälfte zwei laufen wir mehrmals zwei gegen eins und machen das Tor nicht. Und wenn man es vorne nicht macht, kriegt man es eben hinten“, erklärte Erbendorfs Trainer Roland Lang. In der 67. Minute brachte Marvin Mohr die Gastgeber in Führung. Die Gäste gaben sich jedoch nicht geschlagen und belohnten sich in der 83. Minute durch Youssef Ali mit dem Ausgleich.
Weiden-Osts Trainer Tim Schlesinger zeigte sich trotz des späten Punktgewinns selbstkritisch: „Wir wollten heute in Phasen spielen und den Gegner durch veränderte Spielweise vor Probleme und Unklarheit stellen. Das ist uns sehr gut gelungen. Wir erspielten uns eine Vielzahl an Topchancen, welche wir leider ungenutzt ließen.“ Nach dem Rückstand habe seine Mannschaft noch einmal großen Aufwand betreiben müssen, um den verdienten Ausgleich zu erzielen. So blieb es bei einer Punkteteilung, mit der die Erbendorfer angesichts ihrer vergebenen Möglichkeiten deutlich unzufriedener sein dürften.
SV Altenstadt/Wn. – SC Eschenbach 5:0 (3:0)
Der SV Altenstadt/Wn. bleibt auf eigenem Platz eine Macht. Gegen den SC Eschenbach feierten die Gastgeber einen souveränen 5:0-Erfolg und ließen dabei keinen Zweifel am verdienten Sieger aufkommen. Vehbi Zogaj, Peter Dütsch-Glopkan mit einem Doppelpack sowie Torjäger Fabian Zaus, ebenfalls zweimal erfolgreich, sorgten für die fünf Treffer. SV-Trainer Marvin Häffner war entsprechend begeistert: „Überragendes Spiel meiner Jungs am Sonntag.“ Besonders angesichts des tiefen Platzes und der schwierigen Wetterbedingungen verdiene die Leistung seiner Mannschaft großen Respekt. „Wir zeigten heute wieder mal, wie stark wir zu Hause auftreten. Alles, wirklich alles, ging heute auf, was wir uns vorgenommen hatten. Völlig verdienter Sieg meiner Jungs. Ich bin einfach nur stolz“, erklärte Häffner.
Der SC Eschenbach wollte nach dem ersten Saisonsieg in Pleystein eigentlich den nächsten Schritt machen, fand in Altenstadt jedoch kaum Mittel. Trainer Benjamin Scheidler erkannte die Überlegenheit des Gegners an: „Altenstadt hat uns heute ganz klar die Grenzen aufgezeigt.“ Zwar habe seine Mannschaft auch einige gute Momente gehabt, sei dabei aber nicht zwingend genug geworden. Zudem habe Altenstadt nahezu jeden Fehler konsequent bestraft. Für das kommende Spiel gegen Eslarn kündigte Scheidler eine Reaktion an: „Wir wollen wieder ein anderes Gesicht zeigen und versuchen, wichtige Punkte gegen den Abstieg zu holen.“
TSV Eslarn – TSV Reuth 1:1 (0:1)
Der TSV Reuth hat im Kampf um den Klassenerhalt einen wichtigen Punkt aus Eslarn mitgenommen. Dabei sah es lange nach einem Auswärtssieg aus: Daniel Weigl brachte die Gäste in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit in Führung. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Eslarn den Druck und kam in der 69. Minute durch ein Eigentor von Justus Bader zum Ausgleich. Reuths Spielertrainer Martin Bächer sah eine engagierte Leistung seiner Mannschaft: „Wir haben einen guten Start erwischt, sind defensiv diszipliniert gestanden und haben einige Nadelstiche nach vorne gesetzt. Eine 2:0-Führung für uns wäre zur Halbzeit aufgrund der Großchancen möglich gewesen.“
In der zweiten Hälfte habe Eslarn jedoch das Spiel bestimmt. Reuth verteidigte leidenschaftlich, konnte aus einer Viertelstunde in Überzahl aber keinen entscheidenden Vorteil ziehen. Eslarns Trainer Peter Rackl bewertete das Ergebnis dagegen als enttäuschend: „Es war über weite Strecken ein Spiel auf ein Tor. Wir hatten enorm viel Ballbesitz, Chancen über Chancen und haben defensiv kaum etwas zugelassen.“ Entsprechend bitter sei es, am Ende nur einen Punkt mitzunehmen. Zusätzlich trübten eine aus seiner Sicht ungerechtfertigte Rote Karte und die gebrochene Nase eines Spielers den Nachmittag. „Gemessen am Spielverlauf sind das ganz klar zwei verlorene Punkte“, lautete Rackls Fazit. Während Reuth den Zähler im Abstiegskampf gerne mitnimmt, trauert Eslarn den vergebenen Möglichkeiten nach.
FC Dießfurt – FC Tremmersdorf-Speinshart 0:3 (0:1)
Der FC Dießfurt steckt weiter im Tabellenkeller fest. Auch gegen den FC Tremmersdorf-Speinshart mussten sich die Gastgeber geschlagen geben und unterlagen mit 0:3. Dabei hielt Dießfurt die Begegnung in der ersten Halbzeit zunächst offen. „Wir wollten von Anfang an gegen Tremmersdorf voll dagegenhalten. Tremmersdorf machte von Anfang an viel Druck. Wir kamen erst nach 15 Minuten ins Spiel, ließen aber nicht viele Chancen zu und setzten ab und zu gefährliche Konter“, berichtete Dießfurts Verantwortlicher Henry Schraml. In der ersten Halbzeit brachte Michael Diepold die Gäste mit einem Distanzschuss in Führung.
Nach dem Seitenwechsel legte Tremmersdorf nach: In der 49. Minute nutzte Diepold einen zu kurz abgewehrten Freistoß zu seinem zweiten Treffer. Danach übernahmen die Gäste endgültig die Kontrolle. Den Schlusspunkt setzte Patrick Dittner, der nach einem Eckball zum 3:0 traf. Schraml erkannte die Leistung des Gegners an: „Aufgrund der zweiten Halbzeit war der Sieg für Tremmersdorf auch in der Höhe verdient.“ Gäste-Trainer Robert Schäffler zeigte sich mit dem Rückrundenauftakt entsprechend zufrieden. Seine Mannschaft habe über die gesamte Spielzeit die Kontrolle behalten und Dießfurt weitgehend vom eigenen Tor ferngehalten. Auch spielerisch sei es ein überzeugender Auftritt gewesen. Nun gelte es, für die letzten drei Spiele noch einmal alle Kräfte zu bündeln, ehe die Winterpause Gelegenheit zur Regeneration bietet.
Witterungsbedingte Absagen
Die Begegnungen SV Kulmain gegen die SpVgg Trabitz sowie TSV Pleystein gegen den ASV Haidenaab konnten aufgrund der Witterungsbedingungen nicht ausgetragen werden.
Spielabsage in Vorbach aus Sicherheitsgründen
Die Partie zwischen dem FC Vorbach und dem SV TuS/DJK Grafenwöhr wurde bereits unter der Woche abgesagt. Grund dafür waren Abrissarbeiten an der alten Bahnbrücke unmittelbar neben dem Vorbacher Sportgelände, die ab Samstagabend durchgeführt wurden. Da Spieler und Zuschauer den Baustellenbereich während der Arbeiten hätten passieren müssen und zudem die Zufahrt für einen Krankenwagen nicht gewährleistet gewesen wäre, sperrte die Gemeinde vorsorglich das gesamte Gelände einschließlich des Sportheims. Die Sicherheit aller Beteiligten hatte damit Vorrang. Ein Nachholtermin steht bereits fest: Die Begegnung wird am Sonntag, 22. November, um 14 Uhr ausgetragen.
Kreisliga Nord
weitere Infos gibt es auf den Seiten des BFV.




