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Relegation zur Kreisliga: Pleystein und Eschenbach weiter

Nordoberpfalz. Die Relegationsspiele am Sonntag: Dramatik in Etzenricht, klare Angelegenheit dagegen in Weiherhammer.

Relegation zur Kreisliga: Pleystein und Eschenbach weiter

Führungstreffer für Eschenbach durch Valentin Schieder (2.v. rechts). Foto: Jürgen Masching

Relegation Kreisliga

Sonntag, 17.05.2026

ASV Haselmühl – TSV Pleystein 4:6 n.E. (2:2/2:0)

Am Sonntagnachmittag trafen in Etzenricht vor etwa 700 Zuschauern der Kreisliga-Vertreter aus dem Süden, der ASV Haselmühl, sowie der TSV Pleystein, Vertreter der Kreisklasse Ost, aufeinander. Es entwickelte sich ein Spiel mit mehreren unterschiedlichen Abschnitten. Zunächst war es der ASV, der die erste Halbzeit bestimmte und durch Treffer von Sebastian Blödt (18.) sowie Daniel Ibler in der Nachspielzeit mit 2:0 führte. Doch Pleystein kämpfte sich eindrucksvoll zurück und konnte bis zur 90. Minute ausgleichen. Moritz Hartwig (55.) sowie ein Eigentor von LukasHammer in der 88. Spielminute bedeuteten die Verlängerung.

Hier fielen keine weiteren Tore, sodass das Elfmeterschießen den Sieger bestimmen musste. Dabei verschossen auf Seiten des ASV Haselmühl zwei Schützen, während Pleystein nur einmal vergab. Damit zieht der TSV Pleystein in die nächste Runde ein und trifft dort auf die DJK Ensdorf. Haselmühl hingegen muss den Gang in die Kreisklasse antreten. In Haselmühl sah man den Gegner am Ende als verdienten Sieger, auch wenn ein Elfmeterschießen immer auch ein Lotteriespiel ist. In Pleystein war man dagegen überwältigt vom Einsatz und Kampfgeist nach der Halbzeit und will nun auch gegen Ensdorf wieder alles geben.

SC Eschenbach – SV Hahnbach II 5:0 (2:0)

Kreisligist SC Eschenbach zog am Ende vor 650 Zuschauern verdient in die zweite Runde ein. Obwohl Kreisklassen-Vertreter SV Hahnbach II eine sehr starke Saison ablieferte und gestärkt in dieses Relegationsspiel in Weiherhammer ging, konnten sie den eine Klasse höheren SC nicht ernsthaft gefährden. Doch wie wäre die Begegnung verlaufen, hätte Spielertrainer Christian Gäck nach wenigen Minuten per Kopf getroffen? Eschenbach konnte trotz anfänglicher Nervosität den Führungstreffer erzielen. Valentin Schieder setzte sich auf der rechten Seite durch und traf, wenn auch etwas glücklich, in der 18. Spielminute zur Führung. Hahnbach wirkte nun geschockt und der junge Milan Seemann erhöhte nur wenige Minuten später auf 2:0. Hahnbach hielt tapfer dagegen, jedoch stand der SCE nun wesentlich stabiler in der Defensive und setzte immer wieder gefährliche Konter.

Nach dem Seitenwechsel versuchte Hahnbach zwar noch einmal Druck aufzubauen, doch spätestens mit dem 3:0 durch Manuel Bitterer in der 62. Spielminute war die Partie vorzeitig entschieden. Dennoch wollte Eschenbachs Kapitän Julius Richter noch einmal zeigen, warum er zu den besten Scharfschützen der Liga zählt, und nagelte in der 70. Minute einen Distanzschuss aus rund 22 Metern sehenswert in den Torwinkel. Den Schlusspunkt setzte schließlich Arthur Quast mit dem Treffer zum 5:0 in der 82. Spielminute. Für Christian Gäck war es ein bitteres letztes Spiel seiner Fußballkarriere, das er nach Abpfiff dennoch mit Humor nahm: „Ich habe schon viele solcher Spiele erlebt, auch in der 1. Mannschaft. Es ist zwar nicht schön, aber es geht dennoch weiter.“ Den verdienten Sieg des Gegners erkannte er ebenfalls an, auch wenn das Ergebnis aus seiner Sicht etwas zu hoch ausfiel. Eschenbachs Spielertrainer Benjamin Scheidler war dagegen mehr als zufrieden mit seiner Mannschaft, die hochkonzentriert auftrat und genau das zeigte, was sie kann. Nun wartet in Runde zwei entweder der SC Luhe-Wildenau II oder der SV Neusorg auf die Mannschaft vom Russweiher.

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