Jetzt Tickets für die kommenden Jahn-Spiele sichern!
Taxi-Zentrale Weiden
Taxi-Zentrale Weiden

Relegationsentscheidung in Etzenricht fällt am Samstag

Etzenricht. Am Samstag, 30. Mai, 16 Uhr, steigt auf der Siegfried-Merkel-Sportanlage das Finale um einen Platz in der Landesliga: SV Etzenricht empfängt den favorisierten SV Wenzenbach. Zuhause soll die Wende gelingen.

Etzenricht. Am Samstag, 30. Mai, 16 Uhr, steigt auf der Siegfried-Merkel-Sportanlage das Finale um einen Platz in der Landesliga: SV Etzenricht empfängt den favorisierten SV Wenzenbach. Zuhause soll die Wende gelingen.
Foto: Rudi Walberer

Relegationsentscheidung in Etzenricht fällt am Samstag

Finale Partie zwischen dem SV Etzenricht als Tabellenfünfzehntem der Staffel Mitte und dem Vizemeister der Bezirksliga Oberpfalz, Gruppe Süd, dem SV Wenzenbach. Die Gäste aus dem Raum Regensburg reisen nach dem 2:0 vom Mittwoch in der Position des Favoriten für die finale Entscheidung an. Der SV Etzenricht sieht eine Restchance und hat vor Wochenfrist gegen Hahnbach bewiesen, das Resultat drehen zu können.

Ausgangslage nach dem Hinspiel

Parallelität der Ereignisse herrscht beim SV Etzenricht – und das auf doppelte Weise. Das Hinspiel in der Relegation endete am Mittwochabend wie eine Woche zuvor mit einer 0:2-Niederlage, und im Spielverlauf musste die Elf um Spielertrainer Andy Wendl wiederum in der Schlussphase (90. Minute) den zweiten Treffer hinnehmen. Aber die Mannschaft hat gegen die lokale Konkurrenz aus Hahnbach ihre Qualität ausgespielt und zusammen mit dem notwendigen Spielglück gegen einen starken Gegner das vorgelegte Resultat egalisiert, die Nachspielzeit unter hochsommerlichen Bedingungen gut überbrückt und beim Elfmeterschießen das bessere Nervenkostüm präsentiert.

Die am Samstag um 16 Uhr auf dem Siegfried-Merkel-Platz stattfindende Revanche gegen den Zweiten der sportlich stark eingeschätzten Bezirksliga Süd, den SV Wenzenbach, ist die finale Chance, den Erhalt der Landesliga noch zu sichern. Eine lange Saison wird damit für die Blau-Schwarzen beendet, denn es ist das 38. Match. Dabei galt es gerade auf der Zielgeraden für Trainer Wendl und SVE-Abteilungsleiter Manfred Herrmann aufgrund diverser Ausfälle immer wieder zu improvisieren.

Rückschau auf das Mittwochsspiel in Wenzenbach

Wendls Wunsch, das Spiel so zu gestalten und zu beenden, dass für das Rückspiel vor den eigenen Fans noch maximaler Spielraum aufzuweisen ist, wurde zumindest bis zur Schlussminute voll erfüllt. Das 0:2 schuf dann am Ende doch noch erschwerte Bedingungen für das Rückspiel im Oberpfälzer Norden. Der Wenzenbacher Sturm, namentlich Nico Sturm in der 25. Minute und Stephan Sturm in Minute 90, hatte dafür gesorgt, dass ihr Team mit dem „besseren Blatt“ und als Favorit anreist. Aber warum sollte es Pasieka & Co. nach dem Coup gegen Hahnbach nicht ein zweites Mal gelingen?

Volles Haus wird für Samstag erwartet

Der Spannungsbogen bleibt hoch. Bei wenigen Konkurrenzveranstaltungen und dem zuletzt mehrfach bewiesenen Publikumsinteresse an den Relegations-Krimis in der Region erwartet Manfred Herrmann ein volles Haus rund um die top präparierte Anlage seines SV. Im Regensburger Nordosten wollten Mitte der Woche 771 Fußballfans das Duell sehen. Und der SV Etzenricht hat im André Media Stadion keineswegs enttäuscht und gute Möglichkeiten herausgearbeitet. Lange ging die vorgegebene Taktik von Andy Wendl gegen die „Tormaschinerie“ der Gastgeber auch auf. Wenzenbach hat in 30 Ligaspielen und den bisherigen drei Entscheidungsspielen sage und schreibe 103 Tore gemacht. Keine Frage, dass Interimscoach Maik Holzreiter Optimismus beim Blick auf die Auswärtsaufgabe in Etzenricht signalisierte.

Wie sieht der Trainer das Duell im 38. Spiel?

So äußert sich Andreas Wendl vor der Partie: „Sehr schade, dass wieder kurz vor Schluss das 2:0 gefallen ist. Wir hätten in dem Spiel einfach auch ein Tor machen müssen, die Gelegenheiten waren da. Aber wenn jemand mit diesen Nackenschlägen umgehen kann, dann sind es wir. Ähnlich wie gegen Hahnbach geht es jetzt zu Hause nochmal um alles und dementsprechend werden wir wieder alles versuchen. Die Einstellungen, Moral und Leidensfähigkeit der Mannschaft sind sensationell.“ Personell fehlt im Vergleich zu Mittwoch sicher Chris Ermer (Urlaub). Der Coach ergänzt: „Alles Weitere kann ich noch nicht abschätzen. Gut möglich, dass sich noch Ausfälle herauskristallisieren. Bei mir persönlich sieht es gerade noch sehr schlecht aus. Und ich weiß, dass es bei einigen ähnlich ist.“ Ben König steht eventuell seit Längerem mal wieder zur Disposition. Eine weitere Alternative verschafft Oli Danzer. Der 27-jährige Allroundspieler beendete vor wenigen Tagen seinen mehrjährigen USA-Aufenthalt und war am Mittwoch schon wieder auf der Bank, kann somit ein wertvoller Zugewinn sein.

Grammer Solar
Grammer Solar

Fehlliste und Belastung vor dem Entscheidungsspiel

Die „Fehlliste“ aus der Stammbesetzung ist dennoch umfangreich; sie umfasst Stephan Herrmann, Michael Wexlberger, Bastian Strehl, Johannes Janker und Damian Musiol.

Nach 270 Minuten (Wenzenbach) beziehungsweise 300 Minuten (Etzenricht) in der „Relegationsmühle“ werden die verbliebenen Kräfte und die Kondition eine bedeutende Rolle spielen. Nur der Sieger der Auseinandersetzung hat Anrecht auf einen von sechs zur Verfügung stehenden Landesligaplätzen. Insgesamt bewerben sich 24 Teams um diese.

Tipp: Wenn Du etwas googelst, bekommst Du neben den normalen Ergebnissen auch eine Box mit aktuellen News angezeigt.
Wenn Du OberpfalzECHO als bevorzugte Quelle hinterlegst, tauchen unsere Inhalte dort häufiger für Dich auf.
Füge jetzt OberpfalzECHO Deinen Quellen hinzu!