Spitzenspiel: Raigering will mit Etzenricht gleichziehen

Spitzenspiel: Raigering will mit Etzenricht gleichziehen
Etzenricht ist vor der jungen und ehrgeizigen Elf aus Raigering gewarnt. Gäste-Elf kann bei einem „Dreier“ mit Etzenricht gleichziehen. Raigering ist nach drei Kreisliga-Spieljahren wieder mit Energie und einem jungen Team in der Bezirksliga angekommen. Die Rückkehr von Martin Kratzer gab die Impulse. SVR wurde bisher nur einmal geschlagen.
Ausgangslage vor dem Heimspiel
Auf der Agenda des 8. Spieltages steht für den SV Etzenricht (fünfzehn Punkte, Platz eins, 5-0-2) das Heimspiel gegen den SV Raigering (zwölf, fünf, 3‑3‑1). Die Gästemannschaft könnte bei einem Vollerfolg am Samstag um 15 Uhr auf dem Siegfried-Merkel-Platz somit gleichziehen. Sicher eine zusätzliche Motivation für die Panduren.
Jugendarbeit des SV Raigering ist seit langer Zeit famos und trägt Früchte
Das Image des SV Raigering steht für langfristig hervorragende Nachwuchsarbeit, ein attraktives Sportgelände und für die Zugehörigkeit der 1. Mannschaft zu den höchsten oberpfälzischen Spielklassen. Nach dem Abstieg 2023 wurde diese für drei Spieljahre kurze Zeit unterbrochen. In der abgelaufenen Saison kehrte der SVR nach der Meisterschaft und bei starkem Konkurrenzdruck wieder in die Bezirksliga zurück. Mit dem Wiederaufstieg ist ganz eng auch die Rückkehr von Martin Kratzer als Cheftrainer verbunden. Der erfahrene Coach setzt seine bis 2021 dauernde, fünf Jahre umfassende Arbeit nach seinen Grafenwöhrer Jahren in der Amberger Vorstadt fort. Der 52-jährige Trainer fand eben wegen der überragenden sportlichen Ausbildungsarbeit eine ehrgeizige und junge Mannschaft vor, die er mit seiner fachlichen Kompetenz und seinem Engagement formen kann.
Den Kader dominieren nicht nur zahlenmäßig Spieler aus der eigenen A-Jugend des Vereins. Mit dem zuletzt, gegen die hoch eingeschätzten Nachbarn aus Hahnbach, erzielten Unentschieden oder dem Remis gegen Ursulapoppenricht hat die neu formierte Elf ihre Wettbewerbsfähigkeit längst bewiesen. Die bisher einzige und knappe 1:2-Niederlage bezog die Kratzer-Elf gegen Schwarzhofen.
Hat die Wendl-Elf das 0:1 in Ursulapoppenricht verdaut?
Mit Ausnahme der Chancenverwertung hat sich der SV Etzenricht bei den Sportfreunden Ursulapoppenricht in guter Verfassung verkauft und nach Meinung der mitgereisten Fans und den sich bietenden Gelegenheiten ein Remis verdient gehabt. Trainer Andreas Wendl setzt einen Haken und stellt seine Mannschaft auf die neue Aufgabe ein. Etzenrichts Spielertrainer sieht von den Anforderungen her Parallelen zu den letzten Spielen und sagt: „Wir spielen gegen eine sehr junge Mannschaft, die äußerst diszipliniert auftritt, taktisch gut eingestellt ist und im bisherigen Verlauf des Spieljahres daher zu Recht die Punkte geholt hat. Es entwickeln sich nicht viele Torchancen in der Liga, weil die Gegner auf Augenhöhe unterwegs sind. Hinten sicher zu stehen ist natürlich ebenso wichtig.“ Noch kurz zur Statistik: Der Direktvergleich spricht klar für die Hausherren. Die letzten drei Duelle auf Ebene der Bezirksliga ab 2020 konnten die Etzenrichter mit 3:0, 3:2 und 4:0 für sich entscheiden. In dem einzigen Treffen auf Landesliganiveau gab es ebenfalls einen 2:1-Erfolg.
Noch viele Fragezeichen bei der Besetzung, diverse Urlauber und angeschlagene Spieler
Sicher fehlen wegen Verletzungen Christian Ermer, Tom Herrmann und Damian Musiol. Dazu die Urlauber Andreas Koppmann und Lukas Neumeier. Die Stürmer Johannes Janker und Mirko Griesbeck waren krankgemeldet. Stephan Herrmann war angeschlagen. Ob Michael Wexlberger und Ben König wieder voll belastbar sind, entscheidet sich am Spieltag.
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