Kameradschaften kicken in Kleinschwand für den guten Zweck

Kameradschaften kicken in Kleinschwand für den guten Zweck
Was bei einem Johannisfeuer im vergangenen Jahr als spontane Idee am Biertisch begann, wird am kommenden Samstag Realität. Die Krieger- und Soldatenkameradschaften Böhmischbruck und Kleinschwand treffen sich zu einem ganz besonderen Fußball-Duell. Beim „Kannesfeuer“ in Kleinschwand hatten die Böhmischbrucker Kameraden entdeckt, dass das Fest auf einem ehemaligen Fußballplatz stattfand. Auf Nachfrage erfuhren sie, dass der Platz inzwischen zwar nicht mehr regulär bespielt wird, aber weiterhin für das Johannisfeuer und andere Veranstaltungen genutzt wird. Für Fußballkenner Anton Götz und den Böhmischbrucker KSK-Vorsitzenden Werner Fischer war schnell klar: Dieser Platz schreit geradezu nach einem Fußballspiel! Die Idee wurde noch am selben Abend mit den Kleinschwander-Kameraden weitergesponnen.
Zwar äußerte deren zweiter Vorstand zunächst gewisse Bedenken angesichts des Alters mancher potenzieller Spieler. Doch die Böhmischbrucker beruhigten ihn. Schließlich gehe es nicht um Champions-League-Niveau, sondern um ein echtes Gaudi-Turnier. Die „Spielaufforderung“ aus Böhmischbruck ließ daher nicht lange auf sich warten und Kleinschwand nahm die Herausforderung an. Nun ist es so weit: Am Samstag, 29. August, um 16 Uhr, heißt es im Waldstadion Kleinschwand „KSK Schturm“ gegen „KSK Blaz-Panzer“. Der Eintritt kostet einen Euro; der Erlös kommt einem guten Zweck zugute. Selbstverständlich ist für gute Bewirtung gesorgt.
Training verbindet Generationen in Böhmischbruck
Seit Wochen wird auf beiden Seiten trainiert. In Böhmischbruck ist dabei der Bolzplatz zum generationenübergreifenden Treffpunkt geworden. Jung und Alt kicken gemeinsam, Zuschauer gesellen sich dazu und so mancher kommt spontan zum Mitspielen. Fußball kennt eben keine Altersgrenze, auch wenn am Tag nach dem Training das eine oder andere Gelenk vielleicht anderer Meinung sein dürfte.
Bei den Böhmischbrucker „Blaz-Panzern“ stehen unter anderem Werner und Marco Fischer, Jonas und Simon Lehner, Hans Vay, Peter Bayer, Daniel Beierl, Anton Götz, das „Phantom aus der Adlgasse“, Berni Keck und Martin Lehner auf dem Platz. Im Tor stehen Hachte, die „Katze von Altendorf“, und Lehner Hubert. „Trainer“ ist Wolfgang Graf, „Manager“ Josef Winkelmann, „Mannschaftsarzt“ Bernhard Vater und als Betreuer ist Heiner Porschke mit dabei.
Vorfreude auf das Duell im Waldstadion Kleinschwand
Im Mittelpunkt steht dabei weniger die Frage, wer am Ende die meisten Tore erzielt, sondern die Freude am gemeinsamen Spiel, die Kameradschaft und das Miteinander über Generationen hinweg. Und weil die Idee bereits jetzt so gut ankommt, gibt es sogar erste Überlegungen für eine Fortsetzung im kommenden Jahr. Bleibt also nur noch die spannende Frage: Wer behält am Samstag im Waldstadion die Oberhand – die „Schturm“-Kameraden aus Kleinschwand oder die „Blaz-Panzer“ aus Böhmischbruck? Die Antwort gibt es ab 16 Uhr – bei hoffentlich bestem Fußballwetter und ganz viel Gaudi.
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