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SV Altenstadt/WN.: Aufsteiger will sich schnell in der Kreisliga etablieren

Altenstadt/Wn. Mit viel Aufstiegseuphorie und einer starken Vorbereitung will Rückkehrer SV Altenstadt/WN. den Grundstein für den schnellen Klassenerhalt legen.

SV Altenstadt/WN.: Aufsteiger will sich schnell in der Kreisliga etablieren

Gibt den Ton in Altenstadt/Wn. an: Coach Marvin Häffner. Foto: Jürgen Masching

Mit dem SV Altenstadt an der Waldnaab kehrt ein bekanntes Gesicht in die Kreisliga Nord zurück. Nach dem direkten Wiederabstieg in der Saison 2023/24 musste der Verein zwei Jahre in der Kreisklasse verbringen, ehe nun die Rückkehr in die höchste Spielklasse des Fußballkreises gelang. Das klare Ziel des Aufsteigers lautet, sich diesmal dauerhaft in der Liga zu etablieren.

Kein klarer Abstiegskandidat in der Liga

Viele Verantwortliche trauen den Altenstädtern den Klassenerhalt durchaus zu. Anders als in der vergangenen Saison gilt in der Kreisliga Nord kein Team als klarer Abstiegskandidat – auch der SV Altenstadt/WN. wird von vielen Experten nicht in dieser Rolle gesehen. Dafür spricht nicht nur die Qualität des Kaders, sondern auch die Entwicklung des gesamten Vereins. Mit einem modernen Sportgelände, zwei Herrenmannschaften und einer neu gegründeten Damenmannschaft ist der SV Altenstadt sportlich und organisatorisch breit aufgestellt.

Trainer Marvin Häffner, der das Team seit Anfang 2024 betreut, blickt optimistisch auf die vergangenen Wochen zurück. „Ich bin mit unserer Vorbereitung mehr als zufrieden. Bei nahezu jeder Einheit waren fast 40 Spieler aus beiden Mannschaften dabei. Die Euphorie nach dem Aufstieg ist noch immer spürbar und alle ziehen hervorragend mit“, sagt der Coach.

Offensivstärke in der vergangenen Saison

Die vergangene Saison machte vor allem die Offensivstärke der Altenstädter aus. Wettbewerbsübergreifend – inklusive Vorbereitung und Toto-Pokal – erzielte die Mannschaft 123 Tore. Auch im Verbandspokal sorgte der Aufsteiger für Aufsehen und erreichte das Endspiel, das allerdings gegen den FC Weiden-Ost verloren ging.

Den Kader verstärkte der Verein im Sommer gezielt. Mit Nico Ocks (DJK Irchenrieth), Alex Mabi und Cafer Uludag (beide SpVgg Pirk), Thomas Mahl (DJK Weiden), Florian Kick (TSV Neudorf), Egzon Gashi (FC Weiden-Ost), Luis Köpf (SV Kohlberg) sowie Mohamed Zouhri (SV Parkstein) kamen gleich mehrere erfahrene Neuzugänge. Besonders Zouhri sorgt für Aufmerksamkeit: Der Offensivspieler absolvierte seine ersten fußballerischen Schritte in der Nachwuchsabteilung von Atlético Madrid. Trotz der Verstärkungen sieht Häffner noch Verbesserungspotenzial: „Unser Kader ist insgesamt noch etwas klein, wenn mehrere Spieler gleichzeitig ausfallen.“

Erfolgreiche Vorbereitung und wichtiger Start

Die Vorbereitung verlief insgesamt erfolgreich. Neben überzeugenden Testspielen gelang im Toto-Pokal ein 1:0-Erfolg gegen den SV Etzenricht, wodurch der SV Altenstadt ins Viertelfinale einzog. Dort wartet erneut der FC Weiden-Ost. Der volle Fokus liegt jedoch auf der Kreisliga.

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Zum Saisonauftakt steht am Samstag um 17 Uhr direkt ein richtungsweisendes Spiel an. Der SV Altenstadt gastiert beim SC Eschenbach, der sich in der vergangenen Spielzeit über die Relegation den Klassenerhalt sicherte und ebenfalls früh wichtige Punkte im Kampf um den Ligaverbleib sammeln möchte. Entsprechend groß ist die Bedeutung der Partie für beide Mannschaften.

Beim Aufsteiger bleibt man trotz aller Euphorie bewusst realistisch. „Innerlich weiß ich, was meine Mannschaft kann. Wir wollen aber auf dem Boden bleiben und keine Ziele ausgeben, die vielleicht erreichbar sind, aber auch schnell anders laufen können“, betont Häffner.

Für den SV Altenstadt/WN. zählt in den kommenden Wochen vor allem eines: möglichst schnell die notwendigen Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln und sich nach der Rückkehr wieder dauerhaft in der Kreisliga Nord zu etablieren.