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SV Etzenricht peilt gegen Vohenstrauß trotz zahlreicher Ausfälle nächsten Dreier an

Etzenricht. Setzt der SV Etzenricht seine Erfolgsserie in der Bezirksliga Nord fort? Im Landkreisderby gegen die SpVgg Vohenstrauß peilt der Tabellenzweite den nächsten Dreier an. Die SV TuS/DJK Grafenwöhr steht beim Schlusslicht Rieden vor einer lösbaren Aufgabe.

SV Etzenricht peilt gegen Vohenstrauß trotz zahlreicher Ausfälle nächsten Dreier an

Stephan Herrmann wird vom Vohenstraußer Sebastian Zäch gestoppt (Szene aus der vergangenen Saison). Foto: Archiv Rudi Walberer

Bezirksliga Nord, 11. Spieltag

Samstag, 23. September, 16 Uhr:

SV Etzenricht – SpVgg Vohenstrauß

Auch nach zehn Spieltagen ist die Leistungsdichte in der Liga ungewöhnlich groß: Vom zweiten (SV Etzenricht) bis zum zehnten Platz liegen gerade mal sechs Punkte. Dazwischen liegt mit 17 Zählern die SpVgg Vohenstrauß. Deren Trainer Martin Schuster hat vor der Saison die Statik der Mannschaft gravierend verändert: Mit Valmir Shabani und Daniel Füssl (beide vom SC Luhe-Wildenau), Volker Lorenz (Pleystein), Michael Bündgens (Altenstadt) und Tobias Horn (Weiden ) erneuerte sich die Hälfte der Stammbesetzung.

Johannes Jankers erstes Tor

Zuletzt schickte die SpVgg den FV Vilseck mit 6:3 geschlagen nach Hause, der SV sollte also gewarnt sein. Doch derzeit läuft es sehr gut bei der Truppe von Trainer Andreas Wendl. Nach dem Last-Minute-Sieg in Schwarzhofen und dem neunten Spiel ohne Niederlage muss man vor niemandem in der Liga Angst haben. Zu Hause ist der SV mit vier Dreiern und einem Remis ohnehin voll auf Kurs. Im Rückblick ragen zwei besondere Ereignisse heraus: Der erste Treffer von Youngster Johannes Janker und die Einwechselung von Florian Träger nach langer Leidenszeit.

Weiter zahlreiche Ausfälle

Letzterer könnte womöglich am Samstag sogar in die Startelf rücken, nachdem sich Michael Wexlberger krankgemeldet hat und vom Stamm Dominik Pautsch, Patrick Pohl, Bastian Strehl, Fabian Kunz, Andreas Koppmann, Sebastian und Christian Ermer nicht zur Verfügung stehen. Es spricht für den Kader der Hausherren, dass man trotz der vielen Ausfälle bisher so erfolgreich ist.

Andy Wendl kennt den Gegner natürlich und sagt: „Uns erwartet ein starkes Team, das uns alles abverlangen wird. Entscheidend wird sein, wenig Fehler zu machen und kompakt gegen den Ball zu arbeiten, um die starke Gästeoffensive möglichst von unserem Tor fernzuhalten.”

Samstag, 23. September, 15.30 Uhr

1. FC Rieden – SV TuS/DJK Grafenwöhr

Nach den Siegen gegen Pfreimd und Schmidmühlen will die SV um Kapitän Christopher Fleischmann beim Neuling 1. FC Rieden nachlegen und peilt drei Punkte an. Zu diesem Spiel setzt der Verrein einen Fanbus ein. Treffpunkt ist am Samstag um 12.30 Uhr bei der Firma Göttel.

Grafenwöhr: Sieg ist Pflicht

„Gegen Schmidmühlen haben wir nicht gut gespielt“, ist SV-Cheftrainer Martin Kratzer selbstkritisch. „Doch wir haben unsere Chancen genutzt und zu Null gewonnen.” Die Bilanz des Schlusslichts Rieden spricht mit acht Niederlagen in acht Spielen eine deutliche Sprache. Der Tabellenletzte ist das einzige Team der Liga, das ohne Punkt dasteht. Mit 16 Punkten steht die SV auf dem soliden siebten Tabellenplatz, muss aber weiter fleißig Punkte sammeln, um den Anschluss an das obere Mittelfeld nicht zu verlieren. „Wir dürfen Rieden aufgrund Ihrer Tabellensituation nicht auf die leichte Schulter nehmen und müssen voll fokussiert in die Partie gehen“, warnt Kratzer. „Wenn wir mit der gleichen Einstellung wie vor zwei Wochen in Pfreimd an den Start gehen, werden wir auch in Rieden gewinnen.”

WITRON – Schnuppertage
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