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Steinwald Allianz – Genussradeln
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Bezirksliga Nord: Torloses Duell in Etzenricht

Etzenricht. Taktisch geprägt und chancenarm endete das Bezirksliga-Nord-Duell zwischen dem SV Etzenricht und dem SV Raigering mit einem 0:0 – ein leistungsgerechtes Remis vor 120 Zuschauern.

Etzenricht. Taktisch geprägt und chancenarm endete das Bezirksliga-Nord-Duell zwischen dem SV Etzenricht und dem SV Raigering mit einem 0:0 – ein leistungsgerechtes Remis vor 120 Zuschauern.
Foto: Rudi Walberer

Bezirksliga Nord: Torloses Duell in Etzenricht

In einer von taktischen Gesichtspunkten geprägten Partie trennten sich Etzenricht und Raigering am Samstag mit einer dem Spielverlauf unter dem Strich wohl entsprechenden Nullnummer. Es war bereits das vierte Remis der Panduren, für die Wendl-Elf der erste Teilerfolg.

Personalsorgen beim SVE und Rückkehrer in der Abwehr

Raigerings Coach Martin Kratzer attestierte seiner jungen Truppe gegenüber den Medien vor dem Seitenwechsel eine „disziplinierte Leistung“ und Andy Wendl, Spielertrainer der Hausherren, sprach von einem „optischen Übergewicht“ seiner Jungs. Es mangelte aber in dieser Phase an einem Angebot klarer, verwertbarer Torchancen. Für Insider, die einen Blick auf die Aufstellung richteten, war das nicht unbedingt überraschend und ein gutes Ergebnis. Die etatmäßigen Angreifer des SVE fehlten. Johannes Janker und Mirko Griesbeck hatten sich krank gemeldet, für Chris Ermer reichte es nach langer Verletzung noch nicht für einen Einsatz in der Bezirksliga-Elf.

Die Etzenrichter „Fehlliste“ umfasste ferner Kapitän Andy Koppmann, Stephan Herrmann, Oli Danzer, Lukas Neumeier, Damian Musiol, Tom und Max Herrmann und erinnerte an die personellen Engpässe beim Endspurt in der zurückliegenden Landesligaserie. Erfreulich war im Umkehrschluss somit die Rückkehr und der erste Einsatz der Leistungsträger und Abwehrspieler Michael Wexlberger und Ben König nach vielen Wochen, in denen sie wegen hartnäckiger Verletzungen nicht verfügbar waren. Ein Debüt in der ersten Garnitur des SVE gab es auch für den nach rund einer Stunde eingewechselten Nicklas Lehnert.

Intensiver zweiter Durchgang – Torhüter überzeugen

Nach dem Wechsel wurde das Match ein Stück weit lebendiger; die letzte Viertelstunde wurde noch richtig spannend. Raigering kreierte zunächst Möglichkeiten (55. und 67.). Das Spiel wurde härter geführt und Schiedsrichter Maximilian Dadder zückte fünfmal Gelb. Die beiden Torhüter standen nun zunehmend im Mittelpunkt: sowohl Etzenrichts Routinier Dominik Pautsch als auch der erst 19-jährige Christian Zeitler im SVR-Gehäuse. Sie blieben bis zum Schlusspfiff fehlerlos. Die Gastgeber versuchten gegen Ende der 90 Minuten die Entscheidung und strahlten vor allem bei Standardsituationen Torgefahr aus. Bei den Versuchen von Tom Griesbeck (84.) und dem aufgerückten Ben Kippes (84./88.) fehlte nicht viel.

Stimme zum Spiel von Andreas Wendl

Der Kommentar von Andreas Wendl, Spielertrainer des SV Etzenricht, lautet: „In der ersten Halbzeit waren wir zwar deutlich spielüberlegen, konnten uns aber nicht viele klare Torchancen herausspielen. Auf der anderen Seite gab es auch von Raigering keine Torchance. Folglich war es ein sehr chancenarmes Spiel mit Ballüberlegenheit von uns. In der zweiten Halbzeit war es auf beiden Seiten ein Schlagabtausch. Das hätte in beide Richtungen gehen können – wer seine Chance macht, gewinnt das Spiel wahrscheinlich. Somit müssen wir mit einem leistungsgerechten Unentschieden leben.“

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