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Handball: HSG-Damen kämpfen sich zum Heimsieg

Weiden. Mit großer Moral, taktischem Geschick und leidenschaftlichem Einsatz haben die Handballerinnen der HSG Weiden ihr letztes Spiel des Jahres 2025 erfolgreich gestaltet.

Handball: HSG-Damen kämpfen sich zum Heimsieg

Franziska Ryder war am Ende sehr treffsicher. Foto: Jürgen Masching

Handball Bezirksoberliga Ostbayern Damen

HSG Weiden – SV Buckenhofen 25:22 (12:13)

Gegen den favorisierten Aufsteiger SV Buckenhofen feierte das Team von Trainerin Maria Schlosser einen hart erkämpften Heimsieg und belohnte sich für eine geschlossene Mannschaftsleistung.

Zum Jahresabschluss empfingen die Weidenerinnen den ambitionierten Liganeuling, der sich nach dem Rückzug des HC Forchheim prominent verstärkt hatte. Allen voran Luise Landmann, derzeit Führende der Torschützenliste, galt als zentrale Gefahrenquelle. Doch Trainerin Schlosser setzte von Beginn an auf einen mutigen taktischen Kniff: Landmann wurde über die gesamte Spielzeit konsequent in Manndeckung genommen. „Nach ein paar Minuten habe ich mich dann entschieden, auch die zweite sehr starke Spielerin, Lilli Sauerborn, zusätzlich decken zu lassen“, erklärte Schlosser nach der Partie. Der Plan ging auf und nahm den Gästen spürbar den offensiven Rhythmus.

Ohne gelernte Linksaußen ins Spiel

Personell standen die Vorzeichen für die HSG jedoch alles andere als günstig. Alle Linksaußen fielen aus, sodass ständig umgestellt werden musste. Unterstützung kam aus der zweiten Damenmannschaft. „Die Spielerinnen haben ihre Aufgabe sehr gut gelöst, dafür bin ich ihnen sehr dankbar“, lobte Schlosser.

Weiden erwischte den besseren Start und führte nach wenigen Minuten mit 4:2. Anschließend entwickelte sich eine intensive und zerfahrene Partie, geprägt von Zeitstrafen auf beiden Seiten und zahlreichen Fehlwürfen. Buckenhofen übernahm zwar phasenweise die Führung, konnte sich jedoch nie mit mehr als zwei Treffern absetzen. Mit einem knappen 13:12-Vorsprung für die Gäste ging es in die Halbzeitpause.

Nach der Pause fiele Fehlwürfe

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel umkämpft. Buckenhofen zog zunächst auf 16:13 davon, doch angefeuert von den heimischen Fans kämpfte sich die HSG eindrucksvoll zurück. Ein 4:0-Lauf brachte Weiden wieder in Führung, und bis zum 19:19 in der 43. Minute blieb die Begegnung völlig offen.

In der Folge blieben beide Teams mehrere Minuten ohne Torerfolg – nicht zuletzt dank starker Torhüterleistungen. Besonders HSG-Keeperin Stefanie Malzer glänzte in dieser Phase mit wichtigen Paraden und legte damit den Grundstein für den entscheidenden Vorteil in der Schlussphase.

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Auch Vanessa Szameitat konnte den Sieg am Ende herauswerfen. Foto: Jürgen Masching

In den letzten Minuten bewahrten die Weidenerinnen die nötige Ruhe. Treffer von Franziska Ryder und Vanessa Szameitat sorgten schließlich für die Entscheidung und ließen Mannschaft und Publikum jubeln. Auch wenn ein Unentschieden dem Spielverlauf entsprochen hätte, war der Heimsieg aufgrund der kämpferischen Leistung der HSG keineswegs unverdient.

Gästetrainer mit Schiedsrichtern nicht zufrieden

Während Buckenhofens Trainer Siegbert Bauer mit den Schiedsrichterentscheidungen haderte, zeigte sich Maria Schlosser hochzufrieden: „Mein Team hat alles gegeben. Teilweise hatten wir mit vier Verteidigerinnen am Kreis zu kämpfen, aber wir haben das gemeinsam gelöst. Jetzt gehen wir in die Pause und greifen im neuen Jahr wieder an, um unser Ziel Klassenerhalt zu erreichen.“

Mit diesem Erfolg verabschieden sich die HSG-Damen mit Rückenwind in die Winterpause und setzen ein starkes Zeichen zum Jahresende.