Jubiläumstriathlon bei tropischen Temperaturen
Jubiläumstriathlon bei tropischen Temperaturen
Aufgrund einer kleinen Panne mit den Fahrrädern mussten die Teilnehmer 15 Minuten auf den Start warten. Dies war bei 37 Grad Außentemperatur nicht so einfach und so waren viele bereits lange zuvor schon im Wasser unterwegs. Einige der gemeldeten Teilnehmer hatten aufgrund der hohen Temperaturen die Startteilnahme zurückgezogen, was auf Verständnis der Veranstalter stieß. So ging es mit einer kleinen Verspätung dann auf die 500 Meter lange Schwimmstrecke im Rußweiher.
Schwimmen, Radfahren und Laufen
Hier trennte sich bereits die Spreu vom Weizen. Denn als die letzten Schwimmer die Wetterboje erreichten, waren die Ersten bereits aus dem Wasser gestiegen und in der Wechselzone. Und es waren auch die Favoriten, die sich vorne zeigten. Neben dem Ironman-Teilnehmer Frank Dietrich vom Laface-Team Weiden waren das auch sein Teamkollege Jürgen Weiß und Richard Gottschalk vom Team Oberpfalz. Doch einer fuhr mit dem Rad allen davon. Christian De Graaf vom Team Klinikum Nürnberg. Er hatte nach der 25 Kilometer langen Radstrecke, die vom Rußweiher über die Holzmühle bis nach Tremmersdorf führte und zweimal befahren werden musste, schon einen etwas größeren Vorsprung.
Doppelsieger kommen aus Nürnberg
Vor der angehenden, fünf Kilometer langen Laufstrecke rund um den Rußweiher gab es von der Wasserwacht Eschenbach, die auch die Absicherung beim Schwimmern übernahm, eine Wasserverpflegung, die in Bechern und auch per Schlauch verabreicht wurde. An diesem Punkt ließ sich De Graaf den Sieg nicht mehr nehmen und gewann in einer Zeit von 1:08:27 vor Jürgen Weiß und Richard Gottschalk vom Team Oberpfalz. „Die Radstrecke war etwas schwierig und natürlich die Temperaturen“, so De Graaf nach dem Rennen, „doch ich war im letzten Jahr schon hier und wollte auch unbedingt wieder teilnehmen“.
Und auch der Sieg bei den Damen ging nach Nürnberg. Hier gewann Ulrike Treff in einer Zeit von 1:22:29 vor Leatitia Birner von der DJK Neustadt/WN und Theresa Schober vom SC Eschenfelden. Gekämpft wurde bis zum Schluss, als die letzte Läuferin mit einer Zeit von 2:13:11 im Eschenbacher Freibad einlief.
Ärger mit uneinsichtigen Verkehrsteilnehmern
Die Absicherung der Strecke übernahmen die Feuerwehren aus Eschenbach und Tremmersdorf. Hier kam es leider zu einem Vorfall, weil ein Verkehrsteilnehmer damit nicht einverstanden war und die Absperrung umfuhr.
„Bedauerlicherweise hatten wir wieder einmal mit sehr uneinsichtigen Verkehrsteilnehmer zu tun. Alleine, dass wir uns für unser freiwilliges Engagement für die Sicherheit der Gesellschaft rechtfertigen müssen, ist grenzwertig, jedoch bewusst Straßensperrungen zu um- oder zu durchfahren ist aus unserer Sicht ein No-Go sowie ein bewusst herbeigeführtes Sicherheitsrisiko. Solche Entwicklungen im Umgang mit Einsatzkräften gibt uns zu denken“, hieß es vonseiten der Feuerwehr Tremmersdorf. Des Weiteren waren medizinische Versorgungen durch das BRK sichergestellt.








