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Kantersieg gegen Etzenricht bringt Seebach der Bayernliga näher

Seebach/Etzenricht. Seebach besiegt Etzenricht in Topform mit 5:0 und hat die Bayernliga im Fokus. Die Geduld der gut disponierten Gastgeber wird spätestens nach einer Stunde belohnt.

Seebach/Etzenricht.  Seebach besiegt Etzenricht in Topform mit 5:0 und hat die Bayernliga im Fokus. Die Geduld der gut disponierten Gastgeber wird spätestens nach einer Stunde belohnt.
Max Herrmann im Duell mit Benjamin Beess. Foto: Rudi Walberer

Kantersieg gegen Etzenricht bringt Seebach der Bayernliga näher

Der Blick der beiden Beteiligten in der Landesliga Mitte geht auf die Relegation: für den TSV in Richtung Bayernliga, für Etzenricht in Richtung Klassenerhalt. Mit 44 Punkten und nur elf Gegentoren ist Seebach das erfolgreichste Heimteam der Liga.

Tore und Aufstellungen

Tore: 1:0 (20.) Gergö Adorjan; 2:0 (59.) Luca Kapfenberger; 3:0/4:0 (65./70.) Alexander Wittenzeller; 5:0 (85., Foulelfmeter) Simon Griesbeck

TSV Seebach: LoiblHauner, Nickl (70. Schwarzmüller), Schwingenschlögl, Weiderer, Grabolle, Simon Griesbeck (84. Breu), Hoffmann (60. Wittenzeller), Kapfenberger (78. Müller-Eckstein), Trifterer, Adorjan

SV Etzenricht, Schiedsrichter und Zuschauer

SV Etzenricht: PautschKoppmann (64. Christian Ermer), Max Herrmann, Wexlberger, Stephan Herrmann (70. Bock), Neumeier (64. Sebastian Ermer), Scheler (59. Tom Griesbeck), Schreml, Sperlich, Mirko Griesbeck, Pasieka (84. Tom Herrmann)

SR: Tim Grunert (SG Mallersdorf-Grafentraubenbach). Zuschauer: 219

Stimmen und Spielverlauf

Freitagabend startete der SV Etzenricht mit zwei Punkten Rückstand auf den direkten Wettbewerber um den ligaerhaltenden 14. Rang, den FC Tegernheim, beim favorisierten Tabellenzweiten Seebach. Aufsteiger Etzenricht bezog dort eine deftige Niederlage mit fünf Gegentoren. Bei den Niederbayern stand mit Patrick Pfisterer der bislang treffsicherste Stürmer (zehn Tore) nicht zur Verfügung, bei den Oberpfälzern ebenso Angreifer Johannes Janker (acht) nicht. Die gegen Lam fehlenden beiden Routiniers Martin Pasieka und Andreas Koppmann kehrten in die Startelf des Sportvereins zurück. Eine Stunde lang lieferten die Gäste erfolgreich Widerstand und verteidigten den 0:1-Halbzeitstand mit reichlich Einsatz und einer Portion Glück.

Grammer Solar
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Etzenrichts Trainer Andy Wendl fasste die Vorstellung seiner Mannschaft realistisch so zusammen: „Seebach war von Beginn an brutal gut im Spiel, wir konnten dagegen nicht viel anbieten und sind eine halbe Stunde nur dem Gegner hinterher gelaufen. Bei uns hat nicht viel zusammen gepasst. Zur Halbzeit nur 0:1 hinten zu liegen war glücklich. Nach dem Gegentor hatten wir vor der Pause und nach dem Seitenwechsel unsere beste Phase, leider ohne Kapital daraus zu schlagen. Es folgten einige Fehler und aufgrund dieser schießt dich so eine Mannschaft wie Seebach einfach ab.“ Mit weniger als 30 Gegentoren – daheim sind es elf – zählt die Abwehr der Seebacher zu den sichersten in der Spielklasse.

Das Endergebnis des gastgebenden Teams – mit 44 Punkten führt es auch die Heimbilanz mit Abstand an – verwirklichten beim 17. und letzten Termin in der Waldsportanlage vier Torschützen. Vor der Pause erzielte Gergö Adorjan das 1:0. Im zweiten Spielabschnitt traf zunächst Luca Kapfenberger, der zuvor eingewechselte Alex Wittenzeller erhöhte mit einem Doppelschlag auf 4:0, bevor Simon Griesbeck per verwandeltem Foulelfmeter den Endstand herstellte. Die Gastgeber konnten mit dem Kantersieg am Freitag im Endspurt beim 33. Termin in der Liga vorläufig aufgrund von 75 eingespielten Punkten mit dem Spitzenreiter aus Landshut gleichziehen, da dieser erst am Sonntag als klarer Favorit beim Schlusslicht Kosova Regensburg Gelegenheit hatte, nachzulegen und den alten Abstand wiederherzustellen. Position zwei und somit das Anrecht auf die Relegation sind für die Beller-Elf auf jeden Fall sicher. Somit ist wie 2024 auch das Mitwirken an den Aufstiegsspielen zur Bayernliga gegeben. Im Ranking der Heimbilanz liegt die Mannschaft aus dem Deggendorfer Stadtteil mit 44 Punkten souverän in Front. Über den weiteren Weg für den SV Etzenricht entscheidet sich am Wochenende; es zeichnet sich die Beteiligung als 15. der Staffel Mitte an der folgenden Relegationsrunde ab.

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