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Oberpfälzer Quirin Schuster wird Bayerischer Jugendfischerkönig in Waldmünchen

Waldmünchen. Beim Jugendkönigsfischen am Eixendorfer Stausee holte sich Quirin Schuster aus der Oberpfalz den Titel des Bayerischen Landesjugendfischerkönigs und fing den größten Karpfen mit 3,47 Kilo.

Waldmünchen. Beim Jugendkönigsfischen am Eixendorfer Stausee holte sich Quirin Schuster aus der Oberpfalz den Titel des Bayerischen Landesjugendfischerkönigs und fing den größten Karpfen mit 3,47 Kilo.
Das Oberpfälzer Team mit Jugendkönig Quirin Schuster ihren Betreuern Robert Wöhrmann, Rainer Wallitschek (v. links) und Markus Knipfer (rechts) freute sich über den 3. Platz. MdL Alexander Flierl, Ewelina Lautenschlager, Eduard Stöhr, Bürgermeister Kürzinger und Christian Reimeier (hinten von links) nahmen die Ehrung vor. Foto: Ludwig Dirscherl

Oberpfälzer Quirin Schuster wird Bayerischer Jugendfischerkönig in Waldmünchen

Die Bayerische Fischerjugend im Landesverband Bayern veranstaltete am Wochenende ihr Jugendkönigsfischen. Als Tagungshaus diente die Jugendbildungsstätte des Bezirks Oberpfalz, der KAB und CAJ in Waldmünchen. Neben dem Bayerischen Jugendfischerkönig wurden die sieben besten Bezirksmannschaften ermittelt. Ein Team bestand maximal aus vier Jugendlichen im Alter von zehn bis achtzehn Jahren.

Wettbewerb und Programm in Waldmünchen

Bei der Siegerehrung begrüßte Landesjugendleiter Eduard Stöhr die Ehrengäste und Teilnehmer und übermittelte die Grüße des Präsidenten Axel Bartelt. Er dankte den Mitausrichtern, der Jugendleitung des Bezirksfischereiverbandes Oberpfalz, und dem Fischereiverein Neunburg v. Wald, die am Eixendorfer Stausee das Jugendkönigsfischen fachkundig und professionell organisierten. Am Samstag startete die Mannschaftswertung mit einem Casting-Dreikampf, dem Wissenstest und dem Knotenbinden. Anschließend wurde das Angelgewässer des FV Neunburg besichtigt. Mit einem Grillabend am Lagerfeuer beim Fischerheim in Stockarn endete der Samstag.

Am Wettkampftag wurde von 6 bis 10 Uhr auf Friedfische geangelt. Mehrere Karpfen, Schleien, Brassen, Rotaugen und ein Wels wurden gefangen. Insgesamt konnten 41,7 Kilogramm entnommen werden.

Ergebnisse: Titel und starke Fänge

Der größte Fisch, ein Karpfen mit 3,47 Kilogramm und 60 Zentimetern, wurde von Jungfischerkönig Quirin Schuster (16) aus der Oberpfalz gefangen. Von den sechs teilnehmenden Mädchen war Maja Raum aus Oberbayern mit einem Karpfen von 2,6 Kilogramm die beste Anglerin.

In der Einzelwertung holte sich Marco Schuhmann aus Schwaben den Gesamtsieg vor Quirin Schuster (Oberpfalz), Nico Topfstedt (Oberfranken), Maja Raum (Oberbayern) und Linda Topfstedt (Oberfranken). Mannschaftssieger wurde Oberfranken vor Oberbayern, Oberpfalz, Schwaben, Unterfranken, Mittelfranken und Niederbayern. Urkunden, Medaillen, Ehrengaben und die Jugendkönigskette wurden bei der Siegerehrung überreicht.

Stimmen und Ausblick auf Inklusionsfischen

Bürgermeister Wolfgang Kürzinger (FW) freute sich, dass die Fischerjugend Waldmünchen als Veranstaltungsort wählte. Er dankte den Verantwortlichen, die dem Nachwuchs den Angelsport nahebrachten. Er appellierte an die Jugend: „Freut euch, die Natur gemeinsam zu erleben, bleibt dem Angelsport treu und gebt die Begeisterung weiter“, so der Bürgermeister.

Pflege Oberpfalz
Pflege Oberpfalz
Bürgermeister Wolfgang Kürzinger, Landesjugendleiter Eduard Stöhr und MdL Alexander Flierl (von links) zeichneten das beste Mädchen, Maja Raum (OBB), und Quirin Schuster (OPf) aus. Foto: Ludwig Dirscherl
Die drei Siegermannschaften mit ihren Betreuern aus Oberbayern, Oberfranken, und der Oberpfalz (von links) mit den Ehrengästen (hinten). Foto: Ludwig Dirscherl

Landtagsabgeordneter Alexander Flierl (CSU) würdigte das Engagement der haupt- und ehrenamtlichen Betreuer, die den Kindern nicht nur die Fischerei, sondern auch den verantwortungsvollen Umgang mit Natur und Gewässern vermitteln. Das Jugendkönigsfischen zeige, dass Fischerei weit mehr als ein Wettbewerb ist. Wer Gewässer nutzen wolle, müsse sie auch schützen und pflegen. Verantwortung für die Natur, der Erhalt der Artenvielfalt und die Weitergabe dieses Bewusstseins an die junge Generation seien wichtige Grundlagen für eine nachhaltige Zukunft.

Er gratulierte den ausgezeichneten Jugendlichen und wünschte ihnen, dass sie ihre Verbundenheit mit der Fischerei bewahren und künftig Verantwortung für ihre heimischen Gewässer übernehmen. Die Inklusionsbeauftragte Ewelina Lautenschlager überreichte an den Landtagsabgeordneten Flierl für die Übernahme der Schirmherrschaft anlässlich des nächsten bezirksübergreifenden Inklusionsfischens einen Regenschirm.

Mit der Übernahme der Schirmherrschaft wird ein wichtiges Zeichen für Menschen mit Behinderung gesetzt, gleichzeitig können sie unvergessliche Tage in der Natur erleben.

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