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Taxi-Zentrale Weiden
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Rekord mit 177 Startern beim ATC-Clubsportslalom am Brandweiher Weiden

Weiden. Der 17. Clubsportslalom des ATC im AvD am Brandweiher wurde zum motorsportlichen Höhepunkt: 177 Starter aus Nordbayern, Franken und Niederbayern lieferten packende Duelle und begeisterten zahlreiche Zuschauer.

Weiden. Der 17. Clubsportslalom des ATC im AvD am Brandweiher wurde zum motorsportlichen Höhepunkt: 177 Starter aus Nordbayern, Franken und Niederbayern lieferten packende Duelle und begeisterten zahlreiche Zuschauer.
Bilder mit Aufstellung zum Start, oder Blick in den Innenraum eines Autos. Bild: Reinhard Kreuzer

Rekord mit 177 Startern beim ATC-Clubsportslalom am Brandweiher Weiden

Der 17. Clubsportslalom des Automobil-Touring-Clubs (ATC) im AvD entwickelte sich zu einem motorsportlichen Höhepunkt. Mit 177 Startern an zwei Tagen verzeichnete der Verein auf dem abgesperrten Straßenabschnitt im Industriegebiet Brandweiher eine Rekordbeteiligung. Fahrer aus ganz Nordbayern, Franken und Niederbayern lieferten sich packende Duelle gegen die Uhr und begeisterten zahlreiche Zuschauer.

Organisation und Cup-Wertungen

Organisator Franz Appl und ATC-Präsident Manfred Gärber begrüßten die Teilnehmer, nahmen die Klasseneinteilung vor und schickten die Fahrer auf die anspruchsvolle Strecke. Der Wettbewerb zählte zum ADAC-Städte-Slalom-Pokal sowie zum Nord-Ost-Oberfränkischen Motorsport-Pokal (NOO) und zum Regionalpokal Oberfranken (RPO).

Bei strahlendem Sonnenschein verlangte der abwechslungsreiche Parcours über 900 Meter den Fahrern höchste Konzentration ab. Enge Kurvenkombinationen, schnelle Richtungswechsel und präzise gesetzte Pylonen forderten Mensch und Maschine gleichermaßen. Nicht jeder Durchgang verlief fehlerfrei. Wer eine Pylone touchierte oder umwarf, kassierte Strafsekunden. Nach einem Trainingslauf kämpften alle Teilnehmer in zwei Wertungsläufen um Bestzeiten.

Parcours, Regeln und Sicherheit

Vor dem ersten Start prüfte DMSB-Motorsportkommissar Rudolf Schöpf die Strecke und gab sie frei. Auch die technischen Kommissare kontrollierten sämtliche Fahrzeuge. „Die Sicherheit stand jederzeit an erster Stelle. Unsere technischen Kommissare überwachten die Fahrzeuge mit großer Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein“, betonte ATC-Präsident Manfred Gärber.

Bereits am Samstag richtete der ATC eine Oldtimer-Gleichmäßigkeitsprüfung aus. In der ersten Veranstaltung mit 43 Startern setzte sich Karl Rößler (MSC Marktredwitz) auf einem NSU TT aus dem Baujahr 1971 durch. Bernd Beierlein (AMSC Bindlach) belegte mit nur 0,01 Sekunden Differenz Rang zwei vor Michael Bayer (Bindlach). Die zweite Veranstaltung gewann Jonah Günther (MSC Marktredwitz) auf einem Twingo RS. In der SE-Gleichmäßigkeitsklasse triumphierte Magdalena Fuchs auf einem VW Polo.

Foto: Reinhard Kreuzer
Foto: Reinhard Kreuzer
Foto: Reinhard Kreuzer
Foto: Reinhard Kreuzer
Bilder mit Aufstellung zum Start, oder Blick in den Innenraum eines Autos. Foto: Reinhard Kreuzer
Vor dem Start reihten sich die Fahrzeuge in langen Kolonnen auf. Zahlreiche Zuschauer verfolgten gespannt die spannenden Wertungsläufe und fieberten mit ihren Favoriten mit. Foto: Reinhard Kreuzer
Siegerehrung mit dem Gesamtsieger Florian Fachtan. Foto: Reinhard Kreuzer

Ergebnisse und Sieger in den Klassen

Am Sonntag ehrte der ATC die erfolgreichsten Fahrer mit gerahmten Gravurspiegeln und Erinnerungspreisen. Fabian Sandner vom AC Hof gewann die Serienfahrzeugklasse G auf einem BMW 318 ti. Den Gesamtsieg mit der schnellsten Tageszeit sicherte sich Florian Fachtan vom MSC Wiesau auf einem BMW E30 in der Gruppe F. In der Gruppe H setzte sich Sven Seidl (MSC Wiesau) auf einem Citroën C2 durch. Beste Dame wurde Simone Unholzer vom AC Deggendorf, während Richard Rötzer auf einem NSU TT die Freestyle-Klasse gewann. Für den gastgebenden ATC erreichten Helmut Hoffmann in der Gruppe G Rang zehn und Franz Appl Platz 24.

Pflege Oberpfalz
Pflege Oberpfalz

Die zahlreichen Zuschauer verfolgten die spannenden Läufe aufmerksam und fieberten mit ihren Favoriten mit. Vor dem Start bildeten die aufgereihten Fahrzeuge lange Schlangen und sorgten für echtes Rennsportflair. Auch kulinarisch ließ der Verein keine Wünsche offen: Grillspezialitäten, Kaffee, Kuchen und Eis fanden großen Zuspruch.

Positives Fazit des Veranstalters

Organisator Franz Appl zog ein rundum positives Fazit: „Besonders freute uns, dass der BRK-Einsatz nicht notwendig wurde und lediglich ein leichter Antriebswellenschaden bei einem Starter auftrat. Mein Dank galt außerdem der Stadt Weiden und den Anwohnern am Brandweiher für ihre hervorragende Unterstützung und ihr Verständnis.“

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