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SSV Jahn Regensburg will in Hannover nachlegen

Regensburg. Der SSV Jahn Regensburg gastiert am Samstag in Hannover. Nach überwundener Ergebniskrise will die Jahnelf bei formschwachen Niedersachsen erneut punkten.

SSV Jahn Regensburg will in Hannover nachlegen

Im Testspiel gegen den Bundesliga-Tabellenletzten SpVgg Fürth gab es für Zwaarts (im Bild) & Co. nichts zu holen. Bild: SSV Jahn

Während der Länderspielpause war der Jahn nicht untätig. Im Testspiel letzten Freitag traf man am Kaulbachweg auf die SpVgg Greuther Fürth. Allerdings kam der SSV nicht einmal zu einem Tor, und so setzte es eine 0:3 Niederlage gegen den Bundesligisten. Trainer Mersad Selimbegovic hat Erkenntnisse durch dieses Spiel gewonnen, „aber auch welche, die man nicht unbedingt haben will“.

Um einiges besser lief es da schon im letzten Pflichtspiel gegen den SC Paderborn. Daheim im Jahnstadion konnte die Elf von Selimbegovic endlich wieder einen Dreier holen. 1:0 stand am Ende der Spielzeit auf der Anzeigetafel. Ein Erfolg, der die Gemüter rund um den Jahn beruhigte und den man gerne wiederholen möchte.

Kampfsieg gegen Paderborn

Aber nicht immer ist alles Gold, was glänzt. Und so war es auch beim Heimerfolg vor 7.680 Zuschauern. Das Spiel hätte in die eine oder andere Richtung kippen können, aber diesmal war es der Jahn, der sich für den aufopferungsvollen Kampf belohnte.

„Normalerweise kann und muss das helfen“ sagt Selimbegovic über das Erfolgserlebnis. Allerdings ist die richtige Einordnung wichtig und man darf keinesfalls in Übermut verfallen. Auch gegen die Hannoveraner muss deshalb wieder an die 100 Prozent und darüber gegangen werden. Längere Schwächephasen und zu leichte Ballverluste wie gegen Paderborn dürften dieses Mal nicht ungestraft bleiben.

Wir sind nicht durch“

Mit 36 Punkten ist die magische 40-Punkte Marke schon in Sicht. Trotzdem ist das kein Grund zu ausufernder Freude für den Jahn-Coach. „Wir sind noch lange nicht da, wo wir sein wollen in dieser Saison“, ließ Selimbegovic auf der Pressekonferenz wissen. Die seit drei Spielen punktlosen Hannoveraner will der Trainer ohnehin nicht unterschätzt wissen.

Mit erhobenem Zeigefinger macht Selimbegovic auf die hohe Qualität der 96er Offensiv-Reihe aufmerksam. Das macht sich zwar bei den geschossenen Toren nicht bemerkbar. Beim Blick auf den Kader, kann man den Trainer aber zustimmen. Dazu kommt, dass im HDI-Stadion in Hannover wieder die volle Zuschauerauslastung erlaubt ist. So will man sich nicht vom zuletzt verbesserten Defensiv-Konzept abbringen lassen. Aus der Kompaktheit heraus soll der Gegner geärgert und bestenfalls drei Punkte nach Regensburg geholt werden.

Grammer Solar
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Fast mit voller Kapelle nach Hannover

Gratulieren darf man Scott Kennedy, der sich mit der kanadischen Nationalmannschaft für die WM qualifiziert hat. Auch wenn er von drei möglichen Spielen nur eines bestritten hat, ist noch nicht abzusehen, ob es für die Startelf reicht. Reisestrapazen und mögliche Party-Nachwehen sind der Grund. Sicher nicht spielen wird der gelbgesperrte Benedikt Gimber. Sonst sind alle Mannen der Jahnelf an Bord und hochmotiviert für das kommende Spiel.

Die formschwachen Hannoveraner haben seit diesem Sommer Sebastian Stolze in ihren Reihen. Vor seinem Wechsel spielte er vier Jahre im Trikot des SSV. Eine Zeit, an die sich Mersad Selimbegovic gerne zurückerinnert. Auch wenn weiterhin Kontakt zwischen den beiden besteht, wünscht er ihm wenig Freude nach dem Spiel am Samstag. Ein Wunsch, den die Jahn-Fans teilen dürften. Ansonsten muss Hannover sicher auf seinen zweitbesten Torschützen Linton Maina verzichten, der noch mit den Folgen einer Corona-Infektion zu kämpfen hat.