SV-Wasserballer gehen beim Aufsteiger baden
SV-Wasserballer gehen beim Aufsteiger baden
Die Gastgeber eröffneten das Spiel mit dem ersten Treffer, direkt im ersten Angriff. Zwei Angriffe später glich Robert Reichert zum 1:1 aus und zu dieser Zeit gab es noch kaum Gründe auf der Weidener Bank, sich große Sorgen um den Spielverlauf zu machen. Es ging in dem Rhythmus zunächst weiter, dem 2:1 für Plauen folgte das 2:2 durch Andreas Jahn, ehe die Gastgeber auf 4:2 davonzogen. Gegen Ende des ersten Abschnittes machte sich die schlechte Verfassung der Weidener an diesem Abend schon deutlicher bemerkbar.
Drittes Viertel brachte die Vorentscheidung
Das zweite Viertel war geprägt durch Abschlussfehler und schlechte Chancenverwertung auf beiden Seiten. Dennoch konnten die Hausherren auch diesen Abschnitt für sich entscheiden. Beim 6:3-Halbstand für die Gastgeber wurden die Seiten gewechselt. Das dritte Spielviertel brachte dann die Vorentscheidung.
Keine vernünftigen Konter
Die Max-Reger-Städter agierten zu pomadig im Angriff, brachten keinen vernünftigen Konterangriff zusammen, die individuellen Fehler in der Verteidigung häuften sich und die wenigen Chancen auch bei Überzahl wurden sträflich liegen gelassen. Aufsteiger Plauen traf vier Mal, Weiden antwortete lediglich mit einem Freiwurftor von Nikolaj Neumann.
Angesichts der 10:4-Führung der Vogtländer und der schwachen Vorstellung der Gäste gab es, schon vor Beginn des Schlussviertels eigentlich keine Zweifel mehr, dass die Punkte im Plauener Stadtbad bleiben werden. Nach vier Vierteln stand es dann auch völlig verdient 11:6 für die Gastgeber.
“Unsere Jungs waren einfach nicht präsent”
„Das war heute nichts. Unsere Jungs waren einfach nicht präsent. Kein Tempo, kein Drang zum Tor, zu wenig Druck und eine schlechte Chancenausbeute. So kannst du kein Auswärtsspiel gewinnen. Das Spiel müssen wir analysieren, um die Fehler zu erkennen. Ansonsten müssen wir den Abend schnell vergessen“, ärgerte sich Mannschaftsleiter Irek Luczak nach dem Spiel.
„Wenn wir Auswärtsspiele gewinnen wollen, müssen wir uns enorm steigern”, wird Luczak deutlich. Am Samstag gastiert Weiden beim Tabellenführer Bayer Uerdinger und am Sonntag beim ambitionierten Düsseldorf SC, ehe im Dezember eine Heimspielserie mit vier Partien für den SV folgen wird.




