Weltwassertag 2026 Weiden informiert über Wasser und Sanitärversorgung

Weltwassertag 2026 Weiden informiert über Wasser und Sanitärversorgung
Weiden – Wie sieht der Zugang zu Wasser und Sanitärversorgung in anderen Teilen der Welt aus? Und welche Rolle spielen Frauen dabei? Zum Weltwassertag am 22. März geben vier Frauen aus der Wasser- und Abwasserwirtschaft Einblicke in ihre Erfahrungen aus Regionen in Südamerika und Afrika.
Interviews auf dem YouTube-Kanal
In kurzen Interviews auf dem YouTube-Kanal des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz berichten sie von ihrer Arbeit vor Ort, von konkreten Herausforderungen und von Begegnungen, die ihnen besonders in Erinnerung geblieben sind. Ihre Perspektiven zeigen, wie unterschiedlich der Umgang mit Wasser und Abwasser sein kann – abhängig von Infrastruktur, Lebensbedingungen und gesellschaftlichen Strukturen.
Eine der Interviewpartnerinnen, Tina, verdeutlicht das an einem Beispiel aus der Schulbildung in Tansania: Mädchen bleiben dort während ihrer Periode häufig der Schule fern, weil sie keine Möglichkeit haben, ihre Binde zu wechseln. Denn oft fehlen getrennte Toiletten, abschließbare Türen oder Waschbecken in privater Umgebung, um sich die Hände waschen zu können. „Ich glaube, keine Frau will irgendwo – egal wie emanzipiert wir sind – mit blutigen Händen durch die Gegend laufen“, so Tina.
Wo Wasser fließt, wächst Gleichheit
Sauberes Trinkwasser und funktionierende sanitäre Einrichtungen sind zentral für Gesundheit, wirtschaftliches Leben und gesellschaftliche Teilhabe. Dennoch haben weltweit noch immer viele Menschen keinen sicheren Zugang zu einer verlässlichen Wasserversorgung und Abwasserentsorgung.
Der Weltwassertag der Vereinten Nationen macht jedes Jahr auf diese Herausforderungen aufmerksam. 2026 steht er unter dem Motto „Where water flows, equality grows“ (deutsch: „Wo Wasser fließt, wächst Gleichheit“) und rückt damit die Frage in den Fokus, wie eng Wasser, Sanitärversorgung und gesellschaftliche Rollen miteinander verbunden sind.
Die Erfahrungen der vier Interviewpartnerinnen machen deutlich, wie vielschichtig diese Zusammenhänge sind und wie unterschiedlich die Herausforderungen rund um Wasser und Abwasser weltweit tatsächlich sind. Die Videos sind auf dem YouTube-Kanal veröffentlicht und dort gebündelt aufrufbar.




