AI meets Automation: C4TRENDS zeigt KI-Anwendungen aus der industriellen Praxis
AI meets Automation: C4TRENDS zeigt KI-Anwendungen aus der industriellen Praxis
C4TRENDS bringt dafür Experten aus Wissenschaft und Industrie zusammen – mit Live-Anwendungen, konkreten Einblicken und einer klaren Frage: Wo schafft KI heute bereits echten Mehrwert? Als Lernarchitekt für Unternehmen verbindet C4TRENDS Weiterbildung, Zukunftstechnologien und konkrete Anwendung. „AI meets Automation“ macht diesen Ansatz greifbar: neue Technologien verstehen, ihre Einsatzmöglichkeiten in der industriellen Praxis erleben und daraus sinnvolle Anwendungen für Unternehmen entwickeln.
Zielgruppe und Partner der Veranstaltung
Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Fach- und Führungskräfte aus Industrie, Maschinen- und Anlagenbau, Engineering und Automatisierung, die nicht nur über KI sprechen, sondern erleben wollen, wie sie sich praktisch in bestehende Prozesse integrieren lässt. Mit dabei sind unter anderem Beckhoff Automation, Balluff und die OTH Amberg-Weiden.
Anmeldung
Die Teilnahme ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.
Wenn KI nicht an der Technik, sondern am Menschen scheitert
Zum Auftakt richtet die Veranstaltung den Blick bewusst nicht nur auf die Technologie. Denn selbst die beste KI-Lösung bringt wenig, wenn Mitarbeitende sie nicht verstehen, akzeptieren oder sinnvoll einsetzen können. Prof. Dr. Gabriele Murry und Prof. Dr. Schmitt-Rüth von der OTH Amberg-Weiden beschäftigen sich deshalb mit der Frage, warum KI in Unternehmen auf Widerstand treffen kann – und wie Führungskräfte Veränderung so gestalten, dass neue Technologien als Unterstützung statt als Bedrohung wahrgenommen werden. Danach geht es direkt in die industrielle Praxis.
Mit Produkten sprechen statt Menüs bedienen
Balluff zeigt live, wie KI-Chatassistenten den Umgang mit Automatisierungskomponenten verändern können. Statt Handbücher zu durchsuchen oder sich durch Menüs zu klicken, lassen sich Fragen in natürlicher Sprache stellen. Der Assistent greift dabei auf Live-Gerätedaten zu, unterstützt bei der Fehlerdiagnose und kann auf Wunsch auch Konfigurationsänderungen ausführen. Damit wird greifbar, wie sich Diagnose, Inbetriebnahme und Parametrierung künftig verändern könnten.
Beckhoff zeigt KI-gestütztes Engineering live
Wie Künstliche Intelligenz direkt in den Engineering-Prozess einziehen kann, zeigt Beckhoff Automation mit TwinCAT CoAgent. Martin Bauer von Beckhoff sieht den konkreten Mehrwert vor allem dort, wo heute noch viel Zeit für wiederkehrende Tätigkeiten benötigt wird.
KI verändert das industrielle Engineering dort am stärksten, wo heute viel Zeit in wiederkehrende Programmier-, Konfigurations-, Dokumentations- und Rechercheaufgaben fließt. Der konkrete Mehrwert entsteht, wenn KI direkt in den Engineering-Workflow integriert ist: Sie beschleunigt die Umsetzung, unterstützt eine hohe Codequalität und schafft Freiräume für die anspruchsvollen Automatisierungsaufgaben.
Martin Bauer
Bei „AI meets Automation“ bleibt es nicht bei der Theorie. Beckhoff demonstriert live, wie aus einer in natürlicher Sprache formulierten Anforderung Vorschläge für SPS-Code und I/O-Konfiguration entstehen. Die KI arbeitet dabei direkt im TwinCAT-Engineering und berücksichtigt bestehende Projektstrukturen.
Kein Konzeptvideo, sondern Engineering in Echtzeit
Relevant ist das laut Bauer insbesondere für Maschinenbauer und Anlagenbetreiber, die Entwicklungszeiten verkürzen, vorhandenes Wissen besser verfügbar machen und Fachkräfte entlasten möchten: „KI wird dann industriell wertvoll, wenn sie offen, sicher und praxisnah in bestehende Prozesse integriert wird und Fachkräfte gezielt stärkt, statt sie zu ersetzen.“
Wie aus Anforderungen konkrete Lösungen entstehen
Dass neue Technologien bereits heute einen praktischen Nutzen schaffen können, zeigen auch Projekte, die C4TRENDS gemeinsam mit Unternehmen aus der Region entwickelt. Mit der Harald Gollwitzer GmbH entstand beispielsweise eine 3D-Visualisierung eines realen Baustellenablaufs. Einzelne Arbeitsschritte und Bauphasen wurden gemeinsam aufbereitet und räumlich dargestellt. Dadurch lassen sich komplexe Abläufe und Abhängigkeiten anschaulicher vermitteln als allein über klassische Pläne oder Terminlisten.
In einem weiteren gemeinsamen Projekt entstand mithilfe von KI das Video „Baustelle der Zukunft“. Ausgangspunkt waren reale Erfahrungen aus dem Baustellenalltag und die Frage, wie sich der Spundwandeinbau künftig entwickeln könnte.
Die Beispiele zeigen, worum es C4TRENDS auch bei „AI meets Automation“ geht: Zukunftstechnologien nicht als Selbstzweck zu betrachten, sondern dort einzusetzen, wo daraus konkrete Anwendungen und ein tatsächlicher Nutzen für Unternehmen entstehen können.
AI meets Automation: Termin und Anmeldung
Veranstalter: C4TRENDS GmbH
Termin: Donnerstag, 8. Oktober 2026
Ort: Future Lab, Paul-Engel-Straße 1, 92729 Weiherhammer
Dauer: 9 bis circa 14 Uhr
Teilnahme: kostenlos, vorherige Anmeldung erforderlich
Neben Vorträgen und Live-Demonstrationen gibt es Messestände zum Anfassen und Ausprobieren sowie die Möglichkeit zum direkten Austausch mit Referenten und Technologiepartnern. Optional wird eine Führung durch die Ausbildungswerkstatt des ÜBZO angeboten.
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