Nicolas und Timo, zwei Azubi-Spätstarter in der großen Kassecker-Familie
Nicolas und Timo, zwei Azubi-Spätstarter in der großen Kassecker-Familie
18 Auszubildende arbeiten derzeit im gewerblichen Ausbildungszentrum des Bauunternehmens Kassecker an ihrem beruflichen Weg. Darunter vier Maurer, acht Beton- und Stahlbetonbauer, vier Rohrleitungsbauer und zwei Baugeräteführer. Neun dieser jungen Leute werden im dritten Ausbildungsjahr mit dem „echten Leben“ konfrontiert: Sie gehen auf die Baustelle. Im Gegenzug verstärken ab 1. September 13 neue gewerbliche Auszubildende die Riege im Ausbildungszentrum.
Vom Gymnasium zum Bau
Nicolas Schumacher ist sein beruflicher Weg in gewisser Hinsicht in die Wiege gelegt. Seine Mama arbeitet seit vielen Jahren in der Bauleitung des Stahl- und Metallbaus der Firma Kassecker. Allerdings führte den 17-Jährigen der Weg nicht schnurstracks zum Bau, sondern zunächst ans Stiftland-Gymnasium in Tirschenreuth. Nachdem er die zehnte Klasse absolviert und damit die Mittlere Reife in der Tasche hatte, kam er auf andere Gedanken, hatte „keine Lust mehr auf Schule, wollte was mit den Händen machen und Geld verdienen“.
Und weil er schon öfter bei seinem Großcousin, der eine Baufirma besitzt, ausgeholfen hatte, lag es für ihn nahe, etwas Handwerkliches zu machen. So bewarb er sich beim Bauunternehmen Kassecker, „eigentlich als Maurer“. Weil dort aber keine Häuser im klassischen Sinn, sondern ausschließlich Großprojekte realisiert werden, riet ihm Personalreferentin Karina Bauer, es lieber als Betonbauer zu versuchen. Zumal das Kassecker-Ausbildungskonzept „Bauallrounder – jeder lernt mehr“ ihm während der ersten zwei Jahre auch die Fertigkeiten des Maurers näherbringt. Gesagt, getan. Nicolas war einverstanden, ist jetzt im zweiten Ausbildungsjahr und wird 2027 seine Gesellenprüfung ablegen.
Ich kann hier viel fürs Leben lernen.
Nicolas Schumacher, Auszubildender im Beton- und Stahlbetonbau
Der junge Waldsassener hat seinen Schritt bislang nicht bereut. „Ich kann hier viel fürs Leben lernen. Man wird selbstständiger, hat Kontakt zu den Kollegen, lernt, sich vom ‚Hotel Mama‘ zu lösen und wird auch sehr gut bezahlt“, zählt Nicolas die Vorteile einer Lehre bei Kassecker auf. „Die Qualität der Ausbildung steht für uns an erster Stelle“, schreibt sich Kassecker auf die Fahne. Der junge Betonbauer bestätigt das: „Die Arbeit macht richtig Spaß, wir haben eine tolle Kollegialität und die Ausbildung bringt mich neben all ihren fachlichen Komponenten auch in der persönlichen Entwicklung weiter.“
Der Vater als Vorbild
Timo Michl hat einen geringfügig anderen Weg eingeschlagen: Er hat sich nach einer kurzen Phase des Nachdenkens nach dem „Quali“ ganz kurzfristig für einen Bauberuf entschieden und im September 2025 eine Maurerlehre gestartet. Dabei ist beiden die Flexibilität des Unternehmens entgegengekommen. „Bei uns sind Kurzentschlossene immer willkommen“, betonen Karina Bauer und Raimund Spandel von der Kassecker-Marketingabteilung unisono. Und die Beweggründe beider Azubis gleichen sich weiter. Auch Timo hat nämlich ein Vorbild im Haus: Sein Vater ist seit bald 43 Jahren als Polier im Hoch- und Industriebau Teil der großen Kassecker-Familie. Timo begann die Ausbildung zum Maurer, stellte aber ein gutes halbes Jahr später fest, dass ihm der Beton- und Stahlbetonbau eher liegt. „Ich mag insbesondere das Einschalen und die damit verbundene Arbeit mit Holz. Da ist man in diesem Beruf besser aufgehoben“, erklärt der 17-Jährige.
Die Bezahlung bei Kassecker ist ausgezeichnet.
Timo Michl, Auszubildender im Beton- und Stahlbetonbau
Der junge Waldsassenser schwärmt: „Das war genau richtig. Ich habe Super-Kollegen und Super-Ausbilder.“ Der Umstieg vom Maurer zum Betonbauer habe ihm auch keinerlei Probleme bereitet. Im ersten Ausbildungsjahr besucht er die Berufsschule in Wiesau, ab dem zweiten Jahr geht es dann an die Schule nach Neumarkt. Auch mit der Entlohnung ist Timo mehr als einverstanden: „Das Gehalt für die Auszubildenden ist hervorragend.“ In seiner Freizeit kickt der Waldsassener bei den Junioren des TSV Arzberg-Röthenbach, wo er auch viele Freunde hat. Eine Freundin dagegen ist für ihn noch kein Thema. „Das hat noch Zeit“, sagt er schmunzelnd.
Vorfreude auf die Praxis
Nicolas Schumacher freut sich schon auf sein im September beginnendes drittes Lehrjahr, das auch den Baustelleneinsatz beinhaltet. 2027 wird er seine Ausbildung abschließen. „Die Lehrzeit ist zwar wichtig und hat ihre schönen Seiten. Aber so richtig in der Praxis mitmachen und gestalten ist noch mal was anderes.“ Timo Michl dagegen muss noch ein Jahr länger warten, ehe er sich Beton- und Stahlbetonbauer nennen darf. Für ihn beginnt im Herbst erst das zweite Lehrjahr.
Einen Vorschlag hat Nicolas für die Lehrwerkstatt: Er wünscht sich noch mehr praktische Projekte, primär für seine Kollegen vom Leitungsbau. Dinge, die man auch sieht, so was Ähnliches wie die Tischtennisplatte aus Beton, die kürzlich sieben Schüler der Mittelschule gemeinsam mit Kassecker-Auszubildenden gebaut und aufgestellt haben. „Das ist im Leitungsbau nicht so leicht darzustellen“, bedauert Personalreferentin Bauer, versichert aber, die Anregung trotzdem gerne aufzunehmen.
Fußball in der Freizeit
Bei aller Freude und Begeisterung für seinen Beruf findet Nicolas auch noch Zeit für sein Hobby Fußball. Seit einiger Zeit kickt er bei den Sportfreunden Kondrau, wobei ihm auch hier der Vorteil seines Ausbildungsplatzes vor Ort zugutekommt. Wenn er wegen des Blockunterrichts in der Berufsschule Neumarkt oder wegen eines überbetrieblichen Lehrgangs im Ausbildungszentrum Nürnberg-Wetzendorf nicht zu Hause ist, gleicht er das ausfallende Fußballtraining mit Besuchen im Fitnessstudio aus.
Wir sind auf vielen Ausbildungsmessen vertreten und werben offensiv für unsere Bauberufe.
Karina Bauer, Personalreferentin
Ab September 23 neue Azubis und drei duale Studenten
Die künftigen Betonbauer, Leitungsbauer, Maurer oder Baugeräteführer werden im firmeneigenen Ausbildungszentrum an ihren künftigen Beruf herangeführt. „Wir bilden unsere Azubis weiter, um die Anforderungen, die der technische Fortschritt und die Digitalisierung mit sich bringen, auch morgen bewältigen zu können“, heißt es in der Kassecker-Ausbildungs- und Studium-Broschüre. Zusätzlich besuchen die jungen Leute Berufsschulen in Wiesau, Nürnberg und Neumarkt.
Das Bauunternehmen Kassecker hat laut Karina Bauer bislang keine größeren Probleme, Nachwuchs zu finden. „Wir tun aber auch was dafür, sind auf vielen Ausbildungsmessen vertreten und werben offensiv für unsere Bauberufe.“ So bereiten sich ab September insgesamt 23 Auszubildende und drei duale Studenten auf ihre Berufe vor. Mehr als ein Dutzend davon startet im Kassecker-Ausbildungszentrum. Raimund Spandel kennt einen weiteren Grund für die Attraktivität der Firma: „Viele junge Leute kommen zu uns, weil ihre Eltern oder Verwandten hier arbeiten. Und die geben ihre guten Erfahrungen mit dem Unternehmen weiter.“ Frauen sind leider eher die Ausnahme. „Die gewerblichen Bauberufe sind körperlich fordernd. Das schreckt manche Bewerberin sicher ab. Unsere positiven Erfahrungen zeigen dennoch: Es geht – sehr gut sogar“, resümiert Karina Bauer.

Frauen am Bau: Drei starke Spezialistinnen bei Kassecker
[Advertorial] Waldsassen. Das Bauunternehmen Kassecker gilt als leistungsstarker und geschätzter Partner. Die Firma ist aber auch bei ihren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern außerordentlich beliebt. Drei Kassecker-Frauen schildern ihre Erfahrungen und wie sie ihre Arbeit erleben.






