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ECHO-Netzwerkveranstaltung: Lohnt sich der Immobilienkauf 2026 noch? Oliver Ludwig von City Immobilien im Kurzinterview

Neustadt/WN. Hohe Zinsen, steigende Mieten und neue Steuervorteile: Bei der ECHO-Netzwerkveranstaltung am 22. Oktober erklärt Oliver Ludwig von City Immobilien, wann sich der Immobilienkauf 2026 lohnt – und wo Risiken lauern.

ECHO-Netzwerkveranstaltung: Lohnt sich der Immobilienkauf 2026 noch? Oliver Ludwig von City Immobilien im Kurzinterview

Foto: Oliver Ludwig
Foto: Oliver Ludwig

Oliver Ludwig ist Bereichsleiter Bauen & Wohnen und Prokurist bei Volksbank Raiffeisenbank Nordoberpfalz eG in Weiden. Der Finanzökonom (ebs/ADG) und Bankbetriebswirt bringt seine fachliche Expertise aus den Bereichen Immobilien und Baufinanzierung ein. City Immobilien ist die Immobiliengesellschaft der Volksbank Raiffeisenbank Nordoberpfalz und seit vielen Jahren auf dem regionalen Immobilienmarkt tätig.

Bei der ECHO-Netzwerkveranstaltung am 22. Oktober vertritt er die Perspektive Immobilien als Kapitalanlage. Gemeinsam mit Goldexperte Jürgen Birner und Finanzexperte Dr. Matthias Bernhardt diskutiert er, wie sich Vermögen in unsicheren Zeiten sinnvoll aufstellen lässt.

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Immobilienmarkt 2026: Kaufen oder lieber abwarten?

Herr Ludwig, Immobilien galten lange als besonders sichere Kapitalanlage. Gilt dieses Bild 2026 noch genauso – oder muss man heute genauer hinschauen?

Ja, aber man muss genauer hinschauen. Lage, Zustand und Finanzierung sind entscheidend. Der Markt bietet weiterhin tolle Chancen, aber auch Risiken. Woran man eine wirklich gute Kapitalanlage erkennt, ist heute wichtiger denn je.

Höhere Finanzierungskosten, veränderte Kaufpreise und steigende Mieten: Ist derzeit eher ein guter Zeitpunkt zum Kaufen – oder spricht auch einiges fürs Abwarten?

Witron IT-Camp 2026
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Den einen Zeitpunkt gibt es nicht. Es kommt auf den regionalen Markt und die eigene Finanzierung an. Gerade in einem Mietanstiegsumfeld können sich trotzdem Chancen ergeben. Warum sich ein Kauf trotz höherer Zinsen rechnen kann, zeige ich gerne am 22. Oktober.

Erste Immobilie, echte Rendite: Worauf kommt es an?

Gerade jüngere Menschen haben häufig das Gefühl, dass Immobilien für sie kaum noch erreichbar sind. Ist eine Immobilie als Kapitalanlage auch ohne riesiges Eigenkapital noch realistisch?

Die Sorge ist berechtigt, besonders in Ballungsräumen. Aber es gibt Unterschiede und Einstiegswege. Für mich bleibt ausreichendes Eigenkapital zentral. Der Weg zur ersten Immobilie beginnt oft Jahre vorher mit kluger Planung.

Was übersehen Anleger bei einer Immobilie besonders häufig, wenn auf dem Papier zunächst alles nach einem guten Investment aussieht?

Eine Immobilie ist kein Selbstläufer. Leerstand, Mietausfälle, Instandhaltung und der Umgang mit Mietern können die Rendite deutlich verändern. Die entscheidende Frage ist deshalb nicht nur: Was steht auf dem Papier? Sondern: Was kommt am Ende wirklich heraus?

Weitere Infos

Wie sich die tatsächliche Wirtschaftlichkeit einer Immobilie beurteilen lässt, vertieft Oliver Ludwig bei der ECHO-Netzwerkveranstaltung am 22. Oktober. Dort können die Gäste auch eigene Fragen stellen und mit den Experten diskutieren.

➡️ Jetzt verbindlich anmelden – die Teilnehmerzahl ist begrenzt

Steuervorteile und die Grenzen des „Betongolds“

Der Staat setzt derzeit unterschiedliche Signale: steuerliche Vorteile durch degressive AfA und Sonderabschreibungen auf der einen Seite, Mietpreisbremse und neue Vorgaben rund ums Gebäude auf der anderen. Ist die Politik für Immobilieninvestoren derzeit eher Rückenwind oder zusätzliche Unsicherheit?

Teils, teils. Es gibt steuerliche Chancen, etwa die degressive Abschreibung, aber auch neue Auflagen und Unsicherheit. Gerade steuerliche Aspekte werden oft unterschätzt. Welche Vorteile möglich sind und für wen sie sich wirklich lohnen, das lohnt sich am 22. Oktober genauer anzuschauen.

Eine Immobilie vermittelt viel Sicherheit, bindet aber oft einen großen Teil des eigenen Vermögens. Wann kann aus „Betongold“ auch ein Klumpenrisiko werden – und wann würden Sie sogar von einem Immobilienkauf abraten?

Wenn fast das gesamte Vermögen in einer Immobilie steckt und kaum Reserven da sind, wird es kritisch. Eine solide Anlage sollte finanziell entlasten und nicht dauerhaft unter Druck setzen. Immobilien sind zudem langfristig. Wer flexibel bleiben will, sollte Alternativen prüfen.

Neben der Frage nach der passenden Vermögensstruktur beschäftigt Oliver Ludwig ein Thema besonders:

„Wie ermöglichen wir der nächsten Generation überhaupt noch Zugang zu Wohneigentum?“

Ein Gedanke, der über die reine Renditebetrachtung hinausgeht und zeigt, wie unterschiedlich die Anforderungen an Vermögensaufbau sein können.

Drei Experten, drei Perspektiven – und eine Frage für die nächste Generation

(Von links) Jürgen Birner, Oliver Ludwig, Dr. Matthias Bernhardt und Prof. Michael Hauer. Foto: KI-generiert mit ChatGPT

Genau solche Perspektiven sollen bei der ECHO-Netzwerkveranstaltung am 22. Oktober zusammenkommen. Jürgen Birner von pro aurum München, Oliver Ludwig von City Immobilien und Dr. Matthias Bernhardt von der Dr. Bernhardt Finanzplanungs GmbH bringen ihre jeweiligen Erfahrungen aus den Bereichen Gold, Immobilien sowie Fonds & Aktien ein.

Prof. Michael Hauer, Professor für Finanzmärkte und Financial Planning an der OTH Amberg-Weiden, moderiert die Diskussion und bringt die unterschiedlichen Positionen miteinander ins Gespräch.

Statt eines klassischen Vortragsabends erwartet die Gäste ein kurzweiliges Format mit kompakten Impulsen und offener Diskussion. Im Anschluss bleibt Zeit für persönliche Gespräche, neue Kontakte und den direkten Austausch mit den Experten.

ECHO-Netzwerkveranstaltung „Vermögen intelligent investieren“

Wann: Donnerstag, 22. Oktober 2026
Einlass: ab 18 Uhr, Beginn: 18.30 Uhr
Ort: Café der Gärtnerei Steinhilber, Gärtnerweg 1 in Neustadt/WN

Programm: Drei Impulsvorträge à ca. 15 Minuten, anschließend moderierte Diskussionsrunde
Danach: Get-together, Networking und persönlicher Austausch mit Fingerfood von Catering Witt.

Veranstalter: Wirtschaftsbeirat Nordoberpfalz, Wirtschaftsclub Nordoberpfalz, Mittelstandsunion Nordoberpfalz und OberpfalzECHO.

Die Veranstaltung steht allen Interessierten offen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Anmeldeschluss: Montag, 19. Oktober 2026. Eine verbindliche Anmeldung ist erforderlich.

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