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Geschafft: Joaquin und Hector haben ihren Arbeitsvertrag in der Tasche

[Advertorial] Pirk. Im August 2023 kamen die beiden Salvadorianer nach Deutschland. Bei Constantia Pirk erhielten sie einen Ausbildungsvertrag. Ab sofort gehören sie in dem Unternehmen zur Stammmbelegschaft.

Geschafft: Joaquin und Hector haben ihren Arbeitsvertrag in der Tasche

HR Business Partner Katharina Wolf und Ausbilder Horst Eismann (rechts) freuen sich, Joaquin Guzman (Zweiter von links) und Hector Lemus die Arbeitsverträge überreichen zu können. Foto: Theo Kurtz

Sie haben bei Constantia Pirk ihre dreijährige, anspruchsvolle Ausbildung zum Medientechnologen (Druck) erfolgreich gemeistert und jetzt einen Arbeitsvertrag in der Tasche. Joaquin Guzman (25) und Hector Lemus (23) haben es geschafft. Das Bemerkenswerte: Im August 2023 betraten die beiden Salvadorianer zum ersten Mal deutschen Boden. In dem Jahr war das „El Salvador-Projekt“ der Weidener Agentur für Arbeit und der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) gestartet worden. Das Ziel: neue Azubis aus Mittelamerika gewinnen.

15 junge Leute stiegen damals in München aus dem Flieger. Mit Guzman und Lemus bekamen zwei davon in Pirk, bei einem der weltgrößten Hersteller von flexiblen Verpackungslösungen, eine Ausbildungschance. 

Sprache war das größte Hindernis

Obwohl die beiden jungen Männer monatelang vor ihrem Abflug in ihrem Heimatland schon Deutsch gepaukt hatten, war die Sprache zunächst das größte Hindernis. Erschwerend hinzu kam noch der Oberpfälzer Dialekt der Kolleginnen und Kollegen. „Bei den Fachbegriffen haperte es besonders“, erinnert sich Ausbilder Horst Eismann. Auch vermeintlich einfache Wörter wie „Kran“ waren für die beiden Mittelamerikaner lange Zeit „böhmische Dörfer“. Doch auch diese Klippe wurde umschifft. Um zukünftigen Neuzugängen aus El Salvador den Einstieg zu erleichtern, haben die beiden gemeinsam mit ihrem Ausbilder eine Liste mit 300 deutschen Fachbegriffen zusammengestellt und ins Spanische übersetzt. 

Im neuen Ausbildungsjahr fangen bei Constantia Pirk weitere drei Jungs aus El Salvador an. Foto: Constantia

Eismann ist voll des Lobes über seine beiden Schützlinge, die während der drei Jahre alle Abteilungen des Unternehmens kennengelernt haben. „Sie sind hoch motiviert, interessiert und wissbegierig.“ Er ist überzeugt: „Sie wollen einfach die Chance nutzen, die sie bei uns bekommen haben.“

Armes mittelamerikanisches Land

Und wenn man einen Blick auf die wirtschaftlichen Verhältnisse in dem kleinen El Salvador wirft, ist das mehr als verständlich. Rund ein Drittel der Bevölkerung lebt dort unterhalb der Armutsgrenze, die Jugendarbeitslosigkeit ist hoch. 

So wundert es auch nicht, dass ihre Familien sie ermuntert haben, das „Abenteuer“ Deutschland einzugehen. „Ich hatte in El Salvador schon einen Job, aber mein Vater hatte mich fast schon gedrängt, diese Gelegenheit zu nutzen“, erzählt Joaquin. 

Deutschland ist für Joaquin (links) und Hector zur zweiten Heimat geworden. Foto: privat
Deutschland ist für Joaquin (links) und Hector zur zweiten Heimat geworden. Foto: privat
Deutschland ist für Joaquin (links) und Hector zur zweiten Heimat geworden. Foto: privat
Deutschland ist für Joaquin (links) und Hector zur zweiten Heimat geworden. Foto: privat
Deutschland ist für Joaquin (links) und Hector zur zweiten Heimat geworden. Foto: privat

Klar vermissen sie ihre Verwandten, auch wenn sie in regelmäßigem Kontakt mit ihnen stehen. Auch beim bayerischen Essen sind sie noch nicht so richtig auf den Geschmack gekommen. Das geht schon beim Frühstück los. In ihrer Heimat kommen zum Start in den Tag Tortillas, Eier, Bohnen und Käse auf den Tisch. Deftig-kräftig also. „Hier isst man nur ein Brötchen mit Marmelade drauf“, wundert sich Joaquin ein bisschen.

Und so versuchen sie, in ihrer gemeinsamen WG in Pirk Gerichte aus ihrer Heimat zuzubereiten. Das gelingt aber nicht immer. Denn die Zutaten zu bekommen, ist schwierig. Eine andere große Umstellung ist das Wetter. Schnee und Eiseskälte in der rauen Oberpfalz, tropische Wärme das ganze Jahr über in Mittelamerika. „Ich kann mich erinnern, dass Hector noch bei 15 Grad Wärme mit Handschuhen rumgelaufen ist“, lacht Ausbilder Eismann.

Anstrengende Jahre

Ihre ersten Jahre in der Oberpfalz: Anstrengend. Neben Job und Schule besuchten sie beim Kolping-Bildungswerk Pflicht-Deutschkurse. Zudem kam jeden Montag eine VHS-Dozentin für vier Stunden in den Betrieb, um mit ihnen weiter Deutsch zu pauken. Ihr Arbeitgeber hatte dieses zusätzliche Sprachangebot finanziert. Dennoch blieb für die beiden noch Zeit, um auf Erkundungstour durch ihre Wahlheimat zu gehen. „Ich glaube, die beiden haben schon mehr von Deutschland gesehen als ich“, schmunzelt der Ausbilder.

Ihre Zukunft? Die sehen sie klar in Deutschland. Beide wollen sich weiterqualifizieren und Fremdsprachen lernen. Joaquin und Hector haben das Fachabitur und schon in El Salvador die Hochschulbank gedrückt. Vielleicht schauen sie auch mal an einer deutschen Hochschule vorbei. Wer weiß …

Drei „Neue“ aus El Salvador

HR Business Partner Katharina Wolf muss vor den beiden Salvadorianern den Hut ziehen. „Die Leistung verdient unsere allergrößte Hochachtung.“ Übrigens: Die beiden werden bald Landsleute in Pirk begrüßen können. Das Unternehmen wird zum Start ins neue Ausbildungsjahr wieder drei jungen Menschen aus dem mittelamerikanischen Staat eine Chance geben.

Für folgende Ausbildungsberufe hat Constantia Pirk für 2027 noch Stellen frei – bewirb Dich jetzt!

  • Medientechnolog:in Druck (m/w/d)
  • Kunststoff- und Kautschuktechnolog:in (m/w/d)
  • Maschinen- und Anlagenführer:in (m/w/d)
  • Industriemechaniker:in (m/w/d)
  • Elektroniker:in (m/w/d)
  • Fachkraft für Lagerlogistik (m/w/d)
  • Mediengestalter:in (m/w/d)
  • Fachinformatiker:in (m/w/d)
  • Chemielaborant:in (m/w/d)
  • Industriekaufmann:frau (m/w/d)
  • Duales Studium Maschinenbau (B.Eng.) & Medientechnolog:in Druck (m/w/d)
  • Duales Studium Digital Engineering (B. Eng.) (m/w/d)

Mehr Infos bekommst Du auf Career.cflex.com

Das bietet Dir Constantia Pirk:

  • Ein interessantes und abwechslungsreiches Aufgabengebiet mit flexiblen Arbeitszeiten in einem international tätigen Konzern.
  • Du hast die Möglichkeit, eigene Ideen und Anregungen in ein junges, dynamisches Team einzubringen.
  • Neben einer leistungsgerechten Vergütung bieten wir eine Übernahmegarantie nach der Ausbildung.
  • Bis zu 14 Monatsgehälter im Jahr (inklusive Sonderzahlungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld)
  • Prämien für Verbesserungsvorschläge
  • Zuschuss zur individuellen Altersvorsorge
  • Kostenlose Kurse zur Gesundheitsvorsorge
  • Förderung individueller Weiterbildungsmaßnahmen
  • Subventioniertes Essen in der Kantine
  • Fahrsicherheitstraining für über 18-Jährige
  • Zuschuss zu Spritkosten, Erstattung der Fahrtkosten zur Berufsschule