Kassecker stellt Höchstmarke mit 28 Azubis in Waldsassen auf

Kassecker stellt Höchstmarke mit 28 Azubis in Waldsassen auf
Allgemeines Azubi-Plus in der Oberpfalz zum Ausbildungsstart 2026 trifft Höchstmarke bei Kassecker in Waldsassen: „Viele waren es bei uns schon immer – wir haben seit Jahren eine konstant hohe Ausbildungsquote“, stellt Kassecker-Geschäftsführer Arno Schwarz bei der Begrüßung im Ausbildungszentrum in Waldsassen fest. Dennoch: Mit 28 neuen Auszubildenden markiert das Waldsassener Bauunternehmen dieses Jahr einen neuen eigenen Rekord.
Ausbildung als positive Zeit erleben
„Das passt zu uns. Wir setzen seit jeher auf die betriebliche Ausbildung und sehen sie als Schlüssel – für euch als Grundstein eurer Karriere und für uns als wichtigen Baustein für die Zukunft“, bestärkt Geschäftsführer Tobias Bauernfeind. Einig sind sich Schwarz und Bauernfeind auch in ihrem Appell an die jungen Berufsstarter: sich anzustrengen, anständig und fleißig zu sein und auftauchende Probleme immer anzusprechen. „Dann“, so Schwarz, „werdet ihr eure Ausbildung als überaus positive Zeit erleben.“ Betriebsratsvorsitzender Lukas Gerl sowie Jugend- und Auszubildendenvertreter Maximilian Stich schlossen sich in kurzen Grußworten an – beide saßen vor neun, genauer gesagt acht Jahren, noch an gleicher Stelle, um ihre gewerbliche Ausbildung bei Kassecker zu starten.
28 Auszubildende in elf Berufen und vier Studienkombinationen
Dass die Karrieremöglichkeiten bei Kassecker vielfältig sind, zeigt sich auch an den Auszubildenden: Auf elf Berufe und vier Studienkombinationen verteilen sich die 28 jungen Frauen und Männer. Jonas Autsch, Julian Rößler und Felix Wildenauer werden Baugeräteführer, Diyar Ahmad und Janina Zeitler bautechnische Konstrukteure.
Sven Scholz sowie Lukas Walsch lernen Beton- und Stahlbetonbauer, während Yousef Karazi und Gheith Khayata sich zum Hochbaufacharbeiter, René Schraml zum Tiefbaufacharbeiter und Nico Nickl zum Maurer ausbilden lassen. Vier junge Männer entschieden sich für den Beruf des Leitungsbauers für Infrastrukturtechnik, ehemals Rohrleitungsbauer: Tobias Gsänger, Julian Joas, Fabian Peppel, Leon Steudel.
Denis Burlacu und Martin Gleißner werden Metallbauer, Fachrichtung Konstruktionstechnik, Ben Polansky und Julian Ziegler werden Elektroniker. Zum Land- und Baumaschinenmechatroniker werden Valentin Siller sowie Philip Wenisch ausgebildet. Luisa Benkner, Yaren Gencel und Lucas Schwägerl sitzen als angehende Industriekauffrauen beziehungsweise Industriekaufmann künftig im Büro. Die Kombi aus Büro und Lehrwerkstatt oder Baustelle lernen die vier Studenten kennen: Ferdinand Plank im Studium mit vertiefter Praxis (Hochbau), Johannes Schraml im Studium mit vertiefter Praxis (Tiefbau), Marie Haberkorn im Verbundstudium Maurerin sowie Vincent Stobitzer im Verbundstudium Leitungsbauer.
Ausbildungstage: Organisation, Baustelle, Workshops und Spaß
Für die ersten Tage hat sich das Team rund um Personalreferentin Karina Bauer eine Menge einfallen lassen. Die nötige Organisation sowie eine Betriebsführung am Standort Waldsassen werden an Tag eins abgewickelt, außerdem werden Auszubildende in den gewerblichen Bauberufen mit Arbeitskleidung ausgestattet. Ein Workshop am ersten Nachmittag dient dem Kennenlernen der neuen Azubis untereinander und vermittelt erste Grundlagen, wie Verhaltensformen im Berufsalltag oder ein Quiz zum Ausbildungsbetrieb. Am Mittwoch geht’s mit dem Bus Richtung Regensburg: Dort lernen die Kassecker-Auszubildenden nicht nur die innerhalb der Unternehmensgruppe verbundenen Auszubildenden der Ferdinand Tausendpfund GmbH kennen. Der Besuch eines Umspannwerks liefert Einblicke, wie eine Baustelle in der unternehmensgruppenweiten Wachstumsbranche „Energie“ aussieht und funktioniert. Beim abschließenden Lasertag kommen Teamspirit und gemeinsamer Spaß nicht zu kurz.
Um Spaß und Teamspirit dreht sich auch vieles an Tag drei: Beim gemeinsamen Bau von Seifenkisten mit abschließendem Rennen können sich die Berufsstarter kennenlernen und ihr Geschick beim Bauen und Lenken der Gefährte unter Beweis stellen. Am Freitag dann starten die Auszubildenden das erste Mal regulär in ihrem jeweiligen Berufsfeld – von Büro über Montagehalle bis hin zur Lehrwerkstatt im Kassecker-Ausbildungszentrum.
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