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Taxi-Zentrale Weiden
Taxi-Zentrale Weiden

Kleines Richtfest für ein großes Projekt

Weiden. Die AOK Direktion Nordoberpfalz baut in der Bahnhofstraße für rund 17 Millionen Euro eine neue Geschäftsstelle. Im Frühjahr 2023 soll das repräsentative Gebäude bezogen werden.

Kleines Richtfest für ein großes Projekt

Heuer im März fiel mit dem Spatenstich der Startschuss für die neue AOK-Zentrale in Weiden. Jetzt konnte, coronabedingt nur im kleinen Kreis und unter Einhaltung der 2G-Richtlinien, Richtfest gefeiert werden.

Rund 17 Millionen Euro investiert die Krankenkasse an ihrem neuen Standort in der Bahnhofstraße, der auch der alte ist. Seit Anfang der 60er Jahre ist die AOK dort bereits beheimatet. Im Frühjahr 2023 soll das Gebäude bezogen werden können.

Mitarbeiter sind auf drei Standorte verteilt

Bis dahin müssen sich die Mitarbeiter aber noch gedulden, welche für die Bauzeit auf drei Interimsstandorte im Weidener Stadtgebiet verteilt worden sind. So findet die Kundenberatung direkt gegenüber der Baustelle in der Weigelstraße 6 im Gebäude von Hallmann Optik und Akustik statt. Außerdem sind Büros bei der Firma Friedmann am Brandweiher und in der Oberen Bauscherstraße im Telekomgebäude angemietet worden.

Neu bauen ist billiger als sanieren

Ein Großprojekt, dass so einige Hürden nehmen musste. Bereits einige Jahre hatte man sich den Kopf darüber zerbrochen, entweder das sanierungsbedürftige Gebäude von Grund auf auf Vordermann zu bringen oder gleich einen Neubau in Angriff zu nehmen. Ein Wirtschaftlichkeitsgutachten ist erstellt worden. Fazit: Neu zu bauen ist günstiger, als die Sanierer anrücken zu lassen.

Kaum war die Entscheidung getroffen, warfen die rasant gestiegenen Baukosten die Kalkulation über den Haufen. Das Projekt lag zunächst auf Eis, bis schließlich doch ein Bauunternehmen gefunden wurde, das den Kostenrahmen einhalten konnte. Und auch während der Bauphase tauchten Probleme auf. Von den durch die Pandemie verursachten Lieferengpässen blieb das AOK-Projekt nicht verschont.

Platz für bis zu 190 Arbeitsplätze

Trotz Pandemie: Am Richtfest-Ritual unter 2G-Bedingungen ist festgehalten worden. Nur, dass das geschmückte Bäumchen nicht in luftige Schneegestöber-Höhe gezogen worden war, sondern im ersten Stockwerk ein würdiges Plätzchen fand. Und auch Bauleiter Markus Günther, der den Richtspruch aufsagte, blieb der Ausflug aufs Dach erspart. Über eine Nutzfläche von 3.600 Quadratmetern wird die bis zu drei Geschosse hohe Geschäftsstelle verfügen.

Grammer Solar
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Die klar struktuierte, u-förmige Gebäudehülle besteht aus hellem, sandgestrahltem Beton und großformatigen Aluminiumfenstern. Bis zu 190 Arbeitsplätze werden geschaffen. Im Erdgeschoss befindet sich der zentrale Anlaufpunkt für die Kunden. Der interne Bereich der Krankenkasse wird in den Obergeschossen untergebracht.

Neben den Direktion-Büros werden ein sogenannter Aktiv-Bereich für Kurse und Prävention, Räume für zentrale, bayernweite AOK-Aufgaben und eine Cafeteria für die Mitarbeiter entstehen. AOK-Beiratsvorsitzender Lothar Höher ist von dem Bau, der für ihn ein Herzensprojekt ist, beeindruckt. “Das wird ein absoluter Blickfang”, ist er überzeugt.