OBACHT auf der Baustelle: Wie KASSECKER eine Kultur der Sicherheit lebt
OBACHT auf der Baustelle: Wie KASSECKER eine Kultur der Sicherheit lebt

Beim Bauunternehmen Kassecker in Waldsassen ist Arbeitssicherheit längst mehr als eine gesetzliche Pflicht. Mit der unternehmensgruppenweiten Initiative „OBACHT“ rückt die Firma Aufmerksamkeit, Eigenverantwortung und gegenseitige Fürsorge in den Mittelpunkt des Arbeitsalltags. Der bewusst bayerisch formulierte Begriff steht dabei für weit mehr als Achtsamkeit. Er beschreibt eine Haltung: Jeder trägt Verantwortung – für sich selbst und für seine Kolleginnen und Kollegen.
„Wer eine Gefahr erkennt, spricht sie an“
„Diese Sicherheitskultur beginnt nicht erst auf der Baustelle, sondern bereits in der Planung,“ wie Lukas Schnurrer erklärt. Der Beauftragte für Arbeitssicherheit bei Kassecker erklärt, dass regelmäßige Unterweisungen, Gefährdungsbeurteilungen und Sicherheitsgespräche die Grundlage dafür schaffen, Risiken frühzeitig zu erkennen. „Auf den Baustellen gehören persönliche Schutzausrüstung, klar definierte Arbeitsabläufe und regelmäßige Kontrollen zum Standard. Gleichzeitig setzen wir auf eine offene Kommunikation. Wer eine Gefahr erkennt, spricht sie an – unabhängig von Position oder Zuständigkeit.“
Damit verfolgt das Unternehmen einen modernen Ansatz der Arbeitssicherheit. Nicht Angst vor Fehlern, sondern das gemeinsame Verantwortungsbewusstsein soll Unfälle verhindern. Sicherheitsregeln werden nicht als bürokratische Vorgaben verstanden, sondern als selbstverständlicher Bestandteil professioneller Bauarbeit. Ziel sei es, Aufmerksamkeit dauerhaft im Denken und Handeln aller Beschäftigten zu verankern.
Die Sicherheitskultur beginnt nicht erst auf der Baustelle, sondern bereits in der Planung.
Lukas Schnurrer, Fachkraft für Arbeitssicherheit bei Kassecker
„Sicherheit wächst durch Haltung und Aufmerksamkeit“
Kassecker habe die Arbeitsschutzkampagne „OBACHT“ gestartet, weil Sicherheit nicht durch Regeln, sondern durch Haltung und Aufmerksamkeit wachse. „Wir wollen den Arbeitsschutz noch stärker in den Fokus rücken, dafür sensibilisieren und Bewusstsein dafür schaffen.“ Nur Normzertifizierungen, Nachweise und Dokumentationen allein brächten das Thema und dessen Sinn nicht dorthin, wo sie entscheidende Ergebnisse bringen – zu den Mitarbeitern. Arbeitsschutz muss also lebendig, direkt und greifbar sein, statt starr auf Papier gedruckt? Schnurrer: „Ja, weil wir das Verantwortungsbewusstsein und Mitwirken jedes einzelnen Mitarbeiters brauchen. Denn die Gesundheit und Sicherheit ist unsere oberste Priorität.“
Nach dem Motto „Sicherheit zahlt sich AUS!“ gilt für Kassecker in der täglichen Arbeit:
• Aufeinander achten!
• Unfälle vermeiden!
• Sicher und gesund nach Hause!
„Seit dem OBACHT-Start 2024 sensibilisieren wir dafür mit wechselnden Arbeitsschutzthemen und machen den Schritt raus aus der theoretischen Regelflut, und hinein in den Arbeitsalltag“, ergänzt Raimund Spandel von der Kassecker-Marketingabteilung. Einige dieser Themen hat das Unternehmen herausgepickt und gemeinsam mit den Mitarbeitern in einem Videoclip verpackt: Anschnallpflicht, Stolperfallen, UV-Schutz und die persönliche Schutzausrüstung PSA. Entstanden ist ein Clip, der lebendig, direkt und greifbar zeigt, worauf es ankommt.
Gerade in einer Branche, die sich durch hohe technische Anforderungen und komplexe Baustellen auszeichne, sei dieser Kulturwandel von großer Bedeutung. Lukas Schnurrer: „Moderne Arbeitssicherheit bedeutet heute weit mehr als Helmpflicht und Warnweste. Sie lebt vom Mitdenken, vom Ansprechen kritischer Situationen und vom gegenseitigen Vertrauen im Team. Mit ‚OBACHT‘ machen wir deutlich, dass wirtschaftlicher Erfolg und verantwortungsvolles Handeln untrennbar zusammengehören. Denn das wichtigste Ziel eines jeden Arbeitstages bleibt unverändert: dass alle Beschäftigten am Abend sicher und gesund nach Hause kommen.“






