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SuedOstLink auf der Zielgeraden – oberirdische Bauwerke erfolgreich fertiggestellt

Weihern. Entlang des bayerischen SuedOstLink sind die Kabelabschnittsstation bei Weihern sowie die Lichtwellenleiter-Zwischenstationen in Leonberg und Bernhardswald fertig. Feiern am 9. Juni 2026 und 11. Juni 2026 würdigten das.

Weihern. Entlang des bayerischen SuedOstLink sind die Kabelabschnittsstation bei Weihern sowie die Lichtwellenleiter-Zwischenstationen in Leonberg und Bernhardswald fertig. Feiern am 9. Juni 2026 und 11. Juni 2026 würdigten das.
Foto: TenneT

SuedOstLink auf der Zielgeraden – oberirdische Bauwerke erfolgreich fertiggestellt

Ein weiterer Meilenstein für SuedOstLink ist erreicht: Die Kabelabschnittsstation bei Weihern (Landkreis Schwandorf) sowie die beiden Lichtwellenleiter-Zwischenstationen bei Leonberg (Landkreis Tirschenreuth) und Bernhardswald (Landkreis Regensburg) sind fertiggestellt. Im Rahmen zweier Veranstaltungen konnte die Fertigstellung der Gebäude feierlich begangen werden. Damit sind wichtige überirdische Infrastrukturkomponenten entlang des bayerischen Leitungsverlaufs planmäßig abgeschlossen.

Stationen in Weihern, Leonberg und Bernhardswald fertiggestellt

Die Kabelabschnittsstation bei Weihern durchlief ihren Bauzyklus in bemerkenswertem Tempo: Grundsteinlegung im Herbst 2024, Richtfest im Juli 2025 – und nun die termingerechte Fertigstellung der Anlage. Die abschließenden Arbeiten für den Einzug der Erdkabel in die Anlage werden im Zuge des Leitungsbaus ausgeführt. Auch die beiden Lichtwellenleiter-Zwischenstationen sind bereits vollständig fertiggestellt. Das Ergebnis ist ein künftiges integriertes Steuerungs- und Überwachungsnetz für die Gleichstrom-Erdkabelleitung.

Technik der Kabelabschnittsstation und Lichtwellenleiter

Die Kabelabschnittsstation bei Weihern im Landkreis Regensburg ist mit modernen Schaltanlagen, Transformatoren und Überwachungssystemen ausgestattet. Sie ist direkt über dem Leitungsverlauf errichtet, wobei die Erdkabel nahtlos in die Station eingebunden sind. Störungen im Stromfluss lassen sich so schnell lokalisieren und beheben. Die Lichtwellenleiter-Zwischenstationen ergänzen dieses System: Über Glasfaserkabel übernehmen sie Temperaturüberwachung, Fehlerortung sowie Übertragung und Verstärkung von Betriebssignalen entlang des gesamten Leitungsverlaufs.

Am 9. Juni 2026 wurde die Fertigstellung der Kabelabschnittsstation bei Weihern feierlich begangen. Neben den am Bau beteiligten Firmen und Projektbeteiligten konnten Vertreter aus der Kommunalpolitik, darunter der Schwandorfer Landrat Thomas Ebeling und Bürgermeister Florian Reger aus Pfreimd, sowie Vertreter aus dem Bayerischen Wirtschaftsministerium und der Industrie- und Handelskammer für die Oberpfalz vor Ort begrüßt werden. An der Fertigstellungsfeier zur Lichtwellenleiter-Zwischenstation bei Leonberg am 11. Juni 2026 konnten ebenfalls Vertreter aus der Kommunalpolitik, darunter Bürgermeister Johann Burger aus Leonberg und der stellvertretende Tirschenreuther Landrat Muhammet Dal, empfangen werden.

Energiewende: Inbetriebnahme rückt näher

SuedOstLink verbindet als eine der größten Gleichstrom-Erdkabelleitungen Deutschlands die windreichen Regionen im Norden und Osten mit den sonnenreichen Regionen im Süden. Mit dem Abschluss der Stationsbauten rückt der bayerische Abschnitt des SuedOstLink einen entscheidenden Schritt näher an die Inbetriebnahme – und damit an das Ziel, erneuerbare Energie dorthin zu bringen, wo sie gebraucht wird.

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LUCE – DENK.summit
LUCE – DENK.summit

SuedOstLink ist eine Gleichstromverbindung, die gemäß Bundesbedarfsplan aus zwei Vorhaben besteht. Vorhaben 5 verläuft von Wolmirstedt in Sachsen-Anhalt bis nach Isar bei Landshut und soll ab 2027 in Betrieb gehen. Vorhaben 5a beginnt in Klein Rogahn in Mecklenburg-Vorpommern und führt ebenfalls nach Isar – die Inbetriebnahme ist für 2032 geplant. Beide Leitungen transportieren Windstrom aus dem Norden und Osten Deutschlands in den Süden, aber auch Sonnenstrom aus Bayern in den Norden und leisten damit einen wesentlichen Beitrag zur Energiewende und Versorgungssicherheit.

Die Übertragungskapazität beträgt jeweils zwei Gigawatt pro Vorhaben. Der bayerische Abschnitt wird vollständig als Erdkabel realisiert: Auf rund 270 Kilometern werden vier Kabel in zwei parallel verlaufenden Gräben verlegt. Da SuedOstLink die Netzgebiete von TenneT und 50Hertz quert, realisieren beide Übertragungsnetzbetreiber das Vorhaben gemeinsam. 50Hertz verantwortet die Abschnitte in den neuen Bundesländern, TenneT ist für Bayern zuständig.

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