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Überzeugende Zwischenbilanz bei Vermögensverwalter Dr. Bernhardt: Erfolg durch Disziplin

Grafenwöhr. Mit einer beachtlichen Outperformance von zwölf Prozent gegenüber der Peergroup flexibler, vermögensverwaltender Anlagestrategien und einer Vier-Sterne-Bewertung von Morningstar zieht der Bernhardt Capital Global Fund nach seinen ersten drei Jahren eine erfolgreiche Zwischenbilanz.

Überzeugende Zwischenbilanz bei Vermögensverwalter Dr. Bernhardt: Erfolg durch Disziplin

Dr. Matthias Bernhardt - Portraitbild. Foto_ Martin Zimmer
Dr. Matthias Bernhardt. Foto: OberpfalzECHO/Martin Zimmer

Im Interview mit dem Börse Express erklärt Fondsmanager Dr. Matthias Bernhardt die Stärken seines regelbasierten Ansatzes, der sich gerade in einem anspruchsvollen Marktumfeld bewährt hat.

Meisterung schwieriger Marktphasen

Das Marktumfeld der vergangenen 18 Monate stellte viele aktive Manager vor erhebliche Probleme. Besonders sogenannte V-förmige Korrekturen – schnelle Einbrüche mit anschließender rasanter Erholung – gelten für trendfolgende Strategien strukturell als Härtetest. Da das Margrabe-Modell in Aufwärtsphasen systemgemäß eine hohe Aktienquote aufbaut, geht der Fonds naturgemäß stark investiert in solche Korrekturen hinein. Laut Dr. Bernhardt ist dies jedoch kein Systemfehler, sondern logische Konsequenz: Zu Beginn eines Einbruchs lasse sich nie sicher voraussagen, ob es sich um eine kurze Gegenbewegung oder den Beginn eines echten Bärenmarktes handelt.

Eine übereilte Reduktion der Aktienquote wäre strategisch falsch. Der Fonds verringert die Quote daher zunächst maßvoll. Folgt eine schnelle Erholung, partizipiert das Portfolio sofort. Erst wenn sich ein nachhaltiger Abwärtstrend etabliert, wird konsequent umgeschichtet, um den Drawdown wirksam abzufedern. Diese stringente Disziplin verhinderte böse Überraschungen und lieferte Ergebnisse exakt im Rahmen der internen Szenario-Analysen.

Stärken in längeren Marktzyklen

Seine vollen Stärken spielt das Margrabe-Modell insbesondere in ausgeprägten, länger anhaltenden Trends aus. Bei langanhaltenden Aufwärtsbewegungen sorgt der systematische Ansatz dafür, dass Marktchancen durch eine maximierte Aktienquote optimal und konsequent genutzt werden. Dies konnten Anleger auch in den vergangenen Wochen sehen, als an der positiven Aktienmarkttendenz sehr gut partizipiert wurde.

Umgekehrt bietet die Strategie bei ausgedehnten Korrekturen und echten Bärenmärkten an den Kapitalmärkten einen robusten Schutz: Durch das kontinuierliche, regelbasierte Umschichten in defensivere Segmente wird das Risiko rechtzeitig minimiert.

Aktuelle Positionierung und Effizienz

Der Fonds bildet das Margrabe-Portfolio so präzise und belegbar ab wie ein ETF seinen Index. Derzeit spiegelt die Positionierung eine klare Präferenz für Substanzwerte wider: 80 Prozent des Vermögens sind in Aktien und 20 Prozent in Rentenmärkten investiert. Regional liegt der Schwerpunkt mit 45 Prozent in den USA, während auf Europa und Asien jeweils 15 Prozent entfallen. Auf der Rentenseite dominieren Kurzläufer, was das Zinsänderungsrisiko minimiert und die nötige Flexibilität für künftige Umschichtungen sichert.

LUCE – DENK.summit
LUCE – DENK.summit

Die Umsetzung erfolgt kostengünstig über Regionen-ETFs, um Diversifikationsvorteile gering korrelierender Märkte durch dynamisches Rebalancing effizient zu nutzen. Auf Rohstoffe wie Gold oder Öl wird bewusst verzichtet, da diese laut Bernhardt rein taktische Beimischungen sind, deren Steuerung im Ermessen des jeweiligen Depotmanagers liegen sollte.

Wissenschaftliches Fundament für den Depotaufbau

In der Praxis dient die Strategie als verlässliche Basisanlage für ausgewogene sowie chancenorientierte Anleger, die einen entsprechend langfristigen Zeithorizont mitbringen. Statt auf spekulatives Markt-Timing setzt das Produkt auf eine wissenschaftlich fundierte Herangehensweise, die auf jahrzehntelanger Finanzmarktforschung beruht. Diese regelbasierte Logik bietet Investoren eine transparente, berechenbare Struktur und eine wertvolle Stildiversifikation, die Anleger strategisch in ihre eigenen Depotüberlegungen einbauen sollten.

Dr. Matthias Bernhardt im Interview

Zum Interview bei Börse Express.

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