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Wild Lions behaupten Tabellenführung mit Arbeitssieg in Amberg

Amberg. Die Wild Lions verteidigen am Freitagabend mit einem hart erkämpften zwei zu eins gegen Geretsried ihre Tabellenführung. Vor über 1.000 Fans geriet der Sieg in einer langen Unterzahlphase noch ins Wanken.

Amberg. Die Wild Lions verteidigen am Freitagabend mit einem hart erkämpften zwei zu eins gegen Geretsried ihre Tabellenführung. Vor über 1.000 Fans geriet der Sieg in einer langen Unterzahlphase noch ins Wanken.
Für Christian Zessack ging der Löwenerfolg in Ordnung: "Wir haben clever gespielt und zum richtigen Zeitpunkt die Tore geschossen. Mit unserer Mannschaftsleistung bin ich sehr zufrieden", so der Lionscoach. Archivbild: ERSC Amberg

Wild Lions behaupten Tabellenführung mit Arbeitssieg in Amberg

Die Amberger Wild Lions behaupten am Freitagabend ihre Tabellenführung in der Eishockey-Bayernliga mit einem knappen zwei zu eins gegen die River Rats aus Geretsried. Der ERSC kontrolliert die Partie phasenweise klar, gerät in der turbulenten Schlussphase nach zwei fast zeitgleichen Strafzeiten aber noch einmal stark unter Druck.

Schlussphase in doppelter Unterzahl

Die Gastgeber führen bereits mit zwei zu null, als Geretsried durch die Strafen der Löwen zeitweise mit drei Feldspielern mehr agiert. Die Gäste verkürzen erst in der Schlussminute, mehr lassen die Amberger vor über 1.000 Zuschauern im Stadion am Schanzl nicht zu.

Beide Teams starten abwartend in das erste Drittel und setzen zunächst wenige zwingende Aktionen. Im Mittelabschnitt erhöht Amberg das Tempo, während die Torhüter Timon Bätge (ERSC) und Korbinian Sertl (Geretsried) mit mehreren starken Szenen auffallen.

Doppelschlag bringt Amberg auf Kurs

Die Wild Lions nutzen ihre Vorteile im zweiten Durchgang konsequent. Denis Gulda trifft in der 29. Minute nach Vorarbeit von Bitomsky und T. Schmidt zum eins zu null, nur vier Minuten später erhöht Daniel Schroepfer auf zwei zu null, vorbereitet von K. Schmitt und Baranovskis.

Geretsried kommt im Schlussdrittel energischer aus der Kabine und erspielt sich die besseren Möglichkeiten. Amberg tut sich im geordneten Aufbau schwerer, verteidigt aber lange stabil. In der Endphase nimmt Geretsried den Torhüter vom Eis und nutzt die doppelte Überzahl zum Anschluss: Englbrecht trifft in der 60. Minute nach Zuspiel von Hüsken unter sechs gegen drei Feldspielern. Beide Mannschaften müssen verletzungsbedingt auf Felix Feder (ERSC) und Korbinian Sertl verzichten.

Trainerstimmen und Zahlen

Gästecoach Thomas Gams betont nach der Partie, seine Mannschaft habe zu viele Chancen gebraucht und dennoch ein gutes Auswärtsspiel gezeigt. Löwentrainer Christian Zessack sieht einen verdienten Erfolg, verweist auf cleveres Spiel und effiziente Momente und lobt die geschlossene Teamleistung.

Grammer Solar
Grammer Solar

Die Statistik unterstreicht das enge Duell: Beide Teams kassieren jeweils vier Strafminuten. Im Stadion am Schanzl verfolgen 1.063 Zuschauer die Begegnung, in der Amberg dank eines starken Mitteldrittels die Grundlage für den nächsten Heimsieg legt und die Spitzenposition in der Bayernliga verteidigt.

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