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2024: Weniger Unfälle und Tote auf Straßen der Oberpfalz

Regensburg. Die Zahl der Verkehrsunfälle in der Oberpfalz ist im Vergleich zum Vorjahr rückläufig. Auch die Zahl der tödlich Verunglückten ist gesunken, liegt jedoch leicht über dem historischen Tiefstand von 2022. Darüber informiert das Polizeipräsidium Oberpfalz.

Regensburg. Die Zahl der Verkehrsunfälle in der Oberpfalz ist im Vergleich zum Vorjahr rückläufig. Auch die Zahl der tödlich Verunglückten ist gesunken, liegt jedoch leicht über dem historischen Tiefstand von 2022. Darüber informiert das Polizeipräsidium Oberpfalz.
Symbolfoto: Jürgen Masching

2024: Weniger Unfälle und Tote auf Straßen der Oberpfalz

Die Bewertung der Entwicklung der Verkehrsunfälle orientiert sich zum einen an den Werten des Vorjahres, zum anderen am Jahr 2019, das als Bezugsjahr für das Verkehrssicherheitsprogramm 2030 („Bayern mobil – sicher ans Ziel“) herangezogen wird. Dieses hat das Ziel, bis zum Jahr 2030 die Verkehrssicherheit auf Bayerns Straßen noch weiter zu erhöhen. schützen.

“Nach den Anstiegen der vergangenen Jahre sind sowohl bei der Gesamtzahl der registrierten Verkehrsunfälle, als auch bei den einzelnen Zielgruppen Rückgänge gegenüber dem Vorjahr festzustellen”, so Polizeisprecher Jonas Krauß. Mit insgesamt 43 Verkehrstoten sind deutlich weniger tödlich verletzte Verkehrsunfallopfer zu beklagen als im Vorjahr (57 Verkehrstote), der historische Tiefstand aus dem Jahr 2022 (41 Verkehrstote) wurde nur knapp überschritten.

Interessante Kernpunkte der Unfallstatistik 2024

Verkehrsunfallzahlen auf Landstraßen: Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Sicherheit auf Landstraßen. Hier sank die Anzahl der Verkehrsunfälle um 7,2 Prozent auf 13.661 Fälle. Dabei wurden 118 Verkehrsteilnehmer weniger verletzt und die Anzahl der Verkehrstoten reduzierte sich um acht auf 25.

Entwicklungen bei Wildunfällen: Die Anzahl der Wildunfälle verringerte sich leicht um 4,2 Prozent auf 10.432 Fälle.

Unfallfluchten: Ein Bereich, der trotz der insgesamt positiven Entwicklung weiterhin Aufmerksamkeit erfordert, ist das unerlaubte Entfernen vom Unfallort. Hier sank die Zahl der Fälle leicht um 2,2 Prozent auf 5.607.

Hauptursache: zu hohe Geschwindigkeit

Geschwindigkeitsunfälle und deren Folgen: Beim Thema Geschwindigkeit ist ebenfalls ein Rückgang der Unfälle um 14,8 Prozent zu verzeichnen. Trotzdem bleibt überhöhte Geschwindigkeit eine Hauptunfallursache, vor allem bei schweren Unfällen.

OTH Amberg-Weiden
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Alkohol- und Drogenunfälle: Unfälle unter Alkoholeinfluss gingen um 3,6 Prozent auf 426 Fälle zurück. Jedoch ist ein Anstieg der Unfälle unter Drogeneinfluss um 12,1 Prozent auf 65 Fälle zu beachten. Dies deutet auf einen erhöhten Handlungsbedarf hin.

Fahrrad mit Motor: Pedelecfahrer leben gefährlich

Beteiligung besonderer Verkehrsteilnehmergruppen: Die Unfälle mit Beteiligung von Radfahrern, Pedelecfahrern und Motorradfahrern zeigen differenzierte Entwicklungen. Während die Unfälle mit Radfahrern um 5 Prozent auf 1.281 sanken, stiegen die Unfälle mit Pedelecfahrern um 17,4 Prozent. Unfälle mit Motorradfahrern gingen leicht um 4,3 Prozent zurück.

Appelle der Polizei Oberpfalz: Die Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmenden, weiterhin Vorsicht und Rücksicht im Straßenverkehr zu üben. Geschwindigkeitsüberschreitungen, Alkohol und Drogen am Steuer sowie Ablenkungen sind Risikofaktoren, die es zu vermeiden gilt. Der Schutz von Rad- und Pedelecfahrern sowie von Kindern im Straßenverkehr bleibt ein zentrales Anliegen. Jeder Verkehrstote ist einer zu viel – daher setzt die Polizei Oberpfalz ihre Bemühungen für mehr Sicherheit im Straßenverkehr fort.