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Bundespolizei sichert drei Kugelbomben und mehrere Waffen in Waidhaus

Waidhaus. Bei Kontrollen auf der Autobahn A6 und in Waldsassen stellten Polizisten verbotene Waffen und Pyrotechnik sicher. Es wurden Katana, Elektroimpulsgeräte und drei F4‑Kugelbomben mit je rund einem Kilogramm Sprengstoff gefunden.

Waidhaus. Bei Kontrollen auf der Autobahn A6 und in Waldsassen stellten Polizisten verbotene Waffen und Pyrotechnik sicher. Es wurden Katana, Elektroimpulsgeräte und drei F4‑Kugelbomben mit je rund einem Kilogramm Sprengstoff gefunden.
Kugelbomben. Foto: Bundespolizei

Bundespolizei sichert drei Kugelbomben und mehrere Waffen in Waidhaus

Beamte der Bundespolizeiinspektion Waidhaus stellten am Wochenende 18. bis 19. April bei Grenzkontrollen an der Autobahn A 6 und im Bereich Waldsassen zahlreiche verbotene Gegenstände sicher. Sie entdeckten unter anderem Samurai-Schwerter, Elektroimpulsgeräte, verbotene Messer, Potenzmittel, ein Reizstoffsprühgerät sowie illegale Feuerwerkskörper. Insgesamt leiteten die Einsatzkräfte mehrere Verfahren wegen Verstößen gegen das Waffen-, Arzneimittel- und das Sprengstoffgesetz ein.

Kontrollen in Waldsassen: Kugelbomben und weitere verbotene Gegenstände

Am Samstag (18. April) kontrollierten die Beamten in Waldsassen drei deutsche Staatsbürger, die gemeinsam in einem Auto über den Grenzübergang Waldsassen nach Deutschland einreisten. Obwohl die drei Männer im Alter von 24 und 25 Jahren das Mitführen solcher Gegenstände zunächst verneinten, fanden die Einsatzkräfte bei der Durchsuchung des Fahrzeugs zwei Elektroimpulsgeräte, in Deutschland verbotene Potenzmittel sowie verbotene Pyrotechnik. Dabei befanden sich im Fahrzeug drei Kugelbomben der Kategorie F4, von denen jeweils eine einem der Männer zuzuordnen war. Jede dieser Kugelbomben ist mit rund einem Kilogramm Sprengmittel gefüllt. Die Beamten beschlagnahmten die Gegenstände und leiteten entsprechende Verfahren wegen Verstößen gegen das Sprengstoff-, Arzneimittel- oder Waffengesetz ein.

Bei einer weiteren Kontrolle bei Waldsassen entdeckten die Beamten bei einem 24-jährigen Deutschen zwei Katana, auch Samurai-Schwerter genannt. Der Mann transportierte die Schwerter mit einer Klingenlänge von jeweils 50 Zentimetern griffbereit in seinem Auto über die Grenze. Auch diese stellten die Bundespolizisten sicher und leiteten ein Verfahren wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ein. Bei Kontrollen in Waidhaus an der Autobahn A 6 fanden die Einsatzkräfte am Wochenende in drei weiteren Fällen zudem zwei Springmesser sowie ein verbotenes Reizstoffsprühgerät. Die Beamten stellten diese Waffen sicher und leiteten ebenfalls Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Waffengesetz ein.

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