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Bundespolizei stoppt mutmaßliche Einschleusung mit Porsche in Waidhaus

Waidhaus. Die Bundespolizei stoppte an der A6 eine mutmaßliche Einschleusung: Ein 41-jähriger Deutscher soll zwei Männer in einem gemieteten Porsche Panamera nach Deutschland gebracht haben und wird nun strafrechtlich verfolgt.

Waidhaus. Die Bundespolizei stoppte an der A6 eine mutmaßliche Einschleusung: Ein 41-jähriger Deutscher soll zwei Männer in einem gemieteten Porsche Panamera nach Deutschland gebracht haben und wird nun strafrechtlich verfolgt.
Waidhaus. Die Bundespolizei stoppte an der A6 eine mutmaßliche Einschleusung: Ein 41-jähriger Deutscher soll zwei Männer in einem gemieteten Porsche Panamera nach Deutschland gebracht haben und wird nun strafrechtlich verfolgt.

Bundespolizei stoppt mutmaßliche Einschleusung mit Porsche in Waidhaus

Beamte der Bundespolizeiinspektion Waidhaus stoppten am 17. September bei Grenzkontrollen an der A6 einen angemieteten Porsche Panamera und verhinderten damit drei unerlaubte Einreisen nach Deutschland. Sie kontrollierten den Wagen gegen 17 Uhr und fanden am Steuer einen 41-jährigen Deutschen sowie einen 27-jährigen Albaner und einen 34-jährigen nordmazedonischen Staatsangehörigen als Mitfahrer vor. Ein 41-Jähriger soll die beiden Männer bei deren versuchter unerlaubter Einreise unterstützt haben, deshalb leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern ein. Gegen ihn schlossen die Ermittlungen die polizeilichen Maßnahmen ab, sodass er seine Reise gegen 21.15 Uhr fortsetzen durfte.

Einreiseverbote und weitere Maßnahmen gegen Mitfahrer

Bei der Prüfung der Personalien des 34-jährigen Nordmazedoniers stellten die Beamten eine Ausschreibung der Bundespolizeidirektion Koblenz zur Einreiseverweigerung für Deutschland fest. Das zugrunde liegende Einreiseverbot für Deutschland war bis zum 31. August 2026 befristet. Darüber hinaus bestanden eine von Kroatien veranlasste europaweite Ausschreibung zur Verweigerung der Einreise in das Schengengebiet und ein Gültigkeitszeitraum bis zum 18. August 2029. Die Behörden hatten bereits am 13. September einen Einreiseversuch des Mannes über Ungarn abgewiesen, sodass die Bundespolizei ihm die Einreise erneut verweigerte und ein Ermittlungsverfahren wegen versuchter unerlaubter Einreise einleitete; zudem hinterlegte er eine Sicherheitsleistung in Höhe von 250 Euro und seine Zurückweisung über den Luftweg ist vorgesehen.

Der zweite Mitfahrer, ein 27-jähriger Albaner, legte bei der Kontrolle einen gültigen albanischen Reisepass vor, zeigte aber bei der Abfrage eine von Ungarn veranlasste europaweite Ausschreibung zur Einreiseverweigerung. Die Beamten nahmen ihn zur weiteren Sachbearbeitung mit zur Dienststelle der Bundespolizeiinspektion Waidhaus und ließen eine Sicherheitsleistung in Höhe von 432,20 Euro hinterlegen. Die Bundespolizei verweigerte dem 27-Jährigen die Einreise; seine Zurückweisung nach Albanien über den Flughafen München ist für den 18. September vorgesehen.

Nur rund zwei Stunden später kontrollierten die Beamten gegen 19.00 Uhr einen Fernreisebus auf der Strecke Prag–Lyon und überprüften unter den Fahrgästen einen 70-jährigen ukrainischen Staatsangehörigen. Unter Vorlage eines gültigen ukrainischen Reisepasses berechneten die Beamten die bisherigen Aufenthaltszeiten und stellten fest, dass der Mann die zulässige Aufenthaltsdauer im Schengenraum um 66 Tage überschritten hatte. Die Beamten verweigerten dem 70-Jährigen die Einreise, leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen versuchter unerlaubter Einreise ein und wiesen ihn anschließend auf dem Landweg in die Tschechische Republik zurück.

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